Wir setzen auf dieser Website Cookies ein. Diese dienen dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können sowie zu Statistik- und Analysezwecken (Web-Tracking). Weitere Informationen dazu und die Widerspruchsmöglichkeit zum Web-Tracking finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Servicenavigation

Sprung zur Hauptnavigation

Hauptnavigation

Sprung zum Seiteninhalt

  1. Über den Verbund
    1. Hintergründe, Daten & Materialien
    2. Struktur des Verbundes
    3. Geschäftsstelle
    4. Dokumentationen von Veranstaltungen
  2. Wir in den Ländern
    1. Baden-Württem­berg
    2. Bayern
    3. Berlin
    4. Branden­burg
    5. Bremen
    6. Hamburg
    7. Hessen
    8. Mecklen­burg-Vor­pom­mern
    9. Nieder­sachsen
    10. Nord­rhein-West­falen
    11. Rhein­land-Pfalz
    12. Saar­land
    13. Sachsen
    14. Sachsen-Anhalt
    15. Schleswig-Holstein
    16. Thü­ringen
  3. Praxisdatenbank
    1. Über die Praxisdatenbank
    2. Recher­che
    3. Mein Angebot
    4. Häufige Fragen
    5. Neueste Angebote
  4. Qualitätsentwicklung
    1. Good Practice
    2. Qualität im Setting
  5. Partnerprozess
    1. Ziel: Integrierte kommunale Strategien
    2. Hintergrund
    3. Das Vorhaben
    4. Mitmachen
    5. inforo - das Portal für Fachkräfte
    6. Materialien
    7. AUF DEN PUNKT.
  6. Materialien
    1. Publikationen des Kooperationsverbundes
    2. Themenblätter
    3. Externe Publikationen
    4. Präventionsgesetz
  7. Aktuelles
    1. Beiträge
    2. Termine
    3. Wettbewerbe
    4. News­letter

Seiteninhalt

Sprung zur Fusszeile

JobFit

JobFit kombiniert individuelle und gruppenorientierte Gesundheitsförderungsstrategien. Schwerpunktthemen sind Stressbewältigung, Ernährung, Bewegung, Suchtverhalten und gesundheitsförderliche Alltagsgestaltung. Arbeitslose werden dabei unterstützt, sich gesundheitsförderliche Verhaltensweisen bewusst zu machen und ihre Motivation für positive Verhaltensänderungen auf der Grundlage ihrer individuellen Ausgangssituation zu erhöhen. Der Zugang erfolgt über Bildungs- und Beschäftigungsträger, bei denen geschulte und zertifizierte Mitarbeiter (Sozialarbeiter, Pädagogen, Psychologen, u.a.) Beratungsgespräche und Präventionskursmodule anbieten und durchführen.
Im entsprechenden Eintrag in der Praxisdatenbank finden Sie interessante Arbeitshilfen zum Herunterladen:

  • Gesundheitsförderung für Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit Bedrohte
  • Die FIT Beratung. Motivierende Gesundheitsgespräche für Arbeitslose, Praxishilfe
  • „Und keiner kann’s glauben. Stressfaktor Arbeitslosigkeit“, Trainermanual
  • „JobFit-Leitfaden. Verknüpfung von Gesundheits- und Arbeitsmarktförderung", Ratgeber
  1. Überblick
  2. Zielgruppen
  3. Inhalte
  4. Kooperationen
  5. Erkenntnisse

Welche Ziele werden angestrebt?

  • Verbesserung der Gesundheit und damit der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitssuchenden durch die Verknüpfung von Gesundheits- und Arbeitsmarkförderung
  • Zusammenbringen der verantwortlichen Akteure der Arbeitsmarkt- und Gesundheitsförderung - Schaffung von Finanzierungsstrukturen
  • Verankerung der Gesundheitskompetenz im Setting von Beschäftigungs- und Qualifizierungsträgern

Um welche Art von Maßnahme handelt es sich?

  • Individuelle Gesundheitsberatung sowie ein Präventionskurs für Teilnehmende einer arbeitsmarktpolitischen Qualifizierungsmaßnahme

Worum geht es in der Maßnahme?

  • Verknüpfung von Gesundheits- und Arbeitsmarktförderung
  • Kernelemente stellen eine Gesundheitskompetenzberatung sowie ein Präventionskurs zur Stressbewältigung dar
  • Schaffung von Finanzierungsstrukturen

Wo findet das Angebot statt?

  • Im Setting von Qualifizierungs- und Beschäftigungsträger
  1. Überblick
  2. Zielgruppen
  3. Inhalte
  4. Kooperationen
  5. Erkenntnisse

Wer soll erreicht werden? Wer wird erreicht?

  • Arbeitslose (ALG I und ALG II), insbesondere Langzeitarbeitslose, die noch keine gesundheitlichen Einschränkungen aufweisen und in ein Eingliederungsangebot des SGB II eingebunden sind
  • Die Teilnahme ist freiwillig
  • In den Modellphasen konnten bis Ende 2008 rund 1000 Arbeitslose erreicht werden
  1. Überblick
  2. Zielgruppen
  3. Inhalte
  4. Kooperationen
  5. Erkenntnisse

Kernelemente des JobFit-Ansatz sind die Gesundheitskompetenzberatung sowie ein Präventionskurs zur multimodalen Stressbewältigung als Bestandteil arbeitsmarktlicher Eingliederungsmaßnahme

Schulung für Qualifizierungs- und Beschäftigungsträger:
Neben den beiden Säulen wird die Gesundheitskompetenz durch die Qualifizierung der Mitarbeiter/innen der Qualifizierungs- und Beschäftigungsträger in diesem Setting selbst verankert:

  • Schulung durch Team Gesundheit als Träger des Instituts für Prävention und Gesundheit an der Universität Duisburg-Essen
  • Qualifizierungen im Rahmen einer fünftägigen Schulung, während der die wesentlichen theoretischen und praxisrelevanten Grundlagen in insgesamt 36 Unterrichtseinheiten vermittelt werden
  1. Überblick
  2. Zielgruppen
  3. Inhalte
  4. Kooperationen
  5. Erkenntnisse

Welche Kooperationspartner sind beteiligt?

  • Alle gesetzlichen Krankenkassen, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, IPG Universität Duisburg-Essen, G.I.B. NRW, mehrere BKK Landesverbände, mehrere ARGEn , mehrere Optionskommunen

Wie wird das Programm finanziert?

  • Die Förderung in den Modellprojekten JobFit Regional und JobFit NRW erfolgte seit November 2004 durch das MAGS NRW aus Mitteln des ESF sowie den BKK Bundesverband und BKK Landesverband NRW
  • Zwischenzeitlich konnte eine gemeinsame Finanzierung durch SGB II-Träger und die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ermöglicht werden. Die Gesundheitskompetenzberatung wurde vor der Instrumentenreform über SGB II Träger und der Präventionskurs zur multimodalen Stressentwicklung durch die GKV finanziert

  1. Überblick
  2. Zielgruppen
  3. Inhalte
  4. Kooperationen
  5. Erkenntnisse

Was sind förderliche Bedingungen?

  • Teilnehmer/in erhält beide Module von geschulten Mitarbeiter/innen des Maßnahmenträgers aus einer Hand und an einem Ort
  • Zugang zu Langzeitarbeitslosen durch den ihnen vertrauten Bildungsträger gut umsetzbar
  • freie Trägerstruktur des Settings, die wie beispielsweise Krankenkassen keinen Leistungsbezug zu verantworten haben

Welche Herausforderungen gilt es zu meistern?

  • Implementierung des Ansatzes in der Arbeitsmarktförderung
  • gemeinsame Finanzierungswege und Transparenz dieser
  • Ausbau der Kooperationen auf allen Ebenen (Bund, Land, Kommune, Region)
  • Ausweitung der Präventionsangebote auf andere Handlungsfelder (Bewegung, Ernährung, Sucht, Entspannung)
  • Weitere Zielgruppendifferenzierung (Arbeitslose mit Migrationshintergrund, 50plus etc.)

Wie fördert der Kurs die Gesundheit der Teilnehmer/innen?

  • selbstwirksame Auseinandersetzung mit der eigenen gesundheitlichen Verhaltensweise und gesundheitsbezogenen Themen
  • zielgruppengereichte Förderung der Erarbeitung von möglichen Perspektiven
  • Erprobung von Verhaltensalternativen
  • Stärkung der psychischen Ressourcen
  • Vereinbarung von individuellen Gesundheitszielen
  • Angebote zur Stressbewältigung
  • Berücksichtigung weiter Gesundheitsfelder wie Ernährung, Bewegung und Entspannung

Welche Aussagen über die Wirksamkeit des Angebots können getroffen werden?

  • Das Projekt wurde wissenschaftlich evaluiert und erzielte Erfolge sowohl bezüglich gesundheitsbezogener Variablen, als auch im Hinblick auf die Beschäftigungsfähigkeit

Erfolge:

  • Der Großteil der Träger konnten Veränderungen im Krankenstand beobachten , welche eine Reduktion von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und eine Verringerung unentschuldigter Fehlzeiten einschließt
  • Teilnehmerabbrüche in Maßnahmen konnten gesenkt werden
  • Verbesserung von Vermittlungschancen in den Arbeitmarkt
  • an vier Standorten konnten erfolgreiche Modelle entwickelt werden, in denen SGB II Träger und GKV gemeinsam JobFit-Ansatz finanzieren

Besonderheiten

Neuer Passus konnte in dem Leitfaden für Prävention der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Umsetzung von § 20 SGV V aufgenommen werden: Um die Inanspruchnahme für sozial Benachteiligte zu Präventionsmaßnahmen zu erleichtern, können Krankenkassen diese vorleistungsfrei übernehmen.

Die Krankenkassen in Niedersachsen schlossen gemeinsam eine „offene Rahmenvereinbarung“ mit dem JobCenter Hannover für die Umsetzung des Job-Fit-Ansatzes. Diese Vereinbarung könnte in anderen Regionen in Deutschland zur Anregung dienen. Nähere Informationen finden Sie in der Präsentation und dem Beitrag von Andrea Fritzsche, IKK Niedersachsen, auf der Tagung "Fit for Work 2009"

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Kontakt JobFit

Koordinatorin

Monique Faryn-Wewel

Team Gesundheit
Institut für Prävention und Gesundheitsförderung
Universität Duisburg-Essen

Telefon: 02 01 / 5 65 96-24

Kontakt per E-Mail

Praxisdatenbank

Informationen über JobFit finden Sie auch im entsprechenden Eintrag in der Praxisdatenbank.

Aktuelle Fortbildungstermine

Hier können Sie den Flyer (PDF-Dokument, 701 KB) mit Informationen und aktuellen Terminen der JobFit-Schulung sowie ein Anmeldeformular (PDF-Dokument, 110 KB) herunterladen.

Ansprechpartner

Stefan Bräunling, Ihren Ansprechpartner zum Thema Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen, erreichen Sie hier.

Fusszeile

Sprung zum Seitenbeginn

Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 74 Partnerorganisationen an.
BZgA / Maarweg 149-161 / 50825 Köln-Ehrenfeld / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.