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Gesundheitsförderung im Quartier. Wege zur Nachhaltigkeit.

Dokumentation zum Expertenworkshop vom 18. April 2011

Gesundheitsförderung im Quartier auch unter erschwerten Rahmenbedingungen qualitativ zu sichern und zielführend zu gestalten, war Thema des bundesweiten Expertenworkshops „Gesundheitsförderung im Quartier. Wege zur Nachhaltigkeit“ am 18. April 2011 in Hannover mit 40 Teilnehmenden. Veranstalter war der Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“. Die Gesundheitsförderung im Stadtteil gehört zu den Schwerpunktthemen in der Zusammenarbeit im Verbund.
Christa Böhme (Deutsches Institut für Urbanistik, Bundestransferstelle Programm Soziale Stadt) zeigte die weitreichenden Kürzungen der Bundesmittel um mehr als 70% in 2011 sowie zu befürchtende weitere Einschnitte in der Städtebauförderung in 2012 auf. Sie verwies auf unterschiedliche Strategien der Länder im Umgang mit diesen Veränderungen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage „Wie können Erfolge dargestellt werden?“ in besonderer Dringlichkeit. In der Diskussion wurde deutlich, dass es unter häufig sich ändernden Rahmenbedingungen eine ständige Aufgabe ist, lokale Potentiale und Ressourcen zu mobilisieren.

„Strukturaufbau ist ein ganz wesentliches Merkmal, wenn man nachhaltig arbeiten möchte. Wenn man keine Strukturen aufbaut, hat man wenig Chancen, Gesundheitsförderung oder zielgerichtete Arbeit nachhaltig umzusetzen, weil sonst die Umsetzung eher zufällig - sei es aus persönlichem Interesse oder konzeptionellen Erfordernissen - erfolgen würde.“

(Helene Luig-Arlt - Büro für Stadtteilmanagement, Langballig)

Am Beispiel des Hamburger „Pakt für Prävention - Gemeinsam für ein gesundes Hamburg“ verdeutlichte Klaus-Peter Stender (Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hamburg) einleitend die Gesundheitsförderung als verbindliche Kooperationsaufgabe.
Prof. Alf Trojan (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) thematisierte in seinem Vortrag Vorschläge für eine Klassifizierung und einheitliche Terminologie von Interventionen der Gesundheitsförderung im Quartier. Dies ist eine Voraussetzung, um sich zukünftig auf messbare Indikatoren für Erfolge verständigen zu können.

Fotogalerie Expertenworkshop "Gesundheitsförderung im Quartier. Wege zur Nachhaltigkeit"

(zum Anschauen bitte die Bilder anklicken)

Den Schwerpunkt des Arbeitstreffens bildeten zwei parallel stattfindende Arbeitsgruppen. Thema einer Arbeitsgruppe waren Strategien und Methoden der Qualifizierung von Akteuren im Stadtteil, um Projekte und Maßnahmen der Gesundheitsförderung im Quartier nachhaltig einzubetten und zu verstetigen. Hierzu lieferten Margret Roddis („Begegnung Bewegung Beteiligung in Hamburg-Lurup“) zum „Community Field“-Ansatz und Stefan Bräunling zur „Good-Practice-Werkstatt Quartier“ den fachlichen Input. Zentrales Thema von „Community Field“ ist die Kultur des Miteinanders durch Beziehungen im Sinne von Vielfalt, Raumgestaltung, der Aktivierung von Bewohnerpotenzialen und Begegnung. Hiermit richtet sich „Community Field“ an Anwohner/innen und Schlüsselpersonen im Stadtteil, wohingegen die Werkstatt Quartier ein Qualifizierungsangebot an professionelle Akteure der Stadtentwicklung und der Gesundheitsförderung in der Kommune darstellt.

"Für diese Strukturqualität haben wir zwölf Jahre gebraucht. Insgesamt war es schwierig, Behörden und Institutionen mit ins Boot zu kriegen. Wir haben einen klassischen Bottom-up-Ansatz gehabt, das heißt, wir haben sehr klein angefangen mit Projektchen und Projekten zur Verhinderung von Unfällen im Kindesalter. (…) Und aus diesem kleinen Nukleus ist im Prinzip die ganze Bewegung in der Kommune entstanden, woran sich inzwischen 20 bis 30 Akteure beteiligen."

(Dr. Johann Böhmann - Klinikum Delmenhorst)

In der zweiten Arbeitsgruppe wurden Indikatoren für erfolgreiche Kompetenzentwicklung und Strukturaufbau und damit die Überprüfbarkeit der Vorgehensweisen thematisiert. Dr. Johann Böhmann (Klinikum Delmenhorst) betonte in seinem Vortrag über „Safe Community Delmenhorst“ die Wichtigkeit der Unfallprävention und deren leichte Erfassbarkeit anhand statistischer Werte. Besonders bedeutsam wird dies vor dem Hintergrund von Verletzungen im Kindesalter, die eine der häufigsten Gründe für Behandlungen teilweise lebenslanger Folgeschäden und auch für Todesfälle sind. Da diese Verletzungen besonders zahlreich in sozialen Brennpunkten nachweisbar sind, besteht hier erhöhter Handlungsbedarf. Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt „Lenzgesund“ mit dem Instrument „KEQ - Kapazitätsentwicklung im Quartier“, vorgestellt von Waldemar Süß (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf), zeigen, dass engagierte Akteure und gesundheitsfördernde Einrichtungen eine wichtige Voraussetzung für die Messung von Kapazitätsentwicklung sind und dies als eine Ergänzung zu anderen Erfolgsmessungen zu verstehen ist. Konkrete Indikatoren zur Messbarkeit von Erfolgen sollen angebotsspezifisch, quartiersspezifisch und zielgruppenspezifisch entwickelt werden.

"Ich denke, das muss man machen: ein Indikatoren-Mix aus quantitativen und qualitativen Methoden, die sowohl das Gesamte als Zielbereich haben als auch die einzelnen Elemente des Gesamten."

(Waldemar Süß - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)

Kommentar zum Workshop

Ein Kommentar von Klaus D. Plümer zum Thema des Expertenworkshops ist hier zu finden.

Dokumentation zum Download

  • Auftakt: Impulse, Problemaufriss
    (PDF-Datei, 70 kB)
  • Arbeitsgruppe 1: Erfahrungen mit Qualifizierungsangeboten für lokale Akteure
    (PDF-Datei, 55 kB)
  • Arbeitsgruppe 2: Indikatoren für lokale Kompetenzentwicklung und Strukturaufbau
    (PDF-Datei, 60 kB)

Präsentation zum Download

  • Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der Gesundheitsförderung im Bund-Länder-Programm Soziale Stadt (PDF-Datei, 50 kB)
    Christa Böhme (Deutsches Institut für Urbanistik, Bundestransferstelle Programm Soziale Stadt)
  • Aufbau nachhaltiger Strukturen am Beispiel Hamburger „Pakt für Prävention“ (PDF-Datei, 120 kB)
    Klaus-Peter Stender (Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hamburg)
  • Welche Vorgehensweisen zur Gesundheitsförderung im Quartier kennen wir? (PDF-Datei, 50 kB)
    Prof. Alf Trojan (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)

AG 1: Erfahrungen mit Qualifizierungsangeboten für lokale Akteure

  • Kompetenzaufbau mit der Anwohnerschaft: Der Ansatz des „Community Field“ in Hamburg-Lurup (PDF-Datei, 1.6 MB)
    Margret Roddis (BÖV 38 e.V. Begegnung Bewegung Beteiligung in Lurup)
  • Community Field: Methode und Praxis (PDF-Datei, 60 kB)
  • Community Field: Fortbildungskonzept (PDF-Datei, 40 kB)
  • Werkstatt Good Practice-Kriterien in der Gesundheitsförderung im Quartier (PDF-Datei, 130 kB)
    Stefan Bräunling (Gesundheit Berlin-Brandenburg, Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes)

AG 2: Indikatoren für lokale Kompetenzentwicklung und Strukturaufbau

  • „Safe Community“ Delmenhorst (PDF-Datei, 1.4 MB)
    Dr. Johann Böhmann (Klinikum Delmenhorst, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin)
  • Kapazitätsentwicklung im Quartier - Vorgehensweise, Dimensionen und methodische Probleme (PDF-Datei, 230 kB)
    Waldemar Süß (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für medizinische Soziologie)
Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Ansprechpartner

Stefan Bräunling, Ihren Ansprechpartner zum Thema Gesundheitsförderung im Quartier, erreichen Sie hier.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 74 Partnerorganisationen an.
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