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Brücken bauen in der Pflege

Nazife Sari , Interkulturelle BrückenbauerInnen in der Pflege
05.01.2017

Die Zahl der älteren (pflegebedürftigen) Migrantinnen und Migranten wird in den kommenden Jahren stark stei­gen und da­mit der Be­darf an Angeboten für diese Ziel­grup­pe in der Pfle­ge. Das Modellvorhaben Interkulturelle BrückenbauerInnen in der Pfle­ge (IBIP) des Diakonischen Werk Ber­lin Stadt­mit­te e.V. leistet einen wesentlichen Bei­trag zur interkulturellen Öff­nung bzw. diversitätssensiblen Be­ra­tung in der Pfle­ge. Die Projektkoordinatorin Nazife Sa­ri stellt das Modellvorhaben im In­ter­view nä­her vor. Die Fra­gen stellte Ma­ria Nicolai.

  • Das Pro­jekt „Interkulturelle BrückenbauerInnen in der Pfle­ge“ (IBIP) beschreitet neue Wege, um pflegebedürftigen Ein­wan­de­rin­nen und Einwanderern und ih­ren An­ge­hö­ri­gen gleichberechtige Zugänge zu bestehenden Angeboten zu schaffen. Was ist an Ihrem Pro­jekt in­no­va­tiv?

Das Pro­jekt IBIP entstand in An­leh­nung an das Kon­zept der Stadtteilmütter für Fa­mi­lien. Als Modellprojekt wird das IBIP durch den GKV-Spitzenverband gefördert. In den drei Ber­li­ner Modellbezirken (Friedrichshain-Kreuzberg, Neu­kölln, Mit­te) wird ei­ne Pfle­geberatung in sie­ben verschiedenen Spra­chen (Arabisch, Französisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Ser­bo­kro­a­tisch, Türkisch) angeboten. Pfle­gebedürftige Migrantinnen und Migranten, Fa­mi­lien mit ei­nem pflegebedürftigen Kind und An­ge­hö­ri­ge wer­den mitt­ler­wei­le in vier Ber­li­ner Pfle­gestützpunkten und drei Sozialstationen niedrigschwellig erreicht und kultursensibel über ih­re Ansprüche so­wie vorhandene Hilfsangebote informiert. Eine Be­son­der­heit ist, dass auch der Medizinische Dienst der Kran­ken­ver­si­che­rung Berlin-Brandenburg (MDK) für ei­ne Zu­sam­men­ar­beit gewonnen wer­den konnte. Dies eröffnete die Mög­lich­keit, die Be­gut­ach­tung­en des MDKs be­glei­ten zu dür­fen.

Die zehn BrückenbauerInnen Frauen und Männer unterschiedlicher Herkunftssprachen wurden zu Themen der Pfle­ge aus­führ­lich geschult und sind vermittelnd - „Brücken bauend“ - zwi­schen den Pfle­gefachkräften und den pflegebedürftigen Migrantinnen und Migranten tä­tig. Die enge Zu­sam­men­ar­beit so­wie die gemeinsamen Qualifizierungen von BrückenbauerInnen und Fachkräften der Pfle­ge sensibilisiert die Fachberaterinnen und -berater für die spezifischen Bedürfnisse der Ziel­grup­pe und stärkt ih­re interkulturellen Kompetenzen.

  • Gibt es besondere Faktoren, die Sie für die Er­rei­chung pflegebedürftiger Migrantinnen und Migranten be­den­ken müs­sen?

Zu den besonderen Faktoren zählt, dass ältere Migrantinnen und Migranten in höherem Maße von sozialer Be­nach­tei­li­gung be­trof­fen sind. Wenn man interkulturell ar­bei­ten möchte, muss man sich mit Migrationsprozessen und den Bi­o­gra­fien der Menschen aus­ken­nen. Insbesondere ältere Migrantinnen und Migranten der ersten Ge­ne­ra­ti­on haben un­ter vergleichsweise schlechten Arbeitsbedingungen gearbeitet, so dass Multimorbidität, geringe Ren­ten und schlechte Wohnverhältnisse ihren All­tag prägen. Das Ri­si­ko einer Pflegebedürftigkeit die­ser Ziel­grup­pe ist im Vergleich zur deutschen Be­völ­ke­rung erhöht.Hinzu kommt, dass ältere Migrantinnen und Migranten so­wie Fa­mi­lien mit pflegebedürftigen Kin­dern und Migrationshintergrund vorhandene An­ge­bo­te nicht ent­spre­chend ihrer Bedarfe in An­spruch neh­men, da das Gesundheits- so­wie Pflegesystem komplex und un­durch­schau­bar wirkt. Eine Aus­rich­tung der vielfältigen An­ge­bo­te ent­spre­chend der Bedürfnisse oder Bedarfe von Be­trof­fe­nen mit Migrationshintergrund fehlt oft­mals.

  • Was folgt da­raus für die Ent­wick­lung Ihres Modellprojektes? Wenn Sie von niedrig-schwelligen Zugängen sprechen, was mei­nen Sie ge­nau da­mit?

Die sprachlichen, kulturellen und religiösen Bedürfnisse fin­den in den Maß­nah­men der Altenhilfe- und Pflegelandschaft so­wie der Prä­ven­ti­on und Ge­sund­heits­för­de­rung kei­ne ausreichende Be­ach­tung. Eine niedrigschwellige Arbeitsweise ist wich­tig vor dem Hintergrund von Barrieren, die struktureller, sprachlicher oder kultureller Art sein kön­nen. Viele ältere Migrantinnen und Migranten ge­hen bei­spiels­wei­se nicht zu den Pflege-stützpunkten, da sie über die­ses Beratungsangebot um die Ecke nicht informiert sind. Die Kommstruktur ei­nes Angebotes stellt für viele ei­ne Barriere dar. Daher be­ra­ten die BrückenbauerInnen im Tan­dem mit den Fachkräften auf Wunsch auch in der Häuslichkeit. Darüber hinaus neh­men sie im Rahmen von Infoveranstaltungen in Mo­scheen, Ge­mein­den, Cafés oder Seniorentreffpunkten selbst Kon­takt zu den Fa­mi­lien auf.

Es gibt nach wie vor ei­ne Vielzahl an Hemmschwellen. Dazu zählt die Angst vor Diskriminierung oder da­vor, dass man nur unzureichende Sprachkenntnisse verfügt, um sei­ne Wünsche auszudrücken. Pflegethemen sind häufig mit Scham besetzt. Die BrückenbauerInnnen als Sprach- und Kulturmittelnde haben die Auf­ga­be, ei­ne Brücke des Vertrauens aufzubauen und Zugänge zu verschaffen.

Ein Bei­spiel: Wir hatten den Fall ei­ner russischsprachigen Da­me, die sehr vereinsamt war und nur von ihrer Toch­ter ge­pflegt wurde. Die BrückenbauerInnen konnten sie da­zu be­we­gen, ei­ne russischsprachige Seniorengruppe aufzusuchen. Hierdurch wurde die Toch­ter entlastet und die Se­ni­o­rin konnte neue soziale Kon­takte knüp­fen.

  • Wie gelingt es, noch vor dem Eintreten ei­ner Pfle­gebedürftigkeit Zugänge zur Ziel­grup­pe zu fin­den? Welche prä­ven­tiven oder gesundheitsförderlichen Potentiale se­hen Sie?

Der erleichterte Zu­gang zur Ziel­grup­pe und die da­mit einhergehende frühzeitige Wissensermittlung über Ansprüche, Leis­tung­en und versorgungsrelevante An­ge­bo­te wirkt ei­ner Verschlechterung des Pfle­gezustands ent­ge­gen. Durch ei­ne Vermittlung in gesundheitsförderliche An­ge­bo­te kann der Ein­tritt der Pfle­gebedürftigkeit hinausgezögert wer­den. Dazu zäh­len ehrenamtliche Betreuungsangebote, Kur­se für pflegende An­ge­hö­ri­ge, Ernährungs- und Bewegungskurse so­wie kulturelle Ver­an­stal­tung­en.

Insbesondere sehe ich in Selbsthilfegruppen ein großes entlastendes Potential. Auch vereinsamte Menschen mit Migrationshintergrund sind in der La­ge Selbsthilfegruppen zu be­su­chen. Das Problem ist nur, dass in manchen Gesellschaften oder Communities Selbsthilfegruppen nicht be­kannt sind, auch da es in ih­rer Mut­ter­spra­che kei­nen eindeutigen Be­griff da­für gibt. Trotzdem gibt es be­reits Beispiele von Senioren- oder Selbsthilfegruppen, die gut an­ge­nom­men wer­den.

Zudem sind un­se­re größ­te Ziel­grup­pe die pflegenden An­ge­hö­ri­gen. Selbst wenn ih­re Deutschkenntnisse bes­ser sind als die von der ersten Ge­ne­ra­ti­on, so be­ste­hen große Wis­sens­lü­cken. Hier in­for­mie­ren die BrückenbauerInnen prä­ven­tiv, das heißt be­reits im Vorfeld von Pfle­ge. Sie füh­ren Informationsveranstaltungen durch und er­rei­chen da­mit nicht nur Ältere, son­dern auch An­ge­hö­ri­ge, Be­kann­te aus der Nach­bar­schaft oder z. B. Lehrkräfte, die als Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren agie­ren kön­nen.

  • Seit Fe­bru­ar 2016 sind nun die BrückenbauerInnen im Ein­satz. Können Sie ein klei­nes Zwischenfazit zie­hen und Faktoren be­nen­nen, die wich­tig sind, um den Er­folg des Projektes nach­hal­tig zu si­chern?

Der hauptamtliche Ein­satz der BrückenbauerInnen hat be­reits in diesem kurzem Zeit­raum da­zu geführt, dass ins­be­son­de­re die am Modellprojekt beteiligten Pflegestützpunkte verstärkt von pflegebedürftigen Menschen mit Migrationshintergrund und ihren An­ge­hö­ri­gen aufgesucht wer­den. Am meisten wer­den die Be­ra­tung­en auf Arabisch und Türkisch genutzt. Aber auch Be­ra­tung­en in Spra­chen bei de­nen wir dachten, dass sie nicht so häufig nachgefragt wer­den, wie z. B. Rumänisch und Russisch, wer­den in An­spruch genommen.

Auch die Be­glei­tung der MDK-Pflegebegutachtungen wer­den im­mer stärker genutzt. Dies ist sehr be­grü­ßens­wert, um den vielen Missverständnissen vor Ort entgegenzuwirken. Die An­ge­hö­ri­gen sind bei diesen Be­gut­ach­tung­en meist überfordert und sprechen bestimmte Themen wie z. B. In­kon­ti­nenz auf­grund von Schamgefühlen nicht an.

Die Erkenntnisse aus dem Modellprojekt kön­nen ei­nen Bei­trag zur Wei­ter­ent­wick­lung der (interkulturellen) Pflegeberatung leis­ten. Um ei­ne zielgruppengerechtere Versorgung zu ge­wäh­ren, sollten bestehende Beratungskonzepte hinsichtlich der speziellen Bedürfnisse der älteren Se­ni­o­rin­nen und Senioren mit Migrationshintergrund überarbeitet wer­den. Bislang vorliegende Konzepte kon­zen­trie­ren sich auf die einheimische Be­völ­ke­rung und we­nig auf die eingewanderte Be­völ­ke­rung.

Hier geht es zur Homepage des Modellprojektes.

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  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Online via Webex

    Präventionsketten im Fokus: Einbindung von Bürgermeister*innen und Landrät*innen in Präventionsketten

    Die Veranstaltungsreihe ist eine Initiative der Thüringer Präventionsketten und bringt Landkreise bundesweit miteinander ins Gespräch. Im Mittelpunkt stehen Good-Practice-Beispiele aus der Präventionskettenarbeit sowie der kollegiale Austausch zu spezifischen Herausforderungen in Landkreisen.

    Im Fokus dieses Termins steht die Frage, wie Bürgermeister*innen oder Landrät*innen gut in die Präventionsketten eingebunden werden können. Anhand von Good-Practice-Beispielen aus dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen (Thüringen) und aus dem Werra-Meißner-Kreis (Hessen) wird gezeigt, wie politische Spitze in Landkreisen für das Thema der Präventionsketten gewonnen und in die Präventionskettenarbeit eingebunden werden kann. Es wird eingeladen, gemeinsam in den Austausch zu treten und Impulse für die eigene Praxis zu erhalten.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung bis zum 26.05.2026 finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Thüringer Präventionsketten
  • 29.05.2026

    Tag der Nachbarschaft – Nachbarschaft feiern. Vielfalt erleben

    Der Tag der Nachbarschaft, der am 29. Mai 2026 stattfindet, steht für Zusammenhalt, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander. Jede Form der Begegnung (egal ob Hoffest, Feiern im Garten, gemeinsamer Spaziergang oder gemütliche Kaffeerunde) bringt Menschen zusammen und setzt ein Zeichen für ein offenes und solidarisches Miteinander.

    Der Aktionstag wird von der nebenan-Stiftung organisiert. Interessierte können eigene Aktionen (privat oder öffentlich) anmelden oder diese als Besucher*innen wahrnehmen.

    Kategorie: Aktionstag
    Veranstalter: nebenan-Stiftung

… weitere Termine

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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