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14.10.2014

10 Jahre Stadtteilmütter in Neukölln!

Ein Erfolgsprojekt feiert Geburtstag

Schlagwörter: Eltern, Familie, Gesundheitsbildung, Migration

Michael Müller, Se­na­tor für Stadtentwicklung
und Um­welt beim Ju­bi­lä­um der Stadtteilmütter
© Anna Hermanns, Berzirksamt Neukölln

Vor 10 Jahren wurde in Berlin-Neu­kölln das Pro­jekt Stadtteilmütter ins Leben gerufen. Am 29. September 2014 lud das Diakoniewerk Si­me­on als Träger die­ses Pro­jektes ge­mein­sam mit den Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Um­welt so­wie Ar­beit und In­te­gra­ti­on und dem Be­zirk Neu­kölln zur Fei­er des Ju­bi­lä­ums ins Interkulturelle Zen­trum Ge­ne­za­reth im Neu­köllner Schillerkiez ein, in dem die erste Grup­pe der Stadtteilmütter in 2004 das Pro­jekt als Pi­lot startete.

Be­zirksbürgermeister Heinz Buschkowsky, Stadtentwicklungssenator Michael Müller und Ar­beits- und In­te­gra­ti­onssenatorin Dilek Kolat würdigten das Pro­jekt als Bei­spiel für gelungene In­te­gra­ti­onsarbeit. Ehemalige und aktive Stadtteilmütter berichteten über ih­re Er­fah­rung­en als Brückenbauerinnen zwi­schen Einwan­de­rerfamilien und Bil­dungseinrichtungen.

Be­zirksbürgermeister Heinz Buschkowsky: "Das Neu­köllner Re­zept für funktionierende In­te­gra­ti­on heißt Stadtteilmütter. Zehn Jahre sind die Stadtteilmütter nun mit ih­ren roten Schals und ih­ren Taschen gefüllt mit Infomaterialien un­ter­wegs und be­ra­ten Fa­mi­lien ih­rer eigenen community. Das bleibt hoffentlich nicht nur weitere zehn Jahre so, da un­se­re Stadtteilmütter aus Neu­kölln nicht mehr wegzudenken sind."


Se­na­tor Michael Müller: "Das Pro­jekt Stadtteilmütter ist Teil der Er­folgsgeschichte des Programms Soziale Stadt, es ist ein innovatives und preisgekröntes In­te­gra­ti­onsprojekt. Die Stadtteilmütter sind na­he bei den Menschen vor Ort, ken­nen und set­zen an an deren Bedürfnissen und Potentialen. So konnte und kann In­te­gra­ti­onsarbeit zum Er­folg wer­den und In­te­gra­ti­on ge­lin­gen."

In den vergangenen zehn Jahren wurden in den Neu­köllner Quartiersgebieten rund 8.000 Fa­mi­lien mit Migrationshintergrund von Stadtteilmüttern begleitet.
Bei je­weils zehn Besuchen klä­ren sie die Fa­mi­lien zu Fra­gen der Er­zie­hung, Bil­dung und Ge­sund­heit auf. Stadtteilmütter in­for­mie­ren über Mög­lich­keit­en der frühen För­de­rung von Kin­dern und wei­sen auf die An­ge­bo­te bezirklicher Ein­rich­tung­en hin. Dabei wer­den sie von über 100 Ko­o­pe­ra­ti­onspartnern wie Kin­der­ta­ges­stät­ten, Quartiersbüros, Schulen, Beratungsstellen und weiteren Organisationen unterstützt.

360 Frauen, zu­meist türkischer und arabischer Herkunft, so­wie auch polnischer, kurdischer, rumänischer und an­de­rer Herkunftssprachen, wurden in Kur­sen zur Stadtteilmutter geschult. Die Schulungsinhalte sind ge­mein­sam mit den Stadtteilmüttern entwickelt worden, sagt Ma­ria Ma­cher, Pro­jekt­lei­te­rin beim Diakoniewerk Si­me­on: "Ohne die Wiss­be­gier der Frauen, oh­ne ih­ren Mut auf an­de­re zuzugehen, wä­re un­se­re Idee nicht um­setz­bar gewesen. Aber auch die Of­fen­heit und Un­ter­stüt­zung un­se­rer Part­ne­rin­nen in den Kitas, Fa­mi­lienzentren und Grund­schu­len ist von entscheidender Be­deu­tung für den Er­folg."

Das Jobcenter Neu­kölln hat durch die Be­reit­stel­lung von Beschäftigungsmaßnahmen für die Stadtteilmütter diese je­weils mehrjährigen Einsätze er­mög­licht und da­mit neue Wege der wirksamen Ein­glie­de­rung Langzeitarbeitsloser beschritten.

Ge­schäfts­füh­rer JobCenter Neu­kölln Klaus-Peter Hansen: "Wir gra­tu­lie­ren herzlich zum 10-jährigen Ju­bi­lä­um der Stadtteilmütter. Gerade das Jobcenter Ber­lin Neu­kölln hat im übertragenen Sinn einen doppelten In­te­gra­ti­onsauftrag - Hilfen zur In­te­gra­ti­on in un­se­re Kul­tur und gleich­zei­tig Ar­beitswelt. Deshalb un­ter­stüt­zen und för­dern wir gern das Pro­jekt als Part­ner. Einerseits hilft es uns, dass Menschen aus an­de­ren Kul­turen Vertrauen zu uns auf­bau­en kön­nen und eben­so wich­tig: die Stadtteilmütter selbst fin­den in vielen Fällen für sich erfolgreiche Wege in ein selbstbestimmtes Leben."

Das Pro­jekt erhielt bislang elf nationale und internationale Aus­zeich­nung­en und fand Nach­ah­mer auch in an­de­ren Ber­li­ner Be­zirken, in an­de­ren Städten im Bun­des­ge­biet so­wie im Aus­land. Siegfried Lem­ming, Ge­schäfts­füh­rer des Diakoniewerks Si­me­on, verwies auf die sehr gute Ko­o­pe­ra­ti­on zwi­schen Be­zirk, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, dem Jobcenter Neu­kölln und dem Diakoniewerk Si­me­on und betonte: "Trotz schwieriger Rah­men­be­din­gung­en konnten im­mer wie­der neue Wege gefunden wer­den, die­ses wich­tige Pro­jekt ge­mein­sam fortzuset­zen."

 

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin


Das Projekt Stadtteilmütter finden Sie auch in der Praxisdatenbank.

Weitere Hintergründe zu den Stadtteilmüttern finden Sie hier.

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