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Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung

02 - Zielgruppenbezug

Die Zielgruppen sind in der Konzeption der Maßnahme präzise bestimmt. Die Probleme, die sich aus einer schwierigen sozialen Lage und aus sozialer Benachteiligung ergeben, werden genau beschrieben. Merkmale sozialer Benachteiligung sind beispielsweise materielle Armut, geringe Bildung oder ein Migrationshintergrund beider Elternteile, vor allem aber die Kombination dieser Merkmale. Dabei sollten weitere Merkmale der Zielgruppen einbezogen werden, wie Alter und Geschlecht (in der Fachliteratur wird dies unter dem Begriff „Differenz-Sensibilität“ / „Diversität“ diskutiert). Unterschiedliche Zielgruppen der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung sind in der Praxisdatenbank Gesundheitliche Chancengleichheit aufgeführt.

Die gesundheitsfördernden Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, die individuellen Bewältigungsmöglichkeiten (Empowerment) und die gesundheitsrelevanten Lebensbedingungen dieser sozial benachteiligten Zielgruppen nachhaltig zu verbessern (Setting-Ansatz). Die Maßnahme berücksichtigt die besonderen Bedarfslagen und Möglichkeiten der Zielgruppen (Partizipation) und ist niedrigschwellig angelegt (Niedrigschwellige Arbeitsweise).

 

Grafik: Britta Willim

Erläuterungen und Beispiele zu den Umsetzungsstufen des Kriteriums 02 - Zielgruppenbezug sowie Informationen zu den weiteren Kriterien finden Sie hier.

 

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Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Kriterien für gute Praxis der sozial- lagenbezogenen Gesundheits- förderung

Hier finden Sie die PDF-Datei  Die kostenlose Druckfassung können Sie hier bestellen.

The Criteria for Good Practice in Health Promotion

Die Kriterien in englischer Spra­che fin­den Sie hier.
Here you can download the document.

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