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Kapitel 3 - Was sollte noch bei der Planung berücksichtigt werden?

Zeitplan

Die Teilziele, Meilensteine sowie das voraussichtliche Projektende sollten realistisch, d.h. mit genügend Spielräumen (gerade in der Anfangsphase!) geplant werden. In der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung muss, wenn die Zielgruppe noch nicht einbezogen ist, Zeit vorgesehen sein, um Kontaktpersonen zu finden (sogenannte Schlüsselpersonen, die in der Zielgruppe anerkannt sind und als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wirken), die den Zugang zur Zielgruppe erleichtern.

Meilensteine in der Zeitplanung

„Kiezdetektive“, Kinderbeteiligung für eine gesunde und zukunftsfähige Stadt, Berlin

Meilensteine in der Zeitplanung

(Quelle: Leitfaden Kiezdetektive, S. 13)

Aufgabenverteilung

An einem Projekt können unterschiedliche Personen oder Institutionen beteiligt sein. Sind sie benannt und ihre Aufgaben aus der Planung ersichtlich, so erhöht das die Transparenz für alle Beteiligten - Ablauf, Zusammenarbeit und Verbindlichkeit im Projekt werden erleichtert. Für alle Beteiligten werden so die Zuständigkeiten klar. Diese Transparenz in der Projektorganisation kann auch für Zuwendungsgeber ein Kriterium sein, das bei der Entscheidung über die Projektvergabe berücksichtigt wird. Auch Entscheidungskompetenzen können in einem Projekt unterschiedlich geregelt sein.

Möglicherweise liegen Leitung und Koordination eines Projekts nicht in derselben Hand. Auch hier sollten die Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten transparent sein, damit ein guter Projektverlauf unterstützt wird.

Es sollten klare Angaben erfolgen

  • zur Leitung des Projekts (Wer trägt die Verantwortung?)
  • zur Koordination des Projekts (Wer managt das Projekt?)
  • zu weiteren Beteiligten (Wer ist für welchen Teil verantwortlich?)
  • zum Kooperationspartner (Wer unterstützt das Projekt?)

Dokumentation

Die Projektdokumentation umfasst die Planungs-, Durchführungs- und Abschlussphase eines Projektes, einschließlich Konzeptentwurf, Ablaufschema und Zeitplan. Die Dokumentation bildet die Grundlage für die Überprüfbarkeit des Projektes. Sie ist notwendig für die Transparenz gegenüber den Nutzerinnen und Nutzern, Projektpartnern und Finanzgebern.

Die Dokumentationsform sollte im Verlauf des Projektes eine inhaltlich stimmige und nachvollziehbare Struktur aufweisen. Dafür kann im Voraus eine Planung erstellt und die Durchführung standardisiert werden (z.B.: Kriterien für Zufriedenheit werden in einheitlichen, zahlenmäßig erfassbaren Fragen erfasst). Dokumentation muss aber nicht standardisiert erfolgen: Bei begrenzten Ressourcen ist auch ein einfaches „Diensttagebuch“ hilfreich.

aufgeschlagener Heftordner

© Harald Reiss / PIXELIO

„Unser Platz“, Berlin

Aus dem Projekt „Unser Platz“ in Berlin-Marzahn werden die Besprechungs- und Konferenzprotokolle und Arbeitsergebnisse ein Mal jährlich auf eine CD gebrannt und diese den vielen an diesem Projekt beteiligten Personen zur Verfügung gestellt. Dies sichert die Überprüfbarkeit und auch das Vertrauen der Nutzerinnen und Nutzer und der Partner.

Weitere Informationen zum Projekt „Unser Platz“ in der Datenbank www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/good-practice/unser-platz-in-berlin-marzahn/

Weitere Informationen zum Thema Dokumentation in Heft 5 „Erfahrung nutzen - Qualität stärken“

Checkliste: Projektplanung

  • Wurde ein übergreifendes Projektziel formuliert?
  • Welche Unterziele, Meilensteine usw. wurden benannt?
  • Welche Maßnahmen lassen sich aus den Zielen ableiten?
  • Lassen sich die Ziele mit der SMART-Regel überprüfen?
  • Gibt es einen Zeitplan für den Projektverlauf?
  • Gibt es eine schriftliche Vereinbarung über die Aufgabenverteilung?
  • Welche Form der Dokumentation wurde gewählt?

Tipps zum Weiterlesen

[ Tipps zum Weiterlesen finden Sie hier ]

Links zu den Themen Projektplanung und Antragstellung

[ Links zum Thema finden Sie hier ]


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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 74 Partnerorganisationen an.
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