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Informationen zu Arbeitsgruppe 1: Geburt und frühe Kindheit  

10.45 bis 12.15 Uhr

„Frühe Ereignisse im Leben der Heranwachsenden haben spätere Nachwirkungen“ (Heiner Keupp, Chancengerechtigkeit für ein gesundes Aufwachsen: Die Basisphilosophie des 13. Kinder- und Jugendberichts)

Moderation: Prof. Dr. Raimund Geene (Hochschule Magdeburg-Stendal)

Ergebnissicherung: Petra Hofrichter
(Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung)

Als wichtige gesundheitsbezogene Entwicklungsaufgabe für das Säuglings- und Kleinkindalter wurden „Bindung und Autonomie“ sowie für junge Eltern „Verantwortung übernehmen“ durch den Kinder- und Jugendbericht hervorgehoben. Sehr stark stehen in dieser Zeit die werdenden bzw. jungen Eltern im Fokus. Der Start ins Familienleben bedeutet für viele eine große Lernbereitschaft und Offenheit, um sich in der neuen Rolle zurecht zu finden. Die besonderen Belange von Familien mit Migrationshintergrund brauchen zudem eine gesonderte Aufmerksamkeit.

In ihrer gemeinsamen Veröffentlichung „Erkennen - Bewerten - Handeln“ (2008) haben das Robert Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Schwerpunkte für Prävention und Gesundheitsförderung für diese spezielle Entwicklungsphase zusammengefasst (vgl. Kopie in den Basistexten, Abschnitt 6.2.1 und 6.2.2). Die Erfahrungen aus den Projekten guter Praxis zeigen, dass komplexe Handlungsansätze nötig sind, um sozial benachteiligte Familien und ihre Kinder gut zu erreichen und wirksam zu begleiten.

Folgende Fragen stehen zur Diskussion:

Welche Ressourcen sind vorhanden, um die Entwicklungsaufgaben dieser Lebensphase zu bewältigen?
Was kann getan werden, um diese Ressourcen zu stärken?
Was verhindert das Bewältigen der nötigen Entwicklungsaufgaben?
Welche Handlungsempfehlungen lassen sich formulieren?

Zentrale Thesen aus der Arbeitsgruppe:

  • Aufgabe der Professionen [Experten] ist es, die Existenzsicherung von Familien zu ermöglichen. Existenzsicherung ist die Grundvoraussetzung für den Aufbau einer guten Eltern-Kind-Bindung und dementsprechend Zeit eine ganz besondere Herausforderung.
  • Die Professionen haben die Aufforderung eine Anwaltschaft für die Familien zu übernehmen und sich für ihre Rechte einzusetzen.
  • Ein weiterer Auftrag an die Professionen umfasst das Arbeiten an und in Netzwerken. Es sollte ein gutes Zusammenspiel geben zwischen freien Trägern und kommunalen Trägerschaften sowie in unterschiedlichen Berufsgruppen.
  • Es muss mehr Transparenz geschaffen werden. Diese beinhaltet klare Aufgaben sowie Rollenklärungen. Es gilt dafür einzutreten, dass die Aufträge der unterschiedlichen Institutionen und Trägerschaften deutlich werden.
  • Es ist unabdingbar die eigene Arbeitshaltung zu reflektieren. So sollten die Akteure [Professionellen] sich selbst, ihr Handeln, Denken und ihre Haltung - im Bezug auf die eigene Wahrnehmung der Eltern, Ressourcenorientierung, Sprache, Empathie, Wertschätzung des Gegenüber usw. - ständig hinterfragen.
  • Bindung kann nur funktionieren, wenn Menschen, die Familien unterstützen, Empathie und Herz für die Zielgruppe entwickeln.  

Diese Good Practice-Projekte sind dabei:

Stillförderprogramm für sozial Benachteiligte / sozial-medizinische Elternberatung
Ines Scholz

Adebar - Beratung und Begleitung für Familien
Miriam Hartmann

Gesund sind wir stark!
Katrin Grabow

Familienhebammenprojekt Kleemobil
Jan Peter und Frau Kopelmann

Steps
Heidi Pahmeyer

Mit Migranten für Migranten- Interkulturelle Gesundheit in Deutschland (MiMi)
Ramazan Salman

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Fachheft

Das Fachheft "Gesundes Aufwachsen für alle!" enthält Informationen rund um die Handlungsempfehlungen und kann hier heruntergeladen werden.

Langfassung

Hier können Sie die Langfassung der Handlungsempfehlungen herunterladen:

Faltblatt

Hier können Sie die Handlungsempfehlungen als Faltblatt herunterladen:

Ansprechpartner

Pia Neumeier, Ihre Ansprechpartnerin zur Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen, erreichen Sie hier.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 74 Partnerorganisationen an.
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Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.