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Entstehung des Good Practice-Ansatzes

Aus­gangs­punkt des im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit entwickelten Good Practice-Prozesses ist die bundesweite Praxisdatenbank mit Angeboten und Maß­nah­men der so­zi­al­la­gen­be­zo­ge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, die 2002 auf In­iti­a­ti­ve der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eingerichtet wurde. Sehr schnell zeichnete sich ein Be­darf an praxisnahen Konzepten der Qualitätsentwicklung ab. Der beratende Arbeitskreis des Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des verfolgte die Idee, die mit der Da­ten­bank geschaffene Trans­pa­renz gesundheitsfördernder Pra­xis als An­satz­punkt für ei­ne niedrigschwellige Qualitätsentwicklung zu nut­zen. Die ausführliche und anschauliche Be­schrei­bung guter Beispiele sollte interessierten An­bie­tern fachliche Informationen und Beispiele an die Hand ge­ben und es ih­nen er­mög­li­chen, durch den Vergleich der eigenen Ar­beit mit der anderer An­bie­ter Impulse zu Wei­ter­ent­wick­lung zu er­hal­ten. Zunächst begann die Su­che im beratenden Ar­beitskreis nach den je­weils besten Pra­xisbeispielen mit dem Ziel, „Best Practice“ als Vorbild und Orientierungsmarke herauszustellen. Dieser Höchstleistungsansatz wurde aber aus folgenden Gründen verworfen:

  • Die Praxislandschaft ist zu komplex und zu dynamisch, um einen belastbaren Anspruch auf die Auswahl der „besten“ Praxis erheben zu können.
  • Ein „Best Practice“-Ansatz begünstigt das Missverständnis, es handele sich um einen Wettbewerb mit Gewinnern und Verlierern. Dieser Gedanke ist nicht vereinbar mit dem Ziel, einen gemeinschaftlichen Ansatz der Qualitätsentwicklung zu entwickeln und umzusetzen.

Vor diesem Hintergrund entwickelten der beratende Arbeitskreis des Kooperationsverbundes und seine Unterarbeitsgruppe die Good Practice-Kriterien und im weiteren Verlauf das Good Practice-Auswahlverfahren. Inzwischen können weit über 100 Beispiele guter Praxis in der Praxisdatenbank recherchiert werden.

Die Good Practice-Kriterien finden Akzeptanz und Anwendung auf unterschiedlichen Ebenen:

  • Im Kanon der Instrumente und Ansätze zur Unterstützung von Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung sind die Kriterien inzwischen ein fest etabliertes Angebot (vgl. die Übersichten in IN FORM 2015, Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen 2015 sowie Altgeld et al. 2015).
  • Eine Auswertung der Good Practice-Beispiele im Kontext kommunaler Gesundheitsförderung war Grundlage für die Entwicklung der Handlungsempfehlungen „Gesundheitschancen von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen nachhaltig verbessern!“ und Auftakt für den kommunalen Partnerprozess „Gesund aufwachsen für alle!“ (vgl. Kooperationsverbund 2011 und BZgA 2011b).
  • Der Leitfaden der gesetzlichen Krankenkassen zur Umsetzung des § 20 SGB V bezieht sich im Abschnitt „Leistungsarten, Förderkriterien und Ausschlusskriterien“ auf die Kriterien guter Praxis (GKV-Spitzenverband 2014: 25).
  • Die Good Practice-Kriterien werden im Rahmen von Veranstaltungen und Fortbildungen des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit genutzt. So zum Beispiel in der Werkstatt Gesunde Kommune, in der Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Ebene Ansätze für die Entwicklung und Umsetzung integrierter Gesundheitsstrategien in ihren Kommunen entwickeln.

Systematische Erkenntnisse zur An­wen­dung der Good-Practice-Kriterien in der gesundheitsfördernden Pra­xis lie­gen - wie auch bei den anderen Ansätzen der Qualitätsentwicklung - noch nicht vor. Sporadische Rück­mel­dung­en zei­gen, dass die Kriterien als hilfreicher Bei­trag zur Qualitätsentwicklung wahrgenommen wer­den, der sich in bestehende Ansätze der Qualitätsentwicklung in­te­grie­ren lässt. Eine bundesweite Be­fra­gung zu den in der Pra­xis genutzten Me­tho­den und Instrumenten der Qualitätsentwicklung macht al­ler­dings auch deut­lich, dass ins­be­son­de­re in institutionellen Lebenswelten (Settings) wie Schule oder Kita vor allem die von den jeweiligen Trägern vorgegebenen Verfahren genutzt wer­den und offenere Ansätze wie die Good Practice-Kriterien weniger zur An­wen­dung kom­men (vgl. Landesvereinigung für Ge­sund­heit und Aka­de­mie für Sozialmedizin Nie­der­sach­sen 2015).

Als zentralen Wunsch zur Wei­ter­ent­wick­lung der Good Practice-Kriterien formulierten Prak­ti­ke­rin­nen und Prak­ti­ker re­gel­mä­ßig der Wunsch, über die Pra­xisbeispiele hinaus weitere Informationen zur Um­set­zung der Kriterien zu er­hal­ten. Eine positive Re­fe­renz war da­bei stets die im Rahmen der Partizipativen Qualitätsentwicklung genutzte „Stufenleiter der Partizipation“. Besonders at­trak­tiv an die­ser Dar­stel­lung ist, dass zum einen der abstrakte Be­griff „Par­ti­zi­pa­ti­on“ in konkrete, bes­ser greifbare Aus­prä­gung­en gegliedert wird und diese in einer aufsteigenden Rei­he angeordnet sind. Diese Dar­stel­lung be­tont den dynamischen Cha­rak­ter von Qualitätsentwicklung: Die im Alltagsverständnis oft vorherrschende Zwei­tei­lung („umgesetzt“ bzw. „nicht umgesetzt“) wird erweitert zu­guns­ten des Zieles der Qualitätsentwicklung, Wege und Mög­lich­keit­en zur schrittweisen Wei­ter­ent­wick­lung der Pra­xis aufzuzeigen.

Die Kriterien für gute Pra­xis der so­zi­al­la­gen­be­zo­ge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung (PDF) enthält die Stufenleitern aller Kriterien so­wie Er­läu­te­rung­en und Beispiele.

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Kriterien für gute Praxis der sozial- lagenbezogenen Gesundheits- förderung

Hier finden Sie die PDF-Datei  Die kostenlose Druckfassung können Sie hier bestellen.

The Criteria for Good Practice in Health Promotion

Die Kriterien in englischer Spra­che fin­den Sie hier.
Here you can download the document.

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