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Archiv

Projekt Gesunde Schule Integrierte Gesamtschule Erwin-Fischer Greifswald

Kurzbeschreibung mit Zielen und Maßnahmen

Die Integrierte Gesamtschule Erwin Fischer Greifswald setzt sich seit mehreren Jahren für ein gesundheitsorientiertes Lern- und Arbeitsumfeld in ihrem Schulalltag ein. Eine große Zahl gesundheitsbezogener Aktivitäten haben sehr gute Grundlagen für die Weiterentwicklung einer „Gesunden Schule“ geschaffen. In Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald wurde an der Integrierten Gesamtschule Erwin Fischer Greifswald ein systematischer Prozess in Gang gesetzt, um diese Schule als gesundheitsfördernde Organisation zu entwickeln.
Die Integrierte Gesamtschule Erwin Fischer besitzt seit 1998 den Charakter einer teilweise gebundenen Ganztagsschule. Die „Gesundheitsfördernde Ganztagsschule“ verfolgt zwei Ziele. Das kurzfristige Ziel ist die Schaffung gesundheitsfördernder Rahmenbedingungen für die Lehrenden und Lernenden durch den Aufbau von Gesundheitskompetenzen und durch die Stärkung der gesundheitsfördernden Ressourcen. Das langfristige Ziel der „Gesundheitsfördernden Ganztagsschule“ ist auf die Verbesserung der Qualität der pädagogischen Arbeit im schulischen Rahmen und damit auf die Steigerung der Erziehungs- und Bildungsqualität ausgerichtet. Daraus ergeben sich folgende Teilziele:

Gesundheitsziel 1: Leiser Schultag
Die Lehrer nehmen den Lärm an ihrem Arbeitsplatz als erhebliche Belastung wahr. Sowohl die Befragung der Lehrer als auch die Diskussionen im Steuerkreis haben Hand-lungsbedarf bei der Vermeidung von Lärm aufgezeigt.
Die Schüler sollen für die Wahrnehmung von Lärm sensibilisiert werden und sich an einen lärmreduzierten Schulalltag gewöhnen. Dazu soll besonders bei den 5. Klassen angesetzt werden, bei ihnen ist die größte und nachhaltigste Wirkung zu erwarten.
Aus Sicht der Lehrer ist Lärm auch ein Methodenproblem. Unterricht soll so gestaltet werden, dass weniger Lärm entsteht. Dazu können z. B. mehr Methodenvielfalt, be-wusstes Gestalten der Sitzpläne und regelmäßige Bewegungspausen im Unterricht ge-hören.
Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass insbesondere die Nachhallzeiten in Un-terrichtsräumen ein Problem darstellen, diese beeinträchtigen besonders die Verständ-lichkeit der gesprochenen Worte. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Stadt Greifswald wird die Integrierte Gesamtschule Erwin Fischer Greifswald in ihren Räumen Messungen vornehmen.

Durchführung: Lärmreduzierter Schulalltag für die 5. Klassen
In den 5. Klassen soll eine Lärmampel eingesetzt werden, die anzeigt, wann ein ungesunder Lärmpegel erreicht wird. Mit dieser Lärmampel wird systematisch gearbeitet, so dass die neuen Schüler die Integrierte Gesamtschule Erwin Fischer als leise Schule wahrnehmen. Die Lärmampel ist von der Unfallkasse Mecklenburg-Vorpommern leihweise zur Verfügung gestellt worden.

Durchführung: Reduzierung der Nachhallzeiten
In den problematischen Unterrichtsräumen sollen schalldämpfende Materialien einge-bracht werden, um die Echos zu reduzieren. In der Regel sind Verbesserungen hier mit einfachen Mitteln zu erreichen.

Durchführung: Unterrichtsmethoden
Der lärmreduzierte Schulalltag wird in das schulinterne Lehrplanwerk aufgenommen. Darüber hinaus werden die Lehrer mit Unterstützung der Berufsfachschule für Logopä-die in Greifswald zum Thema Stimmbildung qualifiziert.

Gesundheitsziel 2: Leichte Schultaschen
Die Schüler müssen Tag für Tag erhebliche Gewichte bewältigen. Durch schwere Schultaschen wird der Bewegungsapparat belastet und das Risiko für spätere Rückenbeschwerden deutlich erhöht.
Um noch genauere Analysedaten zu erhalten, spätere Veränderungen beurteilen zu können und insbesondere um auf das Problem aufmerksam zu machen, wird es in der Integrierte Gesamtschule Erwin Fischer eine Wiegeaktion geben. Die Taschen werden zu Beginn des Schultages gewogen, das Gewicht festgehalten und dokumentiert. Diese Aktion wird von Schülern im Rahmen des Mathematik-Unterrichts durchgeführt.

Durchführung:
Die Integrierte Gesamtschule Erwin Fischer hat für das Jahr 2007 beantragt, im Bereich der Lernmittel ihr Budget selbst zu verwalten. Dann können teilweise statt der Schulbücher fotokopierte Arbeitsblätter eingesetzt werden. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass die Schüler an das aktive Lesen herangeführt werden und in den Texten eigene Unterstreichungen und Anmerkungen vornehmen können.

Gesundheitsziel 3: Gesunde Ernährung
Fehlernährung gehört zu den auffälligsten Gesundheitsproblemen deutscher Schüler. Die Erscheinungsformen sind vielfältig, sie beginnen beim Auslassen des Frühstücks, setzen sich in einem überzuckerten Getränkekonsum fort und enden abends nicht selten mit dem Verzehr denaturierten Fast Foods.
20% bis 30% der Schüler ernähren sich wenig gesundheitsförderlich. Darin stimmen die Ergebnisse der Schüler- und der Elternbefragung nahezu überein. Das Übergewicht wird allerdings im Vergleich zur ungesunden Ernährung als das größere Problem wahr-genommen.
Ein Schülercafe sowie eine Mittagsversorgung sind in der Schule bereits vorhanden, die räumlichen und personellen Ressourcen sind ausgeschöpft. Deshalb benötigt die Integrierte Gesamtschule Erwin Fischer für ernährungsbezogene Aktivitäten externe Unterstützung.

Durchführung:
Die Integrierte Gesamtschule Erwin Fischer sucht die Kooperation mit dem BiG Bil-dungszentrum, dem größten freien Bildungsträger in Greifswald. In Zusammenarbeit mit der Berufsfachschule für Köche soll ein gesundes Ernährungsprogramm entwickelt und umgesetzt werden. Die personellen und räumlichen Ressourcen des BiG können die Aktivitäten der IGS entscheidend unterstützen, die Kochschüler können ihr frisch erwor-benes Wissen an die IGS-Schüler weitergeben und gemeinsam mit ihnen die Praxis der gesunden Ernährung entdecken.

Gesundheitsziel 4: Beziehungen und Kommunikation
In der Integrierten Gesamtschule Erwin Fischer gibt es ein hohes Bewusstsein dafür, dass sich eine Gesunde Schule auf eine gesunde Beziehungskultur gründet. Der Steuerkreis Gesundheit hat sich klar dafür ausgesprochen, dieses Thema zu bearbeiten.
Insbesondere in den Diskussionen des Steuerkreises Gesundheit wurde immer wieder betont, dass auf die Weiterentwicklung des Schulklimas und eine verbesserte Kommunikation in der Schule große Hoffnungen gesetzt werden. Die bisherigen Erfahrungen lassen auch vermuten, dass es bei den Akteuren der Schule eine starke Bereitschaft gibt, sich für gesunde Beziehungen und eine gesunde Kommunikation einzusetzen. Die Befragung der Schüler hat ergeben, dass es einen leichten Problemschwerpunkt in den 9. Klassen gibt.
Um möglichst große Wirksamkeit und Kontinuität zu sichern, sollen sich die Maßnahmen besonders auf die neuen 5. Klassen konzentrieren.
Mit den neuen Schülern werden die geplanten Maßnahmen in ihren ersten Tagen an der Integrierten Gesamtschule Erwin Fischer besprochen.
Die älteren Schüler, die Eltern und Lehrer werden bereits im Rahmen der Abschlusspräsentation informiert und zum Mitmachen aufgefordert. Der Projektplan ist offen für Anpassungen und Erweiterungen, er ist die Basis für einen engagierten Dialog innerhalb der Schule.

Durchführung: Supervision
Supervision kann Einstellungen und Verhalten ändern. Für Lehrer bietet sie die große Chance, eigene eingeschliffene Verhaltensmuster wahrzunehmen, zu reflektieren und zu verändern. Daher sollen die Lehrer in Zusammenarbeit und mit fachlicher Unterstützung des Netzwerks Lehrergesundheit in Mecklenburg-Vorpommern dazu angeregt werden, kollegiale Supervisionsgruppen aufzubauen. Eine positive schulinterne Kommunikation der Supervisionsangebote ist dabei wichtig.

Durchführung: Kommunikationstraining für Schüler
Eine erste Testmaßnahme wird den Schülern der 8. Klasse angeboten. Bei erfolgrei-chem Verlauf sollen jeweils mit 5. Klassen extern moderierte Kommunikationstrainings durchgeführt werden. Die Universität Greifswald unterstützt diese Trainings mit eigenen Fachkräften.


Kontakt

Herr Dieter Sommer
Kantstr.72
10627 Berlin (Berlin)

Telefon: 030 / 30695620

E-Mail: info@zagg.de

Website: http://www.zagg.de


Projektträger

Zentrum für angewandte Gesundheitsförderung und Gesundheitswissenschaften GmbH
Fischerhüttenstraße 81 B
14163 Berlin


Laufzeit des Angebotes

Beginn: 2005

Abschluss: kein Ende geplant


Qualitätsentwicklung
Wie dokumentieren Sie Ihre Arbeit? (z.B. Konzepte, Handreichung)

Quelle der Veröffentlichung/URL: Projektplan, Befragungsergebnisse (inkl. Wiederholungsbefragung), Abschlussbericht


Stand

20.06.2008

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Projektträger

Zentrum für angewandte Gesundheitsförderung und Gesundheitswissenschaften GmbH

Projektlaufzeit

Beginn: 2005

Abschluss: kein Ende geplant

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Herr Dieter Sommer
Kantstr.72
10627 Berlin (Berlin)

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
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