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25.11.2016

Werk­statt: Ge­sund­heits­för­de­rung im Quar­tier stär­ken

Danielle Dobberstein, Gesundheit Berlin-Brandenburg
Tina Hilbert, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Schlagwörter: Prävention, Qualität, Soziale Stadt

Die Ber­li­ner Clearingstelle Ge­sund­heit für Quar­tiere der Sozialen Stadt lud am 3. No­vem­ber 2016 Quar­tiersmanager/-in­nen und Vertreter/-in­nen der bezirklichen Ge­sund­heitsstellen (QPKs) in die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Um­welt ein. An­lass war die Werk­statt „Theoretisch, prak­tisch, gut  - zur Stär­kung der Ge­sund­heits­för­de­rung im Quar­tier“. Schwerpunkte die­ser Werk­statt waren die An­wen­dung der zwölf Good Practice-Kriterien in der so­zi­al­la­gen­be­zo­ge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung so­wie der Leit­fa­den Prä­ven­ti­on der Gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV). Diese wurden an­hand dreier Projektbeispiele zur Bewegungsförderung aus den Quar­tieren erörtert.

Clearingstelle Ge­sund­heit für Quar­tiere der Sozialen Stadt

Im Auf­trag der Senatsverwaltungen für Ge­sund­heit und Soziales so­wie für Stadtentwicklung und Um­welt unterstützt die Clearingstelle seit Ap­ril 2016 Quar­tiersmanagerin­nen und Quar­tiersmanager in Ber­lin bei der Ent­wick­lung von Pro­jekten der sozialraumorientierten Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on und berät sie bei der Bündelung mit Prä­ven­ti­onsmitteln ins­be­son­de­re der Gesetzlichen Kran­ken­kas­sen so­wie bei der Vernetzung mit relevanten Ak­teu­rin­nen und Akteuren.

Good Practice-Kriterien und Leit­fa­den Prä­ven­ti­on

© Gesundheit Berlin-Brandenburg

Die in der Werk­statt besprochenen Pro­jektbeispiele zur Bewegungsförderung kom­men aus den Quar­tiersmanagement-Gebieten Schöneberger Nor­den, Ackerstraße und Gropiusstadt. Sie be­in­hal­ten zum Beispiel die Ko­o­pe­ra­ti­on mit Sportvereinen, die Stär­kung lokaler Netzwerke oder die Eta­blie­rung von Bewegungsangeboten für Mäd­chen.

Die Quar­tiersmanager/-in­nen stellten ih­re Ge­sund­heitsprojekte vor, diese wurden an­schlie­ßend in Ar­beitsgruppen hinsichtlich der An­wen­dung von Good Practice-Kriterien kol­le­gi­al be­ra­ten. Reflektiert wurde über die Be­deu­tung unterschiedlicher Kriterien für die Pro­jekte bzw. die eigene Ar­beit in den Quar­tieren. Die Ar­beitsgruppen wählten ein zentrales Kri­te­ri­um für das jeweilige Pro­jekt aus, um das herum nach und nach weitere Kriterien als „Satelliten“ plat­ziert wurden. So konnten Wech­sel­wir­kung­en zwi­schen den Kriterien verdeutlicht wer­den.

© Gesundheit Berlin-Brandenburg

Ein weiterer Schwer­punkt der Werk­statt lag auf dem Leit­fa­den Prä­ven­ti­on der Gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV). Gemeinsam mit Mer­le Wiegand, der Vertreterin der AOK Nord­ost, wurden Leistungsarten, Förderkriterien für Ge­sund­heits­för­de­rung im Setting Kom­mu­ne und besondere Ziel­grup­pen im Leit­fa­den vorgestellt. Im An­schluss konnten die Teilnehmenden über ih­re konkreten Pro­jekte mit Frau Wiegand ins Ge­spräch kom­men. Der Di­a­log, der zwi­schen Landes-, Bezirks- und lokaler Ebe­ne er­mög­licht wurde, so­wie die Re­fle­xi­on sei­tens der Kran­ken­kas­se wurden von den Teilnehmenden als gelungenes For­mat zur gemeinsamen Kompetenzerweiterung an­ge­se­hen.

Fördergelder und Aktionsprogramm

Vor dem Hintergrund des Ber­li­ner "Aktionsprogramms Ge­sund­heit" so­wie der bevorstehenden Er­hö­hung von Mit­teln der Kran­ken­kas­sen für Ge­sund­heits­för­de­rungs- und Prä­ven­ti­onsmaßnahmen im Rahmen des Bundespräventionsgesetzes möchten beide Senatsverwaltungen Ge­sund­heits­för­de­rung in be­nach­tei­lig­ten Stadtgebieten noch gezielter durch Be­ra­tung und Un­ter­stüt­zung bei der Drittmittelbündelung wei­ter­ent­wi­ckeln. Die Clearingstelle unterstützt die Quar­tiersmanagerin­nen und Quar­tiersmanager bei der Ent­wick­lung von Ge­sund­heitsprojekten für die Programmjahre 2016 und 2017. Bis Mit­te nächsten Jahres soll ein Verfahren zur Anbindung weiterer Mit­tel an die Quar­tiersprojekte erarbeitet wer­den. Darüber hinaus fin­den auch 2017 weitere Werk­stät­ten zur Ge­sund­heits­för­de­rung im Quar­tier statt, die Themen aus den Quar­tieren und bezirkliche Stra­te­gien auf­grei­fen.

Teilnehmende aus 12 Quar­tiersmanagement-Gebieten

© Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung,
Überarbeitung: GBB

Teilgenommen haben an der Werk­statt ne­ben den Vertreterin­nen und Vertretern der involvierten Senatsverwaltungen und der Bezirksämter die Quar­tiere Soldiner Stra­ße, Brunnenstraße, Ackerstraße, Moabit-Ost, Richardplatz-Süd, Flughafenstraße, Gropiusstadt, Zen­trum Kreuzberg, Falkenhagener Feld-West, Heerstraße, Schöneberger Nor­den und das Kosmosviertel.

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