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Gesundheitsförderung bei älteren Menschen

Ursachen und Belastungen

  • Gesundheitsrisiken werden durch schwierige Lebenslagen verschärft. Der Ausstieg aus dem Erwerbsleben, der Verlust von körperlicher Kraft und Schicksalsschläge können starke psychische Belastungen darstellen und zu Rückzug und Einsamkeit führen.
  • Gesundheitliche Beeinträchtigungen im Alter und eine frühe Sterblichkeit sind oft auch das Ergebnis lebenslanger Benachteiligung. Ein Mangel an ökonomischen und kulturellen Ressourcen, eine geringe soziale Teilhabe und eine langjährige Verfestigung ungesunder Lebensweisen erschweren ein gesundes Leben im Alter.
  • Sozial benachteiligte, von Armut betroffene ältere Menschen sind oft kaum über Angebote der Gesundheitsförderung und Unterstützung im Alltag informiert. Sprachprobleme, niedrige Bildung und Einsamkeit wirken zusätzlich erschwerend. Gesundheitsförderung sollte daher gezielt ältere Menschen mit niedrigem Bildungsstand ansprechen.
  • Sozial benachteiligende Quartiere stellen eine besondere Herausforderung für die Gesundheitsförderung dar, denn hier verstärken sich problematische Lebenslagen und belastende Wohnbedingungen oft gegenseitig.
  • Gesundes Altern braucht ei­ne flächendeckende, bedarfsgerechte und bezahlbare Gesundheitsversorgung. Bereits je­der dritte ältere Mensch in Ost­deutsch­land findet in Wohnortnähe nicht ge­nü­gend Ärztinnen und Ärzte oder Apo­the­ken.

Schritte zur Gesundheitsförderung bei älteren Menschen

  • Der Quartiersbezug ist ein zentrales Kriterium für den Zugang älterer Menschen zur Gesundheitsförderung. Angebote sollten keine Parallelstruktur entwickeln, sondern sich in die bestehende Angebotslandschaft einfügen und lokale Besonderheiten berücksichtigen.
  • Die Zugänglichkeit der Angebote trotz Einschränkungen der Mobilität oder Mangel an Ressourcen erfordert Freiheit von physischen und sozialen Barrieren, eine langfristige Planung und zugleich die flexible Anpassung an sich verändernde Bedürfnisse.
  • Ältere Menschen sollten an der Angebotsgestaltung und -weiterentwicklung teil­ha­ben kön­nen.
  • Gut vernetzte und einflussreiche Nachbarn verfügen oft über großen Einfluss im Quartier und sind eine wichtige Informations- und Motivationsquelle für alle. Sie können isoliert lebende ältere Menschen unter Umständen besser erreichen als professionelle Akteure.
  • Bewegungsförderung führt im Durchschnitt bei 65-Jährigen zu einer zusätzlichen allgemeinen und behinderungsfreien Lebenserwartung von ein bis sechs Jahren. Koch- und Ernährungskurse insbesondere für ältere Männer helfen bei der gesunden Alltagsbewältigung und beugen gegen zahlreiche ernährungsbedingte Erkrankungen vor.
Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Factsheet

Eine Zusammen­fassung von Hintergrund­informationen zum Thema Gesundheits­förderung bei älteren Menschen kann hier herunter­geladen werden. (PDF-Datei, 238 kB)

Ansprechpartner

Maria-Theresia Nicolai, Ihre Ansprechpartnerin zur Gesundheitsförderung bei Älteren, erreichen Sie hier.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 74 Partnerorganisationen an.
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