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02.02.2012

Good Practice-Werkstatt Quartier zur Bewegungsförderung bei älteren Menschen im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick

Gemeinsam Kriterien guter Praxis der Gesundheitsförderung für die Arbeit mit sozial Benachteiligten erschließen

Sybille Schliemann, Bezirksamt Treptow-Köpenick
Stefan Pospiech, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Schlagwörter: Good Practice, Kommentar, Werkstatt Quartier, Workshop

Am 7. De­zem­ber 2011 trafen sich im Ber­li­ner Stadt­be­zirk Treptow-Köpenick 20 Ak­teu­rin­nen und Akteure, die in un­ter­schied­li­chen Funk­tio­nen für ein bewegtes Altern im Be­zirk aktiv sind, zu ei­ner Good Practice-Werk­statt Quar­tier. Initiiert wurde die Werk­statt Quar­tier in Trep­tow-Kö­pe­nick durch ei­ne Ko­o­pe­ra­ti­on des Ge­ron­to­psychia­trisch-Geriatrischen Verbundes mit dem Be­zirks­amt Treptow-Köpenick und dem Netz­werk Leben im Kiez. In Form von Mo­de­ra­ti­on und fachlichen Inputs unterstützte der Regionale Kno­ten Ber­lin im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund „Ge­sund­heits­för­de­rung bei so­zi­al Be­nach­tei­lig­ten“ und das Zen­trum für Be­we­gungsförderung Ber­lin diese gemeinsame Qualifizierung.


Am ersten Tag der zweitägigen Werk­stattreihe standen ein gemeinsamer Aus­tausch und Re­fle­xi­on be­reits bestehender An­ge­bo­te im Vordergrund. Grund­la­ge boten die vorgestellten Resultate ei­ner Um­fra­ge zu Freizeit- und Be­we­gungsangeboten in Treptow-Köpenick, die von der Qualitätsentwicklungs- Pla­nungs- und Koordinierungsstelle  des Be­zirkes vorgestellt wurden. Zudem konnte auf Er­fah­rung­en der Sportverei­ne in Treptow-Köpenick zurückgegriffen wer­den.

Zwei bewegende Bei­spiele gaben gute Er­fah­rung­en aus der Pra­xis wei­ter: Zum ei­nen veranschaulichte der jähr­lich in Treptow-Köpenick stattfin­dende Wan­der­tag für Menschen mit De­menz niedrigschwellige Zugänge für Be­trof­fe­ne und ih­re An­ge­hö­ri­gen, sich auszutauschen, neue Kontakte zu fin­den und Freu­de an Be­we­gung zu ent­de­cken. Zum anderen dienten die Ber­li­ner Spaziergangsgruppen als wei­teres Pra­xisbeispiel, Be­we­gung und so­zi­ale Teil­ha­be zu verknüpfen und ein niedrigschwelliges Be­we­gungsangebot zu eta­blie­ren.

In Kleingruppen konnten auf Grund­la­ge der Er­fah­rung­en und Pra­xisbeispiele der teilnehmenden Ak­teu­rin­nen und Akteuren drei ausgewählte Good Practice-Kriterien - Setting-Ansatz, Niedrigschwellige Ar­beitsweise und Ziel­grup­penbezug - vertiefend erörtert wer­den. Projektbeispiele aus dem Be­zirk reichten da­bei von dem Tanz­ca­fé „Man müsste nochmal zwan­zig sein“ bis hin zum „Adlershofer Drum Circle“. Das Tanz­ca­fé wendet sich an demente Menschen und ih­re An­ge­hö­ri­gen. Will­kom­men sind ins­be­son­de­re auch Menschen, die an­sons­ten we­nig Ge­le­gen­heit zur Teil­ha­be am so­zi­alen Leben haben. Mu­sik aus alten Zeiten und das einfache Be­we­gungsangebot bie­ten Zu­gang, Er­in­ne­rung­en wie­der auf­le­ben zu las­sen und Le­bens­freu­de und Wohl­be­fin­den zu för­dern. Verbindung von Mu­sik und Be­we­gung - die­ses Prinzip findet auch im Rahmen der Drum Circles An­klang. Gemeinsames Trommeln fördert hier die gute Lau­ne und Lust auf Be­we­gung.


Der gemeinsame Aus­tausch zeigte Ko­o­pe­ra­ti­ons­mög­lich­keit­en zwi­schen Ak­teu­rin­nen und Akteuren auf und thematisierte spezifische Bedürfnisse und Barrieren der Ziel­grup­pe, bei­spiels­wei­se hohe Kosten für Fahrschei­ne oder späte Uhrzeiten der An­ge­bo­te. Er­fah­rung­en aus der Pra­xis verdeutlichten zu­dem, dass ins­be­son­de­re die Vernetzung mit Part­ne­rin­nen und Partnern im Be­zirk - zum Bei­spiel Arztpraxen, Apo­the­ken oder Pflegehäusern - Zugänge zu älteren Menschen er­leich­tert.

An ei­ne Samm­lung von Anknüpfungspunkten und Vorschlägen an­schlie­ßend entwickelte sich die Idee für ei­nen „Ak­ti­ons­tag Be­we­gung“, welcher ins­be­son­de­re auch bis­her inaktiven Se­ni­o­rin­nen und Senioren Spaß an Be­we­gung vermitteln und ei­nen niedrigschwelligen Zu­gang zu Be­we­gung er­mög­li­chen soll. Für die wei­tere Pla­nung wird die eingehende Be­schäf­ti­gung mit den Good Practice-Kriterien wert­voll sein. Im Rahmen der Werk­statt bildete sich ein Aktionsbündnis, das die Wei­ter­ent­wick­lung die­ser Idee und konkrete Pla­nung des Vorhabens in An­griff nimmt.

Zum Ab­schluss des Schulungstages machte die stellvertretende Bürgermeisterin und Be­zirksstadträtin für Ar­beit, Soziales und Ge­sund­heit des Be­zirkes Treptow-Köpenick, Frau Ines Fei­er­abend, sich per­sön­lich ein Bild vom Verlauf und den Resultaten. Die Wert­schät­zung, die die­ser Be­such ausdrückte, ist si­cher­lich ein motivierender Fak­tor, um den eingeschlagenen Weg konstruktiv wei­ter zu verfolgen.

Der zwei­te Tag der Werk­stattreihe findet im Fe­bru­ar 2012 statt. Aufbauend auf dem Aus­tausch von Pra­xisbeispielen und deren Re­fle­xi­on steht in der Fort­set­zung die Ent­wick­lung von gemeinsamen Aktivitäten im Vordergrund, bei welchen die Good Practice-Kriterien wei­tere An­wen­dung fin­den.  

Ausführliche Informationen zu der Good Practice-Werkstatt Quartier finden Sie hier.

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