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Angebotsdarstellung

Good Practice

Veröffentlichung: 2011

Denk-Sport-Spiel-Parcours, Wulsdorf

Kurzbeschreibung mit Zielen und Maßnahmen

„Denk-Sport-Spiel-Parcours – Über Bewohnerbeteiligung zu einer generationsübergreifenden Freiraumgestaltung“ ist seit März 2009 ein Modellvorhaben des Bund-Länder-Programms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt“. Es wertet mit einer bewegungs- und gesundheitsfördernden, sozialraumorientierten Freiraumgestaltung das Wohnumfeld auf und versucht gleichzeitig der Arbeitslosigkeit im „Soziale Stadt“-Gebiet Bremerhaven-Wulsdorf/Ringstraße zu begegnen. Der Denk-Sport-Spiel-Parcours bietet Treffpunkte für alle Generationen und Nationalitäten. Geschicklichkeitsspiele, Brettspiele, Spiel- und Fitnessgeräte sowie Orte der Ruhe und des Austausches verlaufen entlang des Weges von Dreibergen bis hin zum Wulsdorfer Bahnhof.

Das Projekt wurde unter aktiver Einbeziehung der Stadtteilbewohnerinnen und Stadtteilbewohner geplant und von eigens qualifizierten Arbeitslosen umgesetzt.

Getragen wird der Parcours von einem Netzwerk von Akteurinnen und Akteuren aus dem Quartier, an dem sich plan-werkStadt – Büro für stadtplanung & beratung, der Magistrat der Stadt Bremerhaven, die Arbeiterwohlfahrt und mehrere Wulsdorfer Einrichtungen beteiligen. Träger des Projektes im engeren Sinn ist das Förderwerk Bremerhaven GmbH.


Kontakt

Herr Günther Kerchner
Dieselstraße 5
27574 Bremerhaven (Bremen)

Telefon: 0471 / 9322123

E-Mail: kerchner@foerderwerk-bremerhaven.de

Website: http://www.foerderwerk-bremerhaven.de


Projektträger

Förderwerk Bremerhaven GmbH
Dieselstraße 5
27574 Bremerhaven


Hintergrund
Der Denk-Sport-Spiel-Parcours befindet sich im „Soziale Stadt“-Gebiet Bremerhaven-Wulsdorf/Ringstraße. Das Quartier, das sich seit 1999 in der Programmförderung befindet, ist eines von 15 „Soziale Stadt“-Gebieten im Land Bremen und das einzige in der Seestadt Bremerhaven. Es liegt im Ortsteil Dreibergen im Stadtteil Wulsdorf.

Im Juni 2011 lebten 113.532 Menschen mit Hauptwohnsitz in Bremerhaven. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte in Bremerhaven liegt bei 1.210 Einwohner pro Quadratkilometer. Der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer an der Gesamtbevölkerung der Stadt liegt bei 9,5 Prozent. Die Einwohnerzahl von Wulsdorf beträgt 10.947, die Bevölkerungsdichte ca. 1.948 Einwohner pro Quadratkilometer (Stadt Bremerhaven, 30.06.2011). Insgesamt 1.279 Ausländerinnen und Ausländer (686 männlich, 593 weiblich) leben in Wulsdorf. Wulsdorf hat damit nach den Stadtteilen Fischereihafen (13,75 Prozent) und Geestemünde (11,76 Prozent) mit 11,68 Prozent den höchsten Anteil an Ausländerinnen und Ausländern in Bremerhaven. Die Arbeitslosenquote in der kreisfreien Stadt Bremerhaven betrug im Juli 2011 16,6 Prozent (Stadt Bremerhaven, 30.06.2011) und liegt damit über dem Landesdurchschnitt Bremen von 11,8 Prozent und über dem Bundesdurchschnitt von 7,3 Prozent (MeineStadt.de, 29.07.2011). In Wulsdorf beziehen 70 Prozent der deutschen und 30 Prozent der ausländischen Haushalte Transferleistungen (Wohnungsgesellschaft STÄWOG, 2007).

Wulsdorf ist zur Linderung der Wohnungsnot nach dem Zweiten Weltkrieg in den Jahren 1956 und 1957 erbaut worden. Charakteristisch für den Stadtteil sind die dreigeschossigen Zeilenbauten, die gestalterisch einen erheblichen Kontrast zu seiner Nachbarschaft mit Einfamilien- und Reihenhaussiedlungen darstellen. Die Gebäude wurden in einfachem Standard errichtet. Bis Ende der 1980er-Jahre verfügten die Wohnungen über kein eigenes Bad und die Toiletten waren jeweils für zwei Mietparteien im Treppenhaus untergebracht. Großzügig bemessene, teilweise aber wenig attraktiv gestaltete Freiflächen kennzeichneten zudem das Quartier.

Mit zunehmendem Wohlstand veränderte sich die Zusammensetzung der Bewohnerschaft im Stadtteil, die Fluktuation stieg, für das Gebiet wurden besondere Entwicklungsbedarfe deutlich. Ende der 1990er-Jahre gab es dort 432 Wohngebäude. Mehr als 23 Prozent aller Wohnungen standen leer (Wohnungsgesellschaft STÄWOG, 2007).

Ende der 1990er-Jahre leitete die städtische Wohnungsgesellschaft STÄWOG mit Bundes- und Landesmitteln einen umfangreichen Erneuerungsprozess ein. In Kooperation mit dem Bremerhavener Magistrat begannen die Vorbereitungen für eine förmliche Festlegung des Gebietes als „Soziale-Stadt-Gebiet Wulsdorf-Ringstraße“. Ab 2002 reduzierte die STÄWOG die Anzahl der Wohneinheiten deutlich, sanierte die verbleibenden Gebäude, errichtete neue Einfamilien- und Reihenhäuser, setzte einen Gebäudekomplex für eine soziale Einrichtung instand und wertete die Frei- und Grünflächen auf.

Im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt“ bewilligte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Jahre 2007 erstmals auch Mittel für die Stadt Bremerhaven zur Initiierung von Modellvorhaben innerhalb der „Soziale Stadt“-Gebiete. Bremerhaven griff diese Initiative auf und suchte in einem Wettbewerb innerhalb der Stadt nach entsprechenden Projektideen. Den Zuschlag erhielt die Projektskizze „Denk-Sport-Spiel-Parcours – Über Bewohnerbeteiligung zu einer generationsübergreifenden Freiraumgestaltung“ des Förderwerks Bremerhaven GmbH.

Das Förderwerk lanciert seit 1989 sozialräumlich geprägte Projekte in Bremerhaven zur Qualifizierung und Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen. Mit dem Beschäftigungsfeld „Bewegung in der Stadt – gegen Arbeitslosigkeit“ leistet das Förderwerk einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur auf Stadtteilebene. Für die Umsetzung verfügt das Förderwerk über gut ausgebaute Beschäftigungs- und Qualifizierungsstrukturen in den Bereichen Holz, Metall sowie Garten- und Landschaftsbau.

Aktualisierung zum Hintergrund (Stand: 01/2012)
In 2008/2009 hat das Förderwerk Bremerhaven aktiv und erfolgreich an dem überregionalen Aktionsbündnis "Gesundheitsförderung und Arbeitsmarktintegration im Dialog", gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen der Kampagne "InForm", mitgewirkt. Daraus hat sich querschnittsorientiert beim Förderwerk einerseits ein an die betriebliche Gesundheitsförderung angelehnte Abteilung entwickelt, welche über besondere Kompetenzen verfügt, um Langzeitarbeitslosen Unterstützung bei der Berücksichtigung von gesundheitsförderlichen alltäglichen Prozessen zu geben. Auf der anderen Seite ist die Schwerpunktsetzung für sozialräumliche Projekte für sozialbenachteiligte Zielgruppen erfolgt. Dies bildete, unter Beratung einer Gesundheitswissenschaftlerin, den konzeptionellen Rahmen für das Projekt „Denk-Sport-Spiel-Parcours“ und prägte generell die Hinwendung zu gesundheitsförderlichen Initiativen in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf unter Einbeziehung von langzeitarbeitslosen Menschen.
Ziele und Zielgruppen
Das Projekt Denk-Sport-Spiel-Parcours richtet sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner im Bremerhavener Stadtteil Wulsdorf, insbesondere an Menschen mit Migrationshintergrund wie Sinti, Roma, Türkisch- und Kurdischstämmige. Darüber hinaus will der Parcours einen aktiven Beitrag zum Abbau der hohen Arbeitslosigkeit und hier vor allem der Langzeitarbeitslosigkeit im Quartier leisten. Für die Gestaltung von bewegungs- und gesundheitsfördernden Freiräumen werden gezielt arbeitslose Bewohnerinnen und Bewohner für das Projekt qualifiziert und darin beschäftigt. Dies verbindet zugleich arbeitsmarktpolitische Dienstleistungen mit am Gemeinwesen orientierter Stadtteilarbeit und reduziert dadurch die Benachteiligung Arbeitsloser.

Der Aufbau eines Denk-Sport-Spiel-Parcours ergänzt die Ende der 1990er-Jahre von der Städtischen Wohnungsgesellschaft (STÄWOG) begonnene Stabilisierung und Aufwertung im Stadtteil Wulsdorf. Folgende Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden:
- Gestaltung eines Wohnumfelds mit generationenübergreifenden bewegungs- und gesundheitsfördernden Freizeitangeboten,
- Erweiterung und Festigung eines stabilen Netzwerks von Akteurinnen und Akteuren sowie einer Beteiligungsstruktur und -kultur, die langfristig an der gemeinwesenorientierten Quartiersentwicklung ausgerichtet ist,
- Entwicklung und Erstellung anregender Gestaltungselemente als „Prototypen“, die in weiteren Projekten umgesetzt und zur Aufwertung anderer öffentlicher Räume genutzt werden können.

Ein Denk-Sport-Spiel-Parcours bietet mit einer Reihe von bewegungs- und gesundheitsfördernden Stationen allen Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit, zu verweilen, sich zu entspannen und sich zu bewegen. Zudem bietet ein Denk-Sport-Spiel-Parcours Alt und Jung auch die Chance, sich zu bilden.
Vorgehen
Ein breites Bündnis, das sich aus der Stadtteilkonferenz, dem Stadtplanungsamt, Wohnungsunternehmen, Sozial- und Kultureinrichtungen des Quartiers sowie einem externen Büro für Stadtplanung, plan-werkStadt – büro für stadtplanung & beratung zusammensetzte, vereinbarte zunächst ein Vorgehen und einen Projektverlauf und schuf eine Steuerungsgruppe, die alle Entscheidungen und Weichenstellungen diskutierte und plante. Zu Projektbeginn traf sich die Gruppe in etwa zweiwöchigem Rhythmus, später in größeren Abständen. Tagungsort war in der Regel die im Quartier verankerte Einrichtung „Die Wohnung“. Das Förderwerk Bremerhaven beauftragte das Büro plan-werkStadt mit der Prozessbegleitung (Konkretisierung des Konzeptes, Exkursionsorganisation, Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit, Organisation und Zuarbeit für die Steuerungsgruppe, fachliche Moderation, Auswertung des Beteiligungsverfahrens, Erstellung der Planentwürfe, Begleitung der Umsetzungsphase, abschließende Berichterstattung, Herausarbeiten von Übertragungsmöglichkeiten). Handlungsfelder des Projektes sind:
- bewegungs- und gesundheitsfördernde, sozialraumorientierte Freiraumgestaltung im Wohnumfeld,
- Qualifizierung und Beschäftigung arbeitsloser Bewohnerinnen und Bewohner,
- Beteiligung der Bewohnerschaft,
- Begegnung der Generationen und Kulturen.

Schließlich einigte sich die Steuerungsgruppe auf den zentralen Marktplatz als Ort der ersten Station des Denk-Sport-Spiel-Parcours. In einem weiteren Schritt folgte der Aufbau einer Station bei Anderland, einer Tagespflege- und Wohngemeinschaft für an Demenz erkrankte Mieterinnen und Mieter. Beide Stationen sind durch eine nutzerorientierte Freiraumgestaltung gekennzeichnet, die auch von der interkulturellen Vielfalt lebt.

Wesentlich bei der Planung und Umsetzung des Projektes war die intensive Bürgerbeteiligung. Als erster Baustein der Beteiligung fand Anfang April 2009 eine nichtrepräsentative, aufsuchende Befragung der Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers in ihrer Wohnung statt. Ziel war es, ihr bisheriges Freizeitverhalten, die Bewertung ihres Wohnumfeldes sowie ihre Wünsche und Anregungen an die Freiraumqualitäten in ihrem Quartier von Beginn an in die Planung einzubeziehen. Kurz danach folgte die erste Planungswerkstatt im Gebäude der AWO-Einrichtung „Süderdeel“ im Quartier. Ein Diskurs anhand von Fotos, Karten, Luftbildern und Beispielgestaltungen ergab mögliche weitere Stationen des Parcours und ließ Wünsche an Freizeit- und Bewegungsmöglichkeiten sowie Anregungen zu Spielgeräten und Materialien erkennen. Diese Ergebnisse wurden in Form einer Ideenbörse in den weiteren Prozess eingespeist. Hinzu kamen Workshops mit Jugendlichen und gemeinsame Exkursionen zur Weiterbildung und zum Kennenlernen guter Beispiele für die Gestaltung der Stationen des Parcours. Dieser Methodenmix ermöglichte es, alle Bevölkerungsgruppen des Quartiers anzusprechen und die Angebote auch tatsächlich alters- und nationalitätenübergreifend zu gestalten.

Parallel zu den Beteiligungsbausteinen entstanden Planungsvorschläge, die während eines Modelltags vorgestellt wurden. Dafür bauten die Beschäftigten des Förderwerks die Gestaltungselemente im Maßstab 1:1 nach und platzierten diese als Testkulisse. Alle Elemente waren beweglich, sodass sie während des Festes erprobt und auch verändert werden konnten.

Anschließend setzte der Beschäftigungsträger in seinen Werkstätten die konkretisierte Planung zeitnah um. Im Ergebnis ist eine sozialraumorientierte Freiraumgestaltung entstanden, die die Quartiersbevölkerung dazu anregt, Plätze mit internationalen Brettspielen, Gesprächsecken und Sitzbänken, Spiel- und Fitnessgeräten, Denk- und Rätselspielen zu nutzen, sich zu bewegen und die Identifikation mit ihrem Wohnumfeld zu erhöhen.

Im Sommer 2010 wurden die ersten beiden Stationen des Projekts der Öffentlichkeit übergeben. Insbesondere ist es gelungen, den zentral gelegenen Marktplatz durch vielfältige Aktivitäten wie Flohmärkte und Feste wieder als Treffpunkt im Quartier auszubauen. Den Bewohnerinnen und Bewohnern waren Sitzmöglichkeiten auf dem Marktplatz, die zum Verweilen und Ausruhen einladen, besonders wichtig. Zwischen den Bänken wurden internationale Brettspiele montiert. Weitere Attraktionen des Marktplatzes sind Spielwände mit verschiedenen Aktionselementen wie einem Schiebespiel, einem Labyrinth und einem Einlochspiel. Die „Anderland-Fläche“ wird bislang vor allem von den Bewohnerinnen und Bewohnern der Tagespflege- und Wohngemeinschaft sowie den Gästen des Hauses sehr intensiv und kreativ genutzt. Auch ihnen lag viel daran, dass neben Spiel- und Bewegungsangeboten Sitzmöglichkeiten eingerichtet werden. Entstanden sind ein begehbares Bodenlabyrinth, Trainingsgeräte, kleine Spielflächen sowie Sitzecken und Bänke. Demnächst soll hier eine Wohngemeinschaft für junge Mütter ihr Zuhause finden, dann dürfte die Fläche auch zu einem generationenübergreifend genutzten Raum werden.
Good Practice in
Partizipation

Bei der Planung und Umsetzung des Projektes stand die partizipative Einbindung der Bewohnerinnen und Bewohner wie auch der Arbeitslosen im Vordergrund. Die Einbindung der Demenzpatienten aus der Wohneinrichtung „Anderland“ erfolgte mittelbar über das Pflegepersonal der AWO Bremerhaven. Zwei Vertreterinnen des Pflegepersonals waren ebenfalls in der Steuerungsgruppe ständige Teilnehmerinnen und brachten die Alltagserfahrungen der Demenzpatienten in die Gruppendiskussionen ein. In der Zusammenarbeit von vier partizipationserfahrenen Einrichtungen, dem Kulturladen, der Stadtteilkonferenz, dem Bewohnertreff „Die Wohnung“ und dem Förderwerk Bremerhaven, wurden über Planungswerkstätten, Mitmachaktionen in den Einrichtungen und vor Ort, Treffen mit Bewohnerinnen und Bewohnern und Quartiersversammlungen gemeinsam Konzepte für die Verbesserung des Wohnumfeldes entwickelt. Ziel war es, die Identifikation der Menschen mit dem Quartier zu steigern und die interkulturelle Vielfalt für eine authentische Freiraumgestaltung zu nutzen. Dazu wurde eine Planungsgruppe der Bewohnerinnen und Bewohner gegründet, die über sechs Monate hinweg mit Unterstützung einer Moderatorin, eines Moderators an dem Konzept des Denk-Sport-Spiel-Parcours arbeitete. Hierbei kamen unterschiedliche Beteiligungsformen zum Einsatz:
- Befragungen durch Interviewerinnen und Interviewer aus dem Stadtteil,
- verschiedene Exkursionen zur lustvollen Weiterbildung, um Neues kennenzulernen, sich anregen und inspirieren zu lassen, zu staunen und miteinander ins Gespräch zu kommen, so etwa der Besuch von Experimentierausstellungen, Entdecker- und Sinnes-Parks,
- Workshops mit Modellbau,
- Modelltage, auf denen die geplanten Installationen mit beweglichen Modellen und Elementen real erprobt, verschoben und verrückt werden konnten.

Beispielhaft erwähnt sei an dieser Stelle vor allem die zweite Planungswerkstatt, die als Modelltag konzipiert war und in der Besucherinnen und Besucher die in einfacher Weise gebauten Elemente zur Neugestaltung des Platzes erproben und verändern konnten. Für die Erstellung neuer, kreativer Elemente wurden Langzeitarbeitslose qualifiziert – in der Erwartung, Prototypen zu schaffen, die auch in weiteren Projekten zum Einsatz kommen können.

Die niedrigschwelligen Anforderungen an die beschäftigten Arbeitslosen zu Maßnahmebeginn ermöglichten einen flexiblen Einsatz in den Werkstattbereichen von Förderwerk und unterstützten die angestrebten Berufsorientierungs- und Berufsfindungsprozesse bei den Maßnahmenteilnehmerinnen und -teilnehmer. Die wachsenden Anforderungen bei der Herstellung der Denk-Sport-Spiel-Stationen förderten im weiteren Verlauf die Heranführung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an neue Leistungsgrenzen, verbunden mit der Erfahrung, Kreativität zu entfalten und Neues zu lernen.

In regelmäßigen Veranstaltungen der Stadtteilkonferenz Wulsdorf wurden die Zwischenergebnisse reflektiert und diskutiert. Mitmachaktionen und öffentliche Präsentationen informierten über die Zwischenstände des Konzepts und ermutigten die Bewohnerinnen und Bewohner immer wieder zur Beteiligung. Im Zusammenwirken der Planungsgruppe und der öffentlichen Einrichtungen hat sich ein Bündnis von Akteurinnen und Akteuren entwickelt, das auch künftig partizipative Prozesse im Quartier tragen kann.

Settingansatz

Der Denk-Sport-Spiel-Parcours verfolgt einen settingorientierten Ansatz unter Einbindung lokaler Akteurinnen und Akteure und der Bewohnerinnen und Bewohner. Dabei hat der Aufbau eines Denk-Sport-Spiel-Parcours eine generationenübergreifende und verbindende Funktion. Die aktive Einbeziehung von Menschen aller Altersgruppen in die Planung und Umsetzung des Projekts ist dabei entscheidend (vgl. Partizipation). Durch das Zusammenwirken arbeitsmarktpolitischer Dienstleistungen und nachhaltiger, bewohnerorientierter Quartiersentwicklung gelingt es, die Wohnumfeldsituation im „Soziale Stadt“-Gebiet Bremerhaven-Wulsdorf über ein anregendes, nutzungsorientiertes und generationenübergreifendes Konzept weiter aufzuwerten und in Form eines sozialraumorientierten und gesundheitsfördernden Ansatzes zu realisieren.

Entscheidend für die Umsetzung des Projektes ist die Orientierung an den individuellen Ressourcen der Bewohnerinnen und Bewohner, um Entwicklungskonzepte auf die Bedürfnisse dieser Menschen, etwa denen Älterer, an ihr Lebensumfeld auszurichten. Zugleich werden Arbeitslose qualifiziert und mit den ihnen vertrauten Grundlagen im Garten- oder Landschaftsbau, im Holz- oder Metallbereich in Kooperation mit öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen sinnvoll eingesetzt. Dabei nehmen sie den Wert ihrer geleisteten Arbeit unmittelbar wahr.

Mit einem Denk-Sport-Spiel-Parcours werden bewegungs-, entspannungs- und gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen im Quartier für die Bewohnerinnen und Bewohner geschaffen. Die einzelnen Stationen sind miteinander über Wege verbunden, die das Quartier auch mit seiner Umgebung vernetzen. Die Stationen selbst sollen die Bewohnerinnen und Bewohner zum Entspannen, Verweilen, Bewegen einladen. Sie können aber auch als Gesprächsecken mit Sitzbänken und Naschhecken oder auch als Plätze mit Spiel- und Fitnessgeräten gestaltet sein. Dabei soll nicht nur konsumiert werden, sondern auch „bildende Aspekte“ sollen Berücksichtigung finden, beispielsweise in Form von Denk-, Rätsel- und Geschicklichkeitsspielen und optischen Täuschungen. Da der Stadtteil Wuhlsdorf einen hohen Migrantenanteil aufweist, kommt als besondere Herausforderung bei der Gestaltung des Sozialraumes hinzu, dass der Denk-Sport-Spiel-Parcours die interkulturelle Vielfalt abbilden und einbinden soll, z.B. über Plätze mit internationalen Brettspielen wie Tavla.

Im Rahmen des Projektes wurde der Marktplatz als erster Denk-Sport-Spiel-Station gestaltet, um Aufmerksamkeit für das Projekt zu gewinnen. In einem weiteren Schritt folgte die Aufwertung der Fläche hinter Anderland (vgl. Vorgehen). Die im Fokus des Denk-Sport-Spiel-Parcours stehenden Flächen gehören alle der Wohnungsgesellschaft STÄWOG, die in der Konzeption seit Beginn des Projektes mitwirkte (vgl. Integriertes Handlungskonzept/Vernetzung).

Integriertes Handlungskonzept/Vernetzung

Der Denk-Sport-Spiel-Parcours ist in allen Phasen seiner Entwicklung auf eine intersektorale und interdisziplinäre Zusammenarbeit ausgerichtet. Er ist unmittelbar eingebunden in verschiedene Arbeitsmarktprogramme der Stadt Bremerhaven, der ARGE Job-Center Bremerhaven und gleichzeitig angelehnt an das dreijährige ESF-Projekt „Bewegung in der Stadt – gegen Arbeitslosigkeit in Bremerhaven“.

Getragen wird das Vorhaben von einem Netzwerk von Akteurinnen und Akteuren aus dem Quartier, darunter die Vernetzungsgruppe „Soziale Stadt“, plan-werkStadt – büro für stadtplanung & beratung, der Stadtteiltreff Wulsdorf, der Magistrat der Stadt Bremerhaven, die Stadtteilkonferenz Wulsdorf, die Städtische Wohnungsgesellschaft Bremerhaven mbH, die Arbeiterwohlfahrt Bremerhaven, der Kulturladen Wulsdorf und Stadtteilarbeit Wulsdorf „Die Wohnung“. Dieses Netzwerk hat den Parcours in Kooperation mit den Bewohnerinnen und Bewohnern entwickelt und mit Unterstützung des Förderwerks Bremerhaven GmbH realisiert.

Das Projekt wird auch durch die engagierte Mitwirkung des städtischen Wohnungsunternehmens STÄWOG ermöglicht. Bereits im Jahr 1998 hatte die STÄWOG damit begonnen, eine Strategie für den Stadtumbau in Bremerhaven-Wulsdorf zu entwickeln. Zentrales Ziel war es, das Gebiet mit seinem besonderen Entwicklungsbedarf stadträumlich besser an die umgebenden Einfamilienhaussiedlungen anzubinden. Die STÄWOG stellte die weitaus meisten Flächen im Quartier als Eigentümerin für eine Neugestaltung zur Verfügung, um damit zu einer Stabilisierung des Quartiers beizutragen. Auch beteiligte sich die STÄWOG materiell an dem Projekt „Denk-Sport-Spiel-Parcours“.

Der Auf- und Ausbau gleichberechtigter Partnerschaften hat sich als grundlegend für den Erfolg des Parcours herausgestellt. Hiermit wurde die für das Projekt notwendige Kooperationsstruktur entwickelt, um durch gute Abstimmung und gemeinsame Planung die vorhandenen gesundheitsfördernden Potenziale, beispielsweise durch die Nutzung von wohnungsnahen Freiräumen für Bewegungsangebote und durch die Entwicklung von Wohnwegen, Trampelpfaden, attraktiven Spazierwegen, Walking-Routen und Jogging-Strecken, freizusetzen. Die Entwicklung und Umsetzung der Planung als Kooperationsprojekt zwischen einem Beschäftigungs- und Qualifizierungsträger, lokalen Akteurinnen und Akteuren der gemeinwesen- und sozialraumorientierten Stadtteilarbeit, der Kommune, der Eigentümerin der Fläche sowie einem externen Planungsbüro waren hervorragend geeignet für ein Beteiligungsprojekt, in dem viel Neues zur bewegungs- und gesundheitsfördernden Freiraumgestaltung erprobt wurde.

Das Förderwerk Bremerhaven arbeitet seit vielen Jahren in verschiedenen Stadtteilgremien mit, regt selbst in den Stadtteilen initiativ Wohnumfeldprojekte an und steht dabei in sehr engem Kontakt mit Wohnungswirtschaft, Stadtplanungsamt, Gartenbauamt, Sportamt und verschiedenen städtischen Einrichtungen. Diese Präsenz in bestehenden und sich weiterentwickelnden Netzwerken seit über zehn Jahren hat die zielgerichtete Initiierung einer ersten Steuerungsrunde für den Stadtteil Wulsdorf sehr begünstigt. Die erfolgreiche Umsetzung des Konzeptes wiederum förderte den Anstoß weiterer Projekte mit neuen Steuerungsrunden in anderen Bremerhavener Quartieren (Zingelke, Grünhöfe 2010/2011). Problematisch waren anfangs die Etablierung der Begrifflichkeit „Denk-Sport-Spiel-Parcours“ sowie die beschriebenen detaillierten Leitlinien des Konzepts für die Öffentlichkeit, aber auch für neue Partner. Die daraus resultierenden Diskussionen haben aber nicht nur zur Klärung des Verfahrens und der Zielsetzungen geführt, sondern auch wesentlich zur Weiterentwicklung des Projekts beigetragen.

Der Projektablauf und die Steuerung haben gut funktioniert, besonders durch das Engagement motivierter Akteurinnen und Akteure. Sie hatten in ihrer langjährigen Tätigkeit für das Quartier u.a. in der Vernetzungsgruppe „Soziale Stadt“ bereits entsprechende Netzwerke aufgebaut und Erfahrungen gesammelt, die dem Denk-Sport-Spiel-Projekt nachhaltig zugute kamen und ein wesentlicher Baustein für das Gelingen waren.

Fördernd auf das Projekt wirken sich auch die unterschiedlichen Sichtweisen der Beteiligten aus, die aber dennoch eine ähnliche Sprache sprechen und vor allem ein gemeinsames Ziel verfolgen. Dabei wurde auch viel ehrenamtliche Arbeit geleistet.


Gesammelte Erfahrungen (Lessons Learned)
Das Projekt „Denk-Sport-Spiel-Parcours – Über Bewohnerbeteiligung zu einer generationsübergreifenden Freiraumgestaltung“ hat erfolgreich neue Wege zur Schaffung bewegungs- und gesundheitsfördernder Räume im Stadtteil Wulsdorf erprobt. Dies zeigt sich darin, dass die guten Erfahrungen mit der Nutzung der ersten Stationen bei allen Beteiligten Mut zu einem weiteren Ausbau der Stationen gemacht haben. Dabei wurden zwei Planungsprinzipien für eine nachhaltige, behutsame Quartiersentwicklung miteinander verknüpft: die intensive Beteiligung von Bewohnerinnen und Bewohnern aller Altersgruppen und Ethnien mit der Qualifizierung und Beschäftigung von Arbeitslosen. So ist es gelungen, die von den Bewohnerinnen und Bewohnern entwickelten Ideen gemeinsam mit Arbeitslosen umzusetzen. Diese haben dabei ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten, zum Beispiel im Holz-, im Metallbau oder im Garten- und Landschaftsbaubereich, einbringen und erweitern können. Erste Vermittlungserfolge zeigen, dass arbeitslose Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen konnten. Bei einem solchen partizipativen Prozess sollte in jedem Fall eine Koordinatorin, ein Koordinator die Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner professionell begleiten.

Das Gelingen des Projekts basiert maßgeblich auch auf jahrelanger Vernetzungsarbeit im Quartier. Der Erfolg des Projekts wirkt auf unterschiedliche Art und Weise:
- Für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet es eine Aufwertung ihres Quartiers. Unabhängig von der weiteren Nutzung hat der kooperative Planungsprozess zu einer Steigerung der Identifikation mit dem Wohnumfeld beigetragen.
- Für den Beschäftigungsträger als Antragsteller und Projektverantwortlichen verbindet sich mit dem Gelingen eine weitere Anerkennung seiner Arbeit und eine entsprechende Qualifizierung seiner Beschäftigten.
- Für die STÄWOG als Eigentümerin der Wohnungsbestände und Flächen gehen mit dem Projekt eine weitere Aufwertung des Wohnumfeldes und damit eine Stabilisierung des Quartiers einher.
- Aus gesamtstädtischer Perspektive ist der Prozess ein Baustein für eine nachhaltige, sozialraumorientierte Quartiersentwicklung.

Entgegen den Planungen sind statt der angestrebten drei bis vier lediglich zwei Parcours-Stationen über das Pilotprojekt entstanden, da das Projekt mehr Arbeitskapazitäten und mehr finanzielle Ressourcen band als gedacht. Perspektivisch sind weitere Stationen geplant und teilweise ist bereits der Transfer der gesammelten Erfahrungen im Quartier Wulsdorf in andere Bremerhavener Stadtteile in der Umsetzung. Hier wirkt sich besonders förderlich das kommunale Programm „Wohnen in Nachbarschaften“ (WiN) aus, welches in Bremerhaven seit 2009 Quartiersprojekte unter starker Einbeziehung der Bewohnerschaft begünstigt. In diesem Prozess sind nun weitere Wohnungsgesellschaften, städtische Ämter und zahlreiche Vereinigungen und Einrichtungen hinzugekommen und bilden neue Steuerungsrunden in den jeweiligen Quartieren.

Die Benachteiligung arbeitsloser Bewohnerinnen und Bewohner ließ sich durch das Projekt leider nicht maßgeblich verändern. In einer strukturschwachen Region wie Bremerhaven und bei den zur Verfügung stehenden arbeitsmarktpolitischen Instrumentarien sind Vermittlungserfolge nur sehr schwer zu erreichen. Wünschenswert ist eine Evaluation der längerfristigen Nutzung der umgestalteten Flächen und der weiteren Ausstrahlung des Projektes. Darüber hinaus bietet es sich an, die Qualifizierungen der Langzeitarbeitslosen in einem zeitlichen Abstand von einem bis zwei Jahren für vergleichbare Aufgaben zu nutzen.
Literatur
Förderwerk Bremerhaven GmbH (2010). Denk-Sport-Spiel-Parcours – Über Bewohnerbeteiligung zu einer generationsübergreifenden Freiraumgestaltung. Dokumentation eines sozialräumlichen Projektes. Bremerhaven/Bremen. URL: http://www.plan-werkstadt.de/PDF-Dateien/Broschuere_Denk-Sport-Spiel-Parcours_Bremerhaven.PDF (Stand: 29.07.2011).

MeineStadt.de. URL: http://www.meinestadt.de/bremerhaven/statistik?Bereich=Arbeiten+%26+Geldverdienen (Stand: 29.07.2011).

Seestadt Bremerhaven. Statistischer Kurzbericht Juli 2011. Bevölkerungsstand nach kommunaler Fortschreibung am 30. Juni 2011 (vorläufige Werte). URL: http://www.bremerhaven.de/downloads/39/41469/Kurzbericht_Juli_2011.pdf (Stand 31.10.2011).

Stadt im Wandel Nr. 5 (2011). Soziale Stadt Bremerhaven-Wulsdorf – Weiterbau eines Stadtquartiers. Erste Auflage. Berlin: Stadtwandel Verlag Daniel Fuhrhop.

Städtische Wohnungsgesellschaft mbH – STÄWOG (Hrsg.) (2007). Die Soziale Stadt Wulsdorf-Ringstraße.
Laufzeit des Angebotes

Beginn: März 2009

Abschluss: kein Ende geplant


Welche Personengruppe(n) in schwieriger sozialer Lage wollen Sie mit Ihrem Angebot erreichen?
  • Personen mit sehr niedrigem Einkommen (z.B. Personen im Niedriglohnsektor, Personen mit niedrigen Rentenbezügen)
  • Personen mit niedriger Schulbildung (z.B. Personen ohne qualifizierten Schulabschluss)
  • Personen mit niedrigem beruflichen Status (z.B. ungelernte Arbeiter/-innen)
  • Migrant/-innen in schwieriger sozialer Lage
  • Langzeitarbeitslose
  • Menschen mit Behinderung in schwieriger sozialer Lage

Schwerpunkte des Angebotes
  • Wohnungsqualität, Wohnumfeld
  • Kommunale Strategie / Netzwerkarbeit

Stand

14.12.2011

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Projektträger

Förderwerk Bremerhaven GmbH

Projektlaufzeit

Beginn: März 2009

Abschluss: kein Ende geplant

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