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Angebotsdarstellung

AEQUIPA Ready to Change

Kurzbeschreibung mit Zielen und Maßnahmen

AEQUIPA – Ready to Change (RTC). Steigerung der gemeindebezogenen Handlungsbereitschaft zur Bewegungsförderung bei älteren Menschen.

Präventionsmaßnahmen erreichen oft nicht alle Bevölkerungsgruppen im gleichen Ausmaß. Die Erreichbarkeit der verschiedenen Gruppen hängt unter anderem von den vorhandenen Netzwerken und Handlungs- und Steuerungsressourcen in Quartieren, Stadtteilen oder Gemeinden ab. Um vulnerable Bevölkerungsgruppen für Bewegungsförderung zu erreichen, ist es deshalb wichtig, an den lokalen Strukturen anzusetzen. In diesem Sinne geht das Konzept der gemeindebezogenen Handlungsbereitschaft (Community Readiness, CR) davon aus, dass zunächst eine gewisse Stufe hinsichtlich Problembewusstsein und Handlungsressourcen in den Stadtteilen oder Gemeinden erreicht werden muss, bevor eine Präventionsmaßnahme erfolgreich umgesetzt werden kann.

Nachdem in der erste Förderphase (2015-2018) die Community Readiness Assesments in 23 Kommunen der Metropolregion Nordwest durchgeführt wurde, wird nun in zwei ausgewählten Kommunen (Kreisstadt Osterholz-Scharmbeck, Bremer Stadtteil Vahr) eine Erhöhung der Community Readiness angestrebt. Dazu werden in Planungsgruppen Maßnahmen zur Erhöhung der Bewegungsförderung für ältere Menschen geplant und umgesetzt.
In Osterholz-Scharmbeck (OHZ) wurde im September 2018 die Planungsgruppe (PG) Gemeinsam in Bewegung setzen etabliert. Die Planungsgruppentreffen hielten sich nah an dem im Kooperativen Planungsprozess beschriebenen Sitzungsblöcken. Ziel der Arbeit in der PG war es, einen gemeinsamen Aktionsplan zum Thema Bewegungsförderung im Alter zu entwickeln. Grundlage dafür waren die Ergebnisse der Befragungen zur Community Readiness in OHZ. Durch die enge und regelmäßige Zusammenarbeit zwischen VertreterInnen politisch-administrativer Ebene (Seniorenbeirat, Stadt OHZ), vor Ort ansässiger Einrichtung (Seniorenbegegnungsstätte, VHS) sowie Wissenschaft können Bewegungsangebote für Ältere in der OHZ angeboten und evaluiert werden. Dabei wird auf die spezifischen Wissensbestände und Erfahrungen der einzelnen PG-MitgliederInnen zurückgegriffen.
Die durch die PG initiierten Aktionen umfassen Öffentlichkeitsarbeit (Pressegespräch, Postkartenaktion (geplant)), dauerhafte Angebote (Boule, „Outdoorrucksack“) und einzelne Veranstaltungsformate (z.B. Tanzveranstaltung). Außerdem werden bereits vorhandene Veranstaltungen um Bewegungs- und/oder Informationsangebote erweitert, die auf ältere Menschen zugeschnitten sind.
Im Bremer Stadtteil Vahr wurde die Arbeitsgruppe (AG) Bewegung im Alter im Juni 2018 ins Leben gerufen. Die Arbeit der AG umfasst folgende Tätigkeitsbereiche: 1) Die Ermittlung der Bedarfe von älteren Menschen in der Vahr, 2) die Planung von Kursen und Veranstaltungen zur Bewegungsförderung älterer Menschen in der Vahr und 3) die Durchführung dieser. Durch die enge und regelmäßige Zusammenarbeit zwischen VertreterInnen politisch-administrativer Ebene (Quartiersmanagement, Ortsamt), vor Ort ansässiger Vereine sowie Wissenschaft können Bewegungsangebote für Ältere in der Vahr nachhaltig angeboten und evaluiert werden. Dabei wird auf die spezifischen Wissensbestände und Erfahrungen der einzelnen AG-MitgliederInnen zurückgegriffen.
Die durch die AG Bewegung im Alter initiierten Angebote umfassen sowohl regelmäßig stattfinde Sportkurse sowie singulär oder in größeren Abständen stattfindende, niedrigschwellige, offen zugängliche (Bewegungs-)Veranstaltungen. Beispiele hierfür sind ein eintrittsfreier Badetag inklusive Schnupperkurse für SeniorInnen oder ein Rollatortraining im öffentlichen Raum. Außerdem werden bereits vorhandene Veranstaltungen in der Vahr um Bewegungs- und/oder Informationsangebote erweitert, die auf ältere Menschen zugeschnitten sind. Dabei können bestehende und geplante Kurse und Freizeitangebote für die Zielgruppe der SeniorInnen beworben werden. Des Weiteren kann ein direkter Kontakt zu den SeniorInnen aufgebaut und die dabei geäußerten Wünsche und Vorstellungen zu Bewegungsangeboten bei weiteren Planungen in der AG berücksichtigt werden.


Kontakt

Herr Tobias Ubert
Hinter dem Schütting 8
28195 Bremen (Bremen)

E-Mail: t.ubert@gwnw.de

Website: http://www.aequipa.de/teilprojekte/rtc.html


Weitere Ansprechperson

Frau Saskia Müllmann
Achterstr. 30
28359 Bremen (Bremen)

E-Mail: muellmann@leibniz-bips.de


Projektträger

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Königswinterer Str. 522-524
53227 Bonn


Laufzeit des Angebotes

Beginn: Februar 2018

Abschluss: Januar 2021


Welche Personengruppe(n) in schwieriger sozialer Lage wollen Sie mit Ihrem Angebot erreichen?
  • Menschen in sozial schwieriger Lage: immobile SeniorInnen, junge SeniorInnen, sozial zurückgezogene SeniorInnen, MigrantInnen, Männer, SeniorInnen mit geringem Gesundheitsbewusstsein, SeniorInnen mit geringem Einkommen, demente SeniorInnen, körperlich beeinträchtigte SeniorInnen,

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
Vereinsvertreterinnen und Vertreter
Verwaltung
Personen aus der Zielgruppe
Politikerinnen und Politiker
Dozentinnen und Dozenten
Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner
Seniorenbegegenungsstätte Osterholz-Scharmbeck
Seniorenbeirat Osterholz-Scharmbeck
VHS Osterholz-Scharmbeck/Hambergen/Schwanewede e.V.
Stadt Osterholz-Scharmbeck
Werkstatt Nord gGmbH

Quartiersmanagement Neue Vahr
Familien- und Quartierszentrum Neue Vahr
Vahrer Löwen – Verein für nachbarschaftliches Zusammenleben e.V.
Aktive Menschen Bremen e.V. (AMeB) Nachbarschaftstreff Vahrer See
Bremen.ru e.V.
Bürgerzentrum Neue Vahr
Bremer Bäder – Vitalbad Vahr
TuS Vahr e.V.
Schwerpunkte des Angebotes
  • Bewegungs- und Mobilitätsförderung
  • Steigerung der Selbstständigkeit / Selbstbestimmung
  • Soziale Teilhabe (Integration, Inklusion)
  • Kommunale Strategie / Netzwerkarbeit

Qualitätsentwicklung
Was machen Sie, um die Qualität Ihres Angebotes weiterzuentwickeln?
Um die Qualität weiterzuentwickeln werden der Planungsprozess und die Veranstaltungen evaluiert.
Wie dokumentieren Sie Ihre Arbeit? (z.B. Konzepte, Handreichung)
Die Arbeit, vor allem nach den Planungsgruppentreffen, wird mit einem Dokumentationspapier dokumentiert und für alle Teilnehmenden zur Verfügung gestellt. Anwesenheit und die besprochenen Themen werden niedergeschrieben.

Es ist kein Ergebnisbericht vorhanden.

Das Vorgehen der Qualitätsentwicklung kann ganz unterschiedlich sein. Einiges haben Sie bereits genannt. Welches der folgenden Verfahren wenden Sie zusätzlich an?
Selbstevaluation
Erläuterung
Die Planungsgruppentreffen, die von den Schlüsselpersonen organisiert werden, werden dokumentiert (Anwesende, besprochene Themen, Aufgaben, zukünftige Themen- und Handlungsfelder). Wenn alle Planungsgruppentreffen abgeschlossen sind, wird die Planungsgruppe zudem durch einen selbst erstellten Fragebogen evaluiert.

Die durchgeführten Veranstaltungen werden evaluiert. Den Besucherinnen und Besuchern wird entweder ein Fragebogen ausgehändigt oder sie werden direkt angesprochen, wie ihnen die Veranstaltung gefallen hat und an welchen Stellen sie Verbesserungsbedarf sehen.

Die Qualitätsentwicklung und Ergebnissicherung sind nicht in ein Qualitätsmanagementsystem eingebunden.

Die Qualitätsentwicklung und Ergebnissicherung sind nicht in ein Qualitätsmanagementsystem eingebunden.


Stand

08.07.2019

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Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Projektträger

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Projektlaufzeit

Beginn: Februar 2018

Abschluss: Januar 2021

Kontakt

Herr Tobias Ubert
Hinter dem Schütting 8
28195 Bremen (Bremen)

E-Mail

Website

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 74 Partnerorganisationen an.
BZgA / Maarweg 149-161 / 50825 Köln-Ehrenfeld / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.