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Termin

Gesundheitsförderung und Frühe Hilfen - Qualität gemeinsam entwickeln

Veranstalter: Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Berlin c/o Gesundheit Berlin-Brandenburg und Landeskoordinierungs- und Servicestelle Berlin Netzwerke Frühe Hilfen in Kooperation mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf

Kategorie: Fachtagung

Schlagwörter: Empowerment, Familie, Frühe Hilfen, Partizipation, Qualität

Dokumentation der Fachtagung

Um allen Kin­dern in Ber­lin ein gesundes Aufwachsen zu er­mög­li­chen, haben die Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Ber­lin (KGC) und die Landeskoordinierungs- und Servicestelle Netzwerke Frü­he Hilfen Ber­lin (LKS) den Auf­trag, gesundheitsfördernde Strukturen auszubauen so­wie die Ent­wick­lung Frü­her Hilfen in Ber­lin zu be­glei­ten. Zu den zentralen Herausforderungen in diesem Zu­sam­men­hang zäh­len der tatsächliche Zu­gang zu Fa­mi­lien, die Beteiligung von Eltern, die ressortübergreifende Zu­sam­men­ar­beit, die positive Ge­stal­tung der Übergänge Schwan­ger­schaft - Fa­mi­lie und Fa­mi­lie - Kita eben­so wie die Über­lei­tung von einem An­ge­bot ins nächste und die Schaf­fung gesundheitlicher Chan­cen­gleich­heit. Um sich mit den Fra­gen zu be­schäf­ti­gen, wie vor diesem Hintergrund Qua­li­tät entwickelt wer­den kann und wo­ran Qua­li­tät über­haupt festzumachen ist, wurde bei dem Fachtag zum The­ma „Ge­sund­heits­för­de­rung und Frü­he Hilfen - Qua­li­tät ge­mein­sam ent­wi­ckeln“ am Mitt­woch, den 29.4.15 in­ter­dis­zi­pli­när und ko­o­pe­ra­tiv an zentralen Themen der Qua­li­tätsentwicklung in Ge­sund­heits­för­de­rung und den Frü­hen Hilfen gearbeitet.

  • Den Flyer der Veranstaltung können Sie hier einsehen.

Nach einer Be­grü­ßung der Teil­nehm­en­den durch An­drea Möllmann-Bardak (Ko­or­di­nie­rungs­stel­le Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit, Ge­sund­heit Ber­lin-Bran­den­burg) und Lot­te Knoller (Lan­des­ko­or­di­nie­rungs- uns Ser­vice­stel­le Ber­lin, Netz­wer­ke Frü­he Hil­fen Ber­lin) so­wie dem Gruß­wor­t von Cars­ten Engel­mann (Stadt­rat für Soziales und Ge­sund­heit, Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf) er­läu­ter­te Prof. Dr. Michael T. Wright (Kat­ho­lische Hoch­schu­le für So­zial­we­sen Ber­lin) die zen­tra­le Rol­le von Par­ti­zi­pa­ti­on nicht nur für die Be­darfs­be­stimm­ung von Ziel­grup­pen, son­dern ganz all­ge­mein zur Be­ant­wor­tung der Fra­ge, wie Qua­li­tät in der Ge­sund­heits­för­de­rung und in den Frü­hen Hilfen ent­wick­elt wer­den sol­lte.

  • Die Präsentation des Vortrages von Prof. Dr. Wright kann hier eingesehen werden.

Ma­rio Czaja (Se­na­tor für Ge­sund­heit und Soziales) stellte im An­schluss an Prof. Dr. Wrights Vortrag die von Ge­sund­heit Ber­lin-Brandenburg entwickelte „Baby-Ber­lin App“ vor. Durch einen „interaktiven Selbstversuch“ des Se­na­tors wurden mit Un­ter­stüt­zung von Lisa Rösch und An­drea Möllmann-Bardak (Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Ber­lin, Ge­sund­heit Ber­lin-Brandenburg) Handhabung und Funktionsweise der Ap­pli­ka­ti­on er­klärt.

Flyer sowie Poster der Baby-Berlin App kön­nen hier eingesehen wer­den, weitere Informationen fin­den Sie hier.
(möchten Sie Werbematerialen be­züg­lich der App kos­ten­frei für Ihre eigene Ein­rich­tung bestellen, wen­den Sie sich bit­te an
Gesundheit Berlin-Brandenburg)

Danach präsentierte An­drea Möllmann-Bardak den von der Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Ber­lin überarbeiteten Handlungsleitfaden „Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on rund um die Ge­burt in Ber­lin“. Dieser bietet fachliche Ori­en­tie­rung zu relevanten gesundheitlichen Themen für ei­ne gute Ent­wick­lung von An­fang an und formuliert Hand­lungs­empfeh­lun­gen und Qualitätserfordernisse auf lokaler, bezirklicher so­wie auf Lan­des­ebe­ne.

  • Die Präsentation des Vortrags von Frau Möllmann-Bardak finden Sie hier.

Der Handlungsleitfaden als pdf-Datei kann hier eingesehen werden.
(wünschen Sie eine gedruckte Ausgabe des Leitfadens, wenden Sie sich bitte an
Gesundheit Berlin-Brandenburg)

Im zweiten Teil der Ver­an­stal­tung wurden in sechs Workshops zentrale Aspekte von Qualitätsentwicklung beleuchtet und von den Teilnehmenden diskutiert.

Im Folgenden kön­nen Input-Vorträge so­wie die Ergebnisse der einzelnen Workshops als (Foto-)Dokumentationen betrachtet wer­den.

  • WS I: Eltern beteiligen - Ressourcen stärken: Familien als Experten an der Planung, Umsetzung und Auswertung von Angeboten beteiligen (Ergebnisprotokoll)
  • WS II: Zusammenarbeit ausbauen: Gute Ansätze in der Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten/innen verbreiten (Input-Vortrag, Ergebnisprotokoll)
  • WS III: Übergänge gestalten: Von der Phase rund um die Geburt in die Kita (Ergebnisprotokoll)
  • WS IV: Qualität entwickeln: Ziel- und ergebnisorientiert netzwerken (Ergebnisprotokoll)
  • WS V: Ganzheitlich denken: Seelische Gesundheit von Familien in den Blick nehmen (Ergebnisprotokoll)
  • WS VI: Gesundheitliche Chancengleichheit schaffen: Soziale Benachteiligungen in der Phase rund um die Geburt abbauen (Input-Vortrag, Ergebnisprotokoll)

In einer abschließenden Po­di­ums­dis­kus­si­on wurde herausgearbeitet, wo Ber­lin im Be­reich der Frü­hen Hilfen steht und was in den nächsten Jahren weiterentwickelt wer­den muss. Dabei kamen folgende Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Pra­xis und Wis­sen­schaft zu Wort:

  • Petra Eichler (Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Wissenschaft)
  • Lotte Knoller (Landeskoordinierungs- uns Servicestelle Berlin, Netzwerke Frühe Hilfen)
  • Dr. Thomas Kühn (Kindergesundheitshaus)
  • Kerstin Kubisch-Piesk (ehemalige Netzwerkkoordinatorin Mitte)
  • Kerstin Sauer (Kindergesundheitshaus)

Mit mehr als 150 Teilnehmenden erreichte der Fachtag einen repräsentativen Quer­schnitt aller Ak­teu­rin­nen und Akteure in den Frü­hen Hilfen. Der Vortrag von Prof. Dr. Michael T. Wright machte deut­lich, dass Qua­li­tätsentwicklung prozesshaft gestaltet wer­den muss. Eine wesentliche Voraussetzung für Qua­li­tät ist Par­ti­zi­pa­ti­on. Erfolgreiche An­ge­bo­te sollten ge­mein­sam mit der Ziel­grup­pe und den zentralen Ak­teu­rin­nen und Akteuren entwickelt wer­den. Vorhandene An­ge­bo­te müs­sen aber auch koordiniert und bei der Ziel­grup­pe be­kannt gemacht wer­den. Der Handlungsleitfaden „Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on rund um die Ge­burt“ bietet fachliche Ori­en­tie­rung, wie das ge­mein­same Handeln strukturiert wer­den kann, die „Baby-Ber­lin App“ kann als gutes Bei­spiel gesehen wer­den, wie moderne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel genutzt wer­den kön­nen. Der Fachtag hat gezeigt, dass es in Ber­lin be­reits gelingende interdisziplinäre Zu­sam­men­ar­beit gibt, diese je­doch personelle und finanzielle Kontinuität braucht.

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