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Angebotsdarstellung

Bewegung gegen das Vergessen

Kurzbeschreibung mit Zielen und Maßnahmen

Das Ziel von "Bewegung gegen das Vergessen" ist die Gründung von wohnortnahen Bewegungsgruppen, um die körperliche Aktivität zur Prävention und Therapie der Alzheimerdemenz flächendeckend im Schwalm-Eder-Kreis als Bewegungsprogramm umzusetzen. Dazu werden MutiplikatorInnen in unterschiedlichen Modulen ausgebildet.

Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, die der Demenz vorbeugen wollen, speziell aber an von Demenz bedrohte Menschen und Betroffene, sowie deren Angehörige. Das Angebot ist somit primär-, sekundär- und tertiär-präventiv.

Es wird als besonders wichtig angesehen, Betroffene und Angehörige vor evtl. Leistungsansprüchen nach dem SGB XI zu unterstützen und somit die Lücke bis zu einer evtl. Demenz-Diagnose bzw. Leistungsgewährung der Pflegekassen zu schließen. Es ergibt sich hieraus eine klare Abgrenzung zu bereits bestehenden Angeboten im Demenzbereich, die mit Bewegung einhergehen, wie z. B. die Gründung von "moment-Gruppen". Diese Gruppen sind bei den Pflegekassen als niedrigschwelliges Betreuungsangebot anerkannt und können somit bewilligte SGB XI-Leistungen zur Umsetzung in Anspruch nehmen. Freiwillig Engagierte und MultiplikatorInnen müssen hierfür eine sehr umfangreiche Qualifizierung absolvieren.

Da "Bewegung gegen das Vergessen" vor evtl. Leistungsansprüchen nach dem SGB XI einsetzt, stehen zur Umsetzung des Bewegungsangebotes keine Gelder der Pflegekassen zur Verfügung. Es ist deshalb der Einsatz vieler Ehrenamtlicher in Sportvereinen notwendig, die als Übungsleiter bzw. SportbegleiterInnen tätig sind. Enge Kooperationen/Vernetzungen mit lokalen Sportvereinen vor Ort sind unerlässlich. Das gleiche gilt für Vereine, Verbände und sonstige Anbieter, um auf evtl. bestehende Bewegungsangebote hinzuweisen bzw. neue Gruppen aufzubauen. Deshalb wurde ein Schulungsprogramm konzipiert, welches sich zunächst an bereits ausgebildete ÜbungsleiterInnen wendet. Somit kann im flächenmäßig großen Schwalm-Eder-Kreis eine lokale Deckung erreicht werden

Das Projekt "Bewegung gegen das Vergessen" fördert allerdings nicht nur die körperliche Aktivität, sondern auch die soziale Einbindung. Pflegebedürftige und deren Angehörige ziehen sich häufig und schnell aus dem öffentlichen Leben zurück. "Bewegung gegen das Vergessen" wirkt Stigmatisierung und Vereinsamung entgegen. Das Projekt ebnet den Weg, die soziale Teilhabe Pflegebedürftiger und Angehöriger wieder herzustellen. Soziale Einbindung, Lebensfreude und Geselligkeit werden gefördert. Die pflegenden Angehörigen sollen unterstützt werden, sich parallel zu den "Bewegungsgruppen" auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Gründung von Gesprächsgruppen, Angehörigen-Treffs o. ä. wird durch Hauptamtliche und Ehrenamtliche der Alzheimer Gesellschaft Schwalm-Eder und ihrer Kooperationspartner angestrebt, gefördert und unterstützt.

Das Angebot ist ein Projekt unter den 94 Wettbewerbsbeiträgen des Bundeswettbewerbes „Gesund älter werden in der Kommune – bewegt und mobil“ 2015/2016 - gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit. Weitere Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie auf der Website www.wettbewerb-aelter-werden-in-balance.de


Kontakt

Frau Sonja Weidel
Parkstr. 6
34576 Homberg/Efze (Hessen)

Telefon: 05681775 / 249

E-Mail: sonja.weidel(at)pflegestuetzpunkt-schwalm-eder.de


Projektträger

Landkreis Schwalm-Eder Kreis, Kreisverwaltung Homberg
Parkstr. 6
34576 Homberg/Efze


Laufzeit des Angebotes

Beginn: Januar 2015

Abschluss: kein Ende geplant


Welche Personengruppe(n) in schwieriger sozialer Lage wollen Sie mit Ihrem Angebot erreichen?

Menschen in schwieriger sozialer Lage sind ein wichtiger Teil der Zielgruppe, auch wenn sich das Angebot in erster Linie an alle richtet.

  • Migrant/-innen in schwieriger sozialer Lage
  • Chronisch kranke / mobilitätseingeschränkte und / oder kognitiv beeinträchtigte Personen in schwieriger sozialer Lage
  • Pflegebedürftige Personen in schwieriger sozialer Lage

Das Angebot richtet sich insbesondere an folgende Altersgruppen

  • 66 bis 79 Jahre
  • Ab 80 Jahre
  • 50 bis 65 Jahre

Das Angebot umfasst geschlechtsspezifische Angebote für

  • Keine geschlechtsspezifischen Angebote

Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner

Akteurinnen und Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung:

Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat, Bürgermeister bzw. Landrat, Sportamt, Seniorenbeauftragte

Verwaltungsexterne Akteurinnen und Akteure:

Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser, Seniorenberatungsstellen, Sportvereine, Lokale Medien, Compass-Private Pflegeberatung und Förderung durch „getup Hessen - Gemeinsames Engagement im Umfeld von Pflege\"


Schwerpunkte des Angebotes

  • Wohnungsqualität, Wohnumfeld
  • Kommunale Strategie / Netzwerkarbeit

Das Angebot wird hauptsächlich in folgenden Lebenswelten umgesetzt

  • Stadt / Stadtteil / Quartier / Kommune
  • Seniorenfreizeitstätte
  • Pflegeheim / Tagespflegeeinrichtung / betreutes Wohnen

Qualitätsentwicklung

Es ist kein Ergebnisbericht vorhanden.

Das Vorgehen der Qualitätsentwicklung kann ganz unterschiedlich sein. Einiges haben Sie bereits genannt. Welches der folgenden Verfahren wenden Sie zusätzlich an?

externe Evaluation

Die Qualitätsentwicklung und Ergebnissicherung sind nicht in ein Qualitätsmanagementsystem eingebunden.


Stand

06.07.2016

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