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Angebotsdarstellung

Good Practice

Veröffentlichung: 2007

Kindertagesstätte Regenbogen Wilhelmshaven

Kurzbeschreibung mit Zielen und Maßnahmen

Die Kita Regenbogen liegt im sozial benachteiligten Stadtteil Fedderwardergroden der Stadt Wilhelmshaven und hat ihr Konzept an die besonderen Bedingungen des Umfelds und die Zielgruppe sozial benachteiligter Kinder und Eltern angepasst, um dort Defizite auszugleichen und Ressourcen zu fördern. Sie zeichnet sich durch eine ausgeprägte Settingorientierung aus. Dazu verfolgt sie ein ganzheitliches, integriertes Handlungskonzept zur Gesundheitsförderung. Statt die projektbezogene Bearbeitung eines speziellen Gesundheitsthemas in den Vordergrund zu stellen, werden Alltagsroutinen mit Aspekten der Gesundheitsförderung angereichert. In den Bereichen Ernährung, Bewegung, Sprachförderung, Erzieherinnengesundheit u. a. werden kontinuierlich Maßnahmen durchgeführt, die sich sowohl an Kinder als auch an Eltern und Beschäftigte richten.

Die Einrichtung ist umfassend vernetzt und arbeitet mit zahlreichen öffentlichen Institutionen zusammen (Gesundheitsamt, Jugendzahnpflege, Jugendhilfeeinrichtungen, Grundschulen, Kirche etc.). Sie kooperiert außerdem träger- und konfessionsübergreifend mit weiteren Wilhelmshavener Kindertagesstätten und ist auch in andere Gremien eingebunden, die Unterstützung, Informationen und Hilfestellungen zur Verfügung stellen (beispielsweise Stadtteilgremien, psychosozial ausgerichtete Arbeitskreise sowie der Konvent der Leitungspersonen aller evangelischer Kitas in der Region).

Die Kita Regenbogen bietet ein gutes Beispiel für das Good-Practice-Kriterium „Innovation und Nachhaltigkeit“. Durch strategisch vorausschauende Planung gelingt es bereits seit Jahren, immer wieder neue Projektmittel zu akquirieren, um neue Ansätze zu erproben und bereits etablierte zu sichern. Dazu ist neben dem persönlichen Engagement aller Kita-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter ein strategisch ausgerichteter Führungsstil nötig. Hierfür eignen sich Führungsinstrumente, die den Beschäftigten kontrolliert mehr Verantwortung übertragen und die eine qualitative Personalentwicklung unterstützen. Der in der Einrichtung eingeführte Ansatz der settingorientierten Gesundheitsförderung ermöglicht es, zusätzlich zu den Alltagsroutinen durchgeführte Projekte und Maßnahmen in ein umfassendes Konzept einzubinden und trotz regelmäßiger Erneuerung Kontinuität herzustellen.


Kontakt

Frau Beate Greulich
Preußenstraße 45a
26388 Wilhelmshaven (Niedersachsen)

Telefon: 04421 / 56266

E-Mail: kita.regenbogen@kirche-am-meer.de

Website: http://www.kirche-am-meer.de


Weitere Ansprechperson

Herr Kai Wessels
Preußenstr. 45
26388 Wilhelmshaven (Niedersachsen)

Telefon: 04421 / 52752

E-Mail: friedenskirche@kirche-am-meer.de


Projektträger

Kindertagesstätte Regenbogen der Ev. - luth. Friedenskirche
Preußenstraße 45 a
26388 Wilhelmshaven


Hintergrund
Durch Erziehung und Betreuung in Kindertagesstätten (Kitas) kann ein Beitrag zur frühen Bildung von Mädchen und Jungen geleistet werden, der sich im Verlauf der weiteren Entwicklung auf verschiedenste Lebensbereiche auswirken kann. Dazu gehört auch der künftige Gesundheitsstatus, denn Gesundheitswissen und -verhalten werden bereits im frühen Alter weitgehend beeinflusst. Früh erworbene Verhaltensweisen, wie zum Beispiel Ernährungsgewohnheiten, wirken häufig auch im späteren Erwachsenenalter noch prägend.

Das bedeutet, dass Bildung und Gesundheit zwar häufig in voneinander getrennten Sektoren behandelt (und gedacht) werden, jedoch untrennbar zusammen gehören. Die pädagogische Konzeption von Einrichtungen kann sich damit über die Integration von Gesundheitsthemen – das heißt der physischen, psychischen und sozialen Komponenten – in den pädagogischen Alltag entscheidend auf die gesundheitliche Entwicklung auswirken.

Ein weiterer prägender Faktor für die Gesundheitsbedingungen von Mädchen und Jungen ist das unmittelbare Wohnumfeld der Kinder. Es bestimmt auch die konzeptionellen Erfordernisse der Erziehungs- und Betreuungsarbeit in der Kita, vor allem, wenn die Einrichtungen in Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf liegen, die durch eine Häufung sozialer Problematiken geprägt sind. Aus dieser Situation ergeben sich beispielsweise besondere Anforderungen an Erzieherinnen und Erzieher in der Elternarbeit. Hürden, wie fehlende Sprachkenntnisse oder fehlende bzw. negative Erfahrungen im Umgang mit Institutionen und Behörden, müssen überwunden werden. Mädchen und Jungen müssen in den verschiedensten Bereichen (Ernährung, Zahngesundheit, motorische oder sprachliche Entwicklung etc.) stärker gefördert werden, um den Anschluss an den Entwicklungsstand Gleichaltriger spätestens zum Einschulungstermin zu erreichen.

Die Wilhelmshavener Kindertagestätte Regenbogen liegt in einem entsprechenden Umfeld und muss auf diese und andere Herausforderungen mit einem passenden Konzept reagieren, um den daraus erwachsenden Belastungen für Kinder, Eltern und Beschäftigte zu begegnen, aber gleichzeitig auch die damit verbundenen Chancen wahrzunehmen.

Die Stadt Wilhelmshaven ist durch einen Rückgang der Einwohnerzahl und eine Überalterung der Bevölkerung geprägt. Weiterhin weist die Bevölkerungsstruktur Wilhelmshavens eine erhöhte Anzahl von Menschen in sozialen Problemlagen auf. Die Stadt hat im Vergleich der niedersächsischen kreisfreien Städte und Landkreise die höchste Arbeitslosenquote (20 %). Auch die Zahl der Empfänger von SGB-II-Leistungen und der Verbraucherinsolvenzen ist überdurchschnittlich hoch (Angaben aus: Niedersächsischer Armuts- und Reichtumsbericht 2006). Nach den Daten des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes zur Verbreitung von Kinderarmut lag die Quote der Kinderarmut in Wilhelmshaven 2005 (entsprechend dem Anteil der Kinder unter 15 Jahren mit Anspruch auf Sozialgeld im Juli 2005) bei 27,9% (Niedersachsen gesamt: 13,6 %). (Angaben aus: Paritätischer Wohlfahrtsverband 2005)

Der Stadtteil Fedderwardergroden ist durch eine erhöhte Problemdichte gekennzeichnet. Hier liegt auch die Kindertagesstätte Regenbogen. Städtebaulich betrachtet ist der Stadtteil überwiegend durch eine Trabantensiedlung der 1940er-Jahre geprägt. Es herrscht großer Wohnungsleerstand. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung liegt im Stadtteil bei 43,3 Jahren und entspricht somit dem Durchschnitt in Wilhelmshaven. Die Arbeitslosenquote in Fedderwardergroden lag im Jahr 2005 bei 16,6% und war die dritthöchste in Wilhelmshaven. In Fedderwardergroden leben im Vergleich zum gesamten Stadtgebiet mehr Kinder und Jugendliche. Der Anteil der Alleinerziehenden liegt ebenfalls höher. Außerdem ist die Zahl der kinderreichen Familien in Fedderwardergroden (4,3% der Haushalte) im Vergleich zum Stadtgebiet (2,6%) höher. Einen Überblick über diese und ähnliche Zahlen ist unter anderem dem kleinräumig angelegten Statistikbericht der Stadt Wilhelmshaven aus dem Jahr 2006 zu entnehmen.

Der durch zahlreiche Studien nachgewiesene Zusammenhang zwischen sozialer Benachteiligung und Gesundheitsstatus ist auch in Wilhelmshaven deutlich zu erkennen. In Bezug auf Kinder stellen Übergewicht und Zahngesundheit zuverlässige Indikatoren für Gesundheitsverhalten dar. Die Auswertung der Schuleingangsuntersuchungen von 1993 bis 2003 durch das Landesgesundheitsamt Niedersachsen belegt für Wilhelmshaven und den Landkreis Friesland die höchste Prävalenz von Übergewicht bei Jungen und Mädchen in Niedersachsen (Adipositas-Bericht 2004). Die Untersuchung zur Zahngesundheit der Kinder durch den Jugendzahnärztlichen Dienst aus dem Jahr 2004 zeigt außerdem, dass Fedderwardergroden unter den Stadtteilen einen Platz am unteren Ende der Rangliste einnimmt.

Die Kindertagesstätte Regenbogen der Ev.-Luth. Friedensgemeinde bietet Platz für 111 Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung. Sie werden von 15 pädagogischen Fachkräften in fünf Gruppen betreut. Punktuell werden eine Ergotherapeutin, eine Logopädin, eine Ernährungsberaterin, eine Sportlehrerin und eine Fachkraft für Psychomotorik eingesetzt. Es bestehen zwei Ganztagsgruppen, zwei Integrationsgruppen und eine reine Halbtagsgruppe. Für Eltern, die ihre Kinder vor acht Uhr Morgens in die Kita bringen wollen, besteht ein gruppenübergreifender Frühdienst. In der hauseigenen Küche wird durch zwei hauswirtschaftliche Kräfte in Teilzeit die Mittagsverpflegung der Kinder täglich frisch zubereitet. Die Kita besitzt ein großes Freigelände und eine Turnhalle mit vielen Spielgeräten zur kreativen Nutzung durch die Kinder.

Aufgrund des in Niedersachsen geltenden Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz für alle Kinder ab drei Jahren und des hohen Bekanntheitsgrads der Einrichtung nimmt ein sehr großer Teil der Bevölkerung das Bildungs- und Betreuungsangebot der Kita wahr.
Vorgehen
Die Kindertagesstätte Regenbogen verfolgt ein ganzheitliches, integriertes Handlungskonzept zur Gesundheitsförderung. Statt die projektbezogene Bearbeitung eines speziellen Gesundheitsthemas in den Vordergrund zu stellen, werden Alltagsroutinen mit Aspekten der Gesundheitsförderung angereichert. Die in der Kita Regenbogen geleistete gesundheitsfördernde Arbeit bezieht sich gleichermaßen auf die Bereiche der verhaltens- wie auch verhältnisorientierten Gesundheitsförderung und hat Kinder, deren Eltern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertagesstätten als Zielgruppen. Auch die verschiedenen Interventionsebenen, also Kita, Träger und Kommune, finden bei der Gestaltung von Maßnahmen ihre Berücksichtigung.

Die Finanzierung dieses integrierten Konzepts wird durch eine Kombination verschiedener Projektgelder und Spenden sichergestellt. Zudem ist der Träger der Einrichtung von der Notwendigkeit ganzheitlicher Gesundheitsförderung überzeugt und unterstützt die Kita mit zusätzlichen Mitteln. Um zweckgebundene Ressourcen zielgruppen- und themenspezifisch überlappend einsetzen zu können, wurden die Ziele der Projekte und dauerhaft durchgeführten Maßnahmen miteinander verzahnt.
Good Practice in
Settingansatz

Das settingorientierte Vorgehen in der Kindertagestätte Regenbogen beinhaltet die allmähliche Integration gesundheitsfördernder Maßnahmen in den Kita-Alltag nach einem abgestimmten und übergreifenden Konzept. Ziel ist es, die individuellen Ressourcen der Kinder, Eltern und Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter frühzeitig zu erkennen und zu fördern. Das soziale Gefüge und die Organisationsstrukturen der Einrichtung werden berücksichtigt, um möglichst viele Beteiligte zu erreichen und einen nachhaltigen Erfolg zu ermöglichen.

Methodisch reicht die Palette der eingesetzten Instrumente von schriftlichen Informationen bis hin zu Einzelberatung von Eltern, Supervisionsangeboten für pädagogische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und baulichen Veränderungen. Thematisch wird vor allem zu den Bereichen Ernährung, Bewegung und psychische Belastung am Arbeitsplatz gearbeitet. Dies gilt sowohl für Beschäftigte als auch für Kinder. So ist beispielsweise Stressbewältigung für Kinder und Erwachsene eine grundlegende gesundheitsfördernde Maßnahme. Bezogen auf Ernährung haben sich Informations- und Beratungsangebote für Eltern und Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter durch die Küchenleiterin der Kita bewährt. Für die Eltern sind auch die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kompetente Ansprechpartnerinnen und -partner, deren Anregungen und Fachwissen gern genutzt werden. Fachelternabende stoßen hingegen nur auf wenig Resonanz. Einzel- und Kleingruppengespräche, gemeinsame Aktivitäten von Erwachsenen und Kindern finden wesentlich größeren Anklang.

Um den Kindern gesunde Ernährung näher zu bringen, werden sie in die Zubereitung von Speisen mit einbezogen und durch Spiele, Bücher etc. über gesunde Ernährung informiert. Dies wird durch die Erzieherinnen bzw. Erzieher und eine punktuell zur Verfügung stehende Ernährungsberaterin geleistet. Unterstützend wurden eine Kinderküche, ein Erfahrungsraum (Kräuterbeet, Beerensträucher, Obstbäume) in der Freifläche der Kita sowie ein täglich kostenlos angebotenes Büfett mit Rohkost und zuckerfreien Getränken eingeführt. Dieses Angebot erfreut sich großer Beliebtheit bei fast allen Kindern und wird rege angenommen. Die konzeptuell verankerte Fokussierung auf gesunde Ernährung beeinflusst zusätzlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kita, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich vielfältig fortzubilden.

Ebenso wie die Hinführung an gesunde Ernährung, wird auch die Bewegungsförderung multimethodisch verfolgt. Fachpersonal (Sportlehrerin, Ergotherapeutin, Fachkraft für Psychomotorik) berät Eltern in Kleingruppen- und Einzelgesprächen bzw. in schriftlicher Form, welche Bewegungsangebote in häuslicher Umgebung umgesetzt werden können. Gruppenübergreifende Bewegungsstunden werden regelmäßig gesondert angeboten. Diverse Bewegungsangebote in der Freifläche, der Turnhalle und allen anderen Räumen der Kita werden durch die Kinder kreativ genutzt. Auf dem Außengelände gibt es Kletterbäume und einen Kletterberg mit Rutsche, Seilen, Balancierwege und -stege, unterschiedlichste Fahrzeuge, Schaukeln u. v. m. Die Turnhalle wird täglich von ca. 8.00 bis 10.00 Uhr als offenes Angebot gruppenübergreifend genutzt und anschließend von jeweils einer Gruppe für angeleitete Bewegungsstunden belegt. Kletterwände und -kuppel, Bewegungsbaustelle, Matten, Boxball, Schaukeln, Bällebad und vieles mehr laden zum Bauen, Klettern und Kräfte ausprobieren ein. Flur- und Eingangsbereich bieten ebenfalls unterschiedliche Bewegungsanlässe wie Treppen, Laufdosen, Kicker, Balancierbretter etc. Sowohl für Kinder als auch für das Mitarbeiterteam gibt es bewegliche Sitzhocker. Den Erwachsenen stehen außerdem verschiedene, für rückenschonendes Arbeiten in niedriger Höhe konzipierte Sitzmöglichkeiten zur Verfügung.

Zur Sprachförderung kommt eine Logopädin ins Haus, arbeitet mit den Kindern in Kleingruppen oder einzeln, berät Eltern sowie das Mitarbeiterteam und gibt Anregungen für die Weiterarbeit. Ein gemeinsames regionales Konzept zur Sprachförderung in Kitas mit einem erhöhten Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund bzw. sozialen Benachteiligungen wurde in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt erarbeitet und wird seit Sommer 2006 mit zusätzlichen 7,75 Wochenstunden von einer Erzieherin des Teams umgesetzt.

Das Thema „Psychische Belastung am Arbeitsplatz“ wird methodisch hauptsächlich durch Supervision und Fachberatung im Team bearbeitet. Hier können in geschützter Atmosphäre teaminterne Konflikte und besondere Belastungsmomente angesprochen werden. Ein im Obergeschoss der Kita liegender Raum mit erwachsenengerechtem Mobiliar, einer Teeküche, Fachliteratur und einem PC-Arbeitsplatz kann vom Personal als Rückzugsgelegenheit genutzt werden.

Weitere Themen der Mitarbeitergesundheit werden durch ein Teammitglied, das für drei Stunden in der Woche für gesundheitsbezogene Arbeit freigestellt ist, bearbeitet und verbreitet. Diese Mitarbeiterin hat die Aufgabe, bei allen organisatorischen Entscheidungen das Thema Gesundheit „mitzudenken“ und regelmäßig zu thematisieren. Perspektivisch soll das integrierte Konzept der Gesundheitsförderung im Setting Kindertagesstätte weiter ausgebaut werden.

Integriertes Handlungskonzept/Vernetzung

Die Vernetzungsaktivitäten der Kita Regenbogen finden auf verschiedenen Ebenen statt. Neben der engen Zusammenarbeit mit Institutionen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich stehen die Kindertagesstätten in Wilhelmshaven träger- und konfessionsübergreifend miteinander in Kontakt. Auch zu den Grund- und Förderschulen des Stadtteils besteht eine enge Verbindung. Zudem ist die Kita Mitglied in regional und überregional agierenden Arbeitskreisen.

Ein regelmäßig stattfindender Konvent der Leitungspersonen aller evangelischer Kitas dient als kollegiales Unterstützungsinstrument und macht gemeinsame Zielfindungsprozesse der Kitas möglich. Die Kitas nutzen gemeinsam die Fortbildungsreferentin der evangelische Kirche Oldenburg sowie die Möglichkeit der fachlichen Beratung. In einer konfessionsübergreifenden Arbeitsgemeinschaft sind alle evangelischen und katholischen Kindertagesstätten miteinander verbunden. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haben sich auf ein gemeinsames Leitbild verständigt. Ein Vorstand leitet die regelmäßig stattfindenden Arbeitstreffen zwischen Kita-Leitungen und den Trägervertretern.
Die verschiedenen Gremien dienen inner- und überkonfessionell als kollegiale Instrumente zur Unterstützung der fachlichen Arbeit, unterstützen gemeinsame Zielfindungsprozesse oder haben sich auf ein gemeinsames Leitbild verständigt. Nach außen wird diesem Zusammenschluss durch die gemeinsame Internetplattform „kirche-am-meer.de“ Ausdruck verliehen. Als Beispiel einer erfolgreichen Zusammenarbeit kann das Projekt „Ran an den Speck“ gesehen werden. Im Verbund mit drei anderen Kitas hatte sich die Kita Regenbogen die Prävention und Therapie von Adipositas im Kindesalter als Ziel gesetzt und konnte durch gemeinsam akquirierte Projektmittel von Jugendhilfe und Krankenkassen verschiedene Maßnahmen in der Kita umsetzen. Das Projekt wurde im Auftrag der Krankenkasse durch die beteiligte Familienbildungsstätte evaluiert. Im Anschluss bemühte sich die Einrichtung gemeinsam mit einer anderen Kita um weitere Projektgelder, damit die erfolgreiche Arbeit fortgeführt und erweitert werden konnte.

Eine enge Verbindung unterhält die Kita Regenbogen mit den im Stadtteil ansässigen Grundschulen. Innerhalb gemeinsamer Konferenzen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Schule und Kita werden Maßnahmen und Projekte für einen fließenden Übergang zwischen Kindergarten und Schule entwickelt. Die Konferenzen tragen wesentlich zu einem größeren Verständnis für den jeweils anderen Arbeitsbereich bei. Um auch hier Kontinuität zu gewährleisten, bewarb sich die Einrichtung erfolgreich um die Teilnahme am Projekt „Brückenjahr“, das für 250 Modellprojekte zwischen 2007 und 2009 durchgeführt werden soll. Das „Brückenjahr“ wurde vom niedersächsischen Kultusministerium zur Förderung des Übergangs und der dazu notwendigen Kompetenzen bei Einschülerinnen und Einschülern initiiert und soll in Fedderwardergroden mit einer Grundschule im Stadtteil durchgeführt werden.

Ein wichtiger Partner für Maßnahmen im Sinne der Gesundheitsförderung und Prävention ist das Gesundheitsamt der Stadt Wilhelmshaven. Die Kinder- und Jugendärztin und das dort verortete interdisziplinäre Team, zusammengesetzt aus Kinderärztinnen bzw. Kinderärzten sowie Fachkräften aus den Bereichen Ergotherapie, Logopädie sowie Kinder- und Jugendpsychotherapie, ist Ansprechpartner bei verhaltensauffälligen bzw. entwicklungsverzögerten Kindern. Durch den guten Kontakt zu den Beschäftigten in der Kita können Kinder und ihre Eltern mit wenig formalem Aufwand an das Gesundheitsamt vermittelt werden und frühzeitig Hilfen erfahren. Eine gute Kooperation besteht auch mit dem Jugendzahnärztlichen Dienst, der regelmäßig durch die Kita in Anspruch genommen wird und ebenfalls im Gesundheitsamt zu erreichen ist.

Neben der Inanspruchnahme von Dienstleistungsangeboten des Gesundheitsamtes arbeitet die Kita Regenbogen auch auf der konzeptuellen Ebene mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der öffentlichen Dienste zusammen. In unterschiedlichen Arbeitskreisen werden gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Jugend-, Sozial- und Gesundheitsamt, gemeinnützigen Vereinen und Kindertagesstätten gemeinsame Handlungsschwerpunkte und Aktionen geplant und umgesetzt.

Im Arbeitskreis „Regionales Konzept“ wird die integrative Versorgung der Kinder mit Behinderungen bzw. der von Behinderung bedrohten Kinder erarbeitet. Ein flächendeckendes und bedarfsgerechtes Angebot in allen Stadtteilen wird angestrebt. Federführung hat hier das kommunale Jugendamt in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und dem Sozialamt, Abteilung Eingliederungshilfe. Vertreten sind hier alle Einrichtungen, in denen integrativ gearbeitet wird, und Beschäftigte der sonderpädagogischen Einrichtungen.

Der „Arbeitskreis Wahrnehmungsstörungen“ beschäftigt sich mit unterschiedlichsten Hilfs- und Förderangeboten in der Stadt und der näheren Umgebung. Ziel ist die Vernetzung und Vermittlung von fachgebundenen Informationen an medizinisch, therapeutisch oder pädagogisch arbeitende Einrichtungen der Stadt und der Region. Die Themenschwerpunkte werden von der Arbeitsgruppe gemeinsam festgelegt.

Ein weiterer Arbeitskreis, an dem die Kita Regenbogen beteiligt ist, befasst sich mit dem Thema „Kinderarmut“ in Wilhelmshaven. Ausgehend von einer Spendenaktion eines Radio-Senders zu Weihnachten 2005 und der durch einen Wohlfahrtsverband publizierten – für Niedersachsen außergewöhnlich hohen – Kinderarmutsrate von 27,9 % (Bezug von Sozialgeld bei 0- bis 14- Jährigen im Juli 2005) werden hier von engagierten Menschen aus Schulen, Kindergärten, Jugendamt sowie dem Ausländer- und Gesundheitsamt der Stadt, dem gemeinnützigen Verein Wendepunkt e.V. unter Federführung der Wilhelmshavener Kinderhilfe e.V. in unterschiedliche Aktionen weitere Spendenmittel eingeworben und sowohl für individuelle Maßnahmen zugunsten einzelner Kinder als auch für Gemeinschaftsprojekte verteilt und eingesetzt. So wurde beispielsweise in Fedderwardergroden und in einem anderen Stadtteil die Möglichkeit für Schulkinder geschaffen, ein kostenloses Mittagessen einzunehmen. Außerdem werden Familien bei der Finanzierung der Mittagsmahlzeit im Kindergarten unterstützt. Daneben gibt es Unterstützung in Form von Sachleistungen, wie Geschenkgutscheine zu Weihnachten, Lebensmittel- und Kleidungsgutscheine. Auch Schulen werden unterstützt, wenn zum Beispiel Kinder im Sozialgeldbezug keine Arbeitsmaterialien, Schulhefte etc. mitbringen können. In einer gemeinnützig arbeitenden Werkstatt werden seit Herbst 2006 aus Mitteln des Fonds gebrauchte Fahrräder aufgearbeitet und für eine geringe Summe an bedürftige Familien weitergegeben.

An diesen und weiteren Arbeitskreisen nimmt vor allem die Leiterin und zum Teil der Trägervertreter der Kita Regenbogen aktiv teil. Sie vertreten dort in hohem Maße die Interessen der Kinder und Familien in Fedderwardergroden. Insbesondere die Kinder, Familien und Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter der Kita profitieren von diesem Engagement, in dem zum Beispiel zusätzliche fachliche Unterstützung hinzugezogen, Gelder für besondere Programme akquiriert oder Einzelfallhilfen vermittelt werden können.

Der weiteren Vernetzung dient auch der „Schnuppergarten“, der an zwei Wochentagen für jeweils zwei Stunden in Kooperation mit der Ev. Familienbildungsstätte für unter dreijährige Kinder in der Kita angeboten wird. Ohne diese Kooperation gäbe es für diese Altersgruppe keine adäquaten Möglichkeiten zum Sammeln von Gruppenerfahrungen. Im Rahmen der Regelversorgung könnte ein solches Angebot nicht vorgehalten werden. Der Vorteil dieser Gruppe besteht zum einen darin, dass Kinder und Eltern schon frühzeitig das Kita-Haus kennen lernen und ihnen der Einstieg in die eigentliche Kita- Zeit leichter fällt. Die Übergänge sind dadurch wesentlich fließender. Zum anderen wird der Kontakt besonders zu den sozial benachteiligten Familien früher hergestellt. Eltern können sich frühzeitig über Erziehungsfragen austauschen und erfahren professionelle Unterstützung, Hilfsangebote können früher eingeleitet werden und schneller greifen. Auch mit dem Elterntraining „Starke Eltern – Starke Kinder“, finanziell sehr stark bezuschusst über das Jugendamt, werden Familien im Stadtteil präventiv gestützt. Die Bekanntheit und Vertrautheit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kita hilft häufig, die Hürde der Teilnahme zu verringern. Viele weitere Unterstützungsangebote können im Anschluss an diese Maßnahme initiiert werden.

Auf überregionaler Ebene ist die Mitgliedschaft im niedersächsischen Arbeitskreis „Armut und Gesundheit“ zu nennen. Dieser Arbeitskreis gibt zum einen wichtige Anregungen und Informationen für die Arbeit in der Stadt und über deren Grenzen hinaus, gleichzeitig können auch andere Einrichtungen von den Erkenntnissen und Mitteilungen durch die aktive Teilnahme profitieren.

Nachhaltigkeit

Innovation und Nachhaltigkeit sind Eigenschaften, die sich oft nur schwer herstellen lassen. Dies liegt zum einen daran, dass neuartige und somit wenig erprobte Vorgehensweisen bei Projektträgern nicht immer auf Gegenliebe stoßen, und zum anderen an der vorherrschenden Ressourcenknappheit, die Geldgeber dazu zwingt, ihre Mittel nur für einen begrenzten Zeitraum freizugeben. Es ist daher von besonderem Interesse, wie diese Hürden überwunden werden können. Die Kita Regenbogen ist hierfür ein gutes Beispiel, da seit Jahren immer wieder neue Projektmittel akquiriert werden, um neue Ansätze zu erproben und bereits etablierte zu sichern. Damit dies gelingt, ist neben dem persönlichen Engagement aller Kita-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter insbesondere ein strategisch ausgerichteter Führungsstil nötig.

Wie in den meisten größeren Kitas ist die Leitung von der Kinderbetreuung freigestellt. Ihre Hauptaufgaben bestehen aus Personalführung, Organisation und Verwaltung. Die Kita-Leitung ist Ansprechpartnerin bei Problemen seitens der Eltern und des pädagogischen Personals. Je drängender diese Probleme sind, umso weiter rücken die eigentlichen Aufgaben in den Hintergrund. Daher ist ein strategischer Führungsstil nicht nur durch weitsichtige Planung, sondern auch durch geschicktes Delegieren des operativen Tagesgeschäfts und durch gutes Zeitmanagement charakterisiert.

Vorausschauende Planung bedeutet, Entwicklungen in Bezug auf Kinder, Eltern und Kita-Personal sowohl auf der Kita-Ebene als auch auf der kommunal- und gesellschaftspolitischen Ebene zu verfolgen. Nur so kann der Bedarf vor Ort rechtzeitig erkannt und können Maßnahmen der Bedarfsdeckung sinnvoll mit den lokalen sowie gesellschaftlichen Trends, die oft über die Verteilung der Ressourcen bestimmen, verknüpft werden.

Das Aufspüren von Bedarfen sollte allerdings nicht in einem Projektmarathon und ein unkoordiniertes Neben- und Nacheinander von Präventionsmaßnahmen münden, das die Beschäftigten der Einrichtung übermäßig beansprucht, die Zeit für die Erfüllung der Alltagsroutinen einschränkt und letztendlich das Engagement bremst. Die Kita Regenbogen sucht dies zu vermeiden, indem sie ein ganzheitliches, integriertes Handlungskonzept zur Gesundheitsförderung verfolgt. Statt die projektbezogene Bearbeitung eines speziellen Gesundheitsthemas in den Vordergrund zu stellen, werden Alltagsroutinen mit Aspekten der Gesundheitsförderung angereichert. Die in der Kita Regenbogen geleistete gesundheitsfördernde Arbeit bezieht sich gleichermaßen auf die Bereiche der verhaltens- sowie verhältnisorientierten Gesundheitsförderung und hat Kinder, deren Eltern sowie Beschäftigte der Einrichtung als Zielgruppen. Auch die verschiedenen Interventionsebenen, also Kita, Träger und Kommune, finden bei der Gestaltung von Maßnahmen ihre Berücksichtigung.

Als Beispiel für die strategische Planung kann das fortlaufende Akquirieren von finanziellen Mitteln zur Durchführung gesundheitsfördernder, settingorientierter Projekte genannt werden. Das Projekt „Ran an den Speck“ zur Prävention von Übergewicht und Adipositas wurde bereits erwähnt. Im Anschluss daran bewarb sich die Einrichtung erfolgreich um weitere Mittel im Rahmen des § 20 SGB V zur Implementierung eines settingorientierten Konzepts zur Gesundheitsförderung und adaptierte ein themen- und zielgruppenübergreifendes Konzept, das gegenwärtig umgesetzt und auch evaluiert wird. Das Projekt „Gesundheitsfördernde Kita – Förderung von Gesundheitspotenzialen bei sozial benachteiligten Mädchen und Jungen im Elementarbereich“ wird in Kooperation mit weiteren Partnern durchgeführt und beinhaltet Module zur Ernährung, Bewegungsförderung, Sprachförderung, Resilienzförderung, Erzieherinnengesundheit etc.; es richtet sich an Mädchen, Jungen, Eltern und Beschäftigte.

Der hohe Vernetzungsgrad der Kita Regenbogen, die enge Zusammenarbeit mit dem Träger sowie die Mitgliedschaft in regionalen und landesweiten Arbeitskreisen ermöglichen den für die Verwirklichung von Projektideen nötigen Informationsfluss. Werden die Informationen strukturiert ausgewertet, ist es möglich, auf neue innovative Konzepte zu stoßen und Fördertöpfe für die Verlängerung laufender Projekte zu finden.

Wie oben bereits erwähnt, muss für diese Tätigkeiten häufig erst Freiraum geschaffen werden. Hierfür eigenen sich bestimmte Führungsinstrumente, die den Beschäftigten kontrolliert mehr Verantwortung übertragen und eine qualitative Personalentwicklung unterstützen. Das Forcieren vorhandener Ressourcen führt zu einer effektiven Gestaltung von Arbeitsabläufen und zu einer erhöhten Mitarbeiterzufriedenheit. In der Kita Regenbogen werden hierzu regelmäßige Teambesprechungen abgehalten, die allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein gleichberechtigtes Forum für ihre Anliegen bieten und stark ergebnisorientiert sind. Beschlossene Arbeitsvereinbarungen werden protokolliert und überprüft. Zielvereinbarungsgespräche fördern den Prozess der Personalentwicklung. Darüber hinaus muss die Führungsperson in der Lage sein, Verantwortung abzugeben und dem Personal die Kompetenz für eigenverantwortliches Handeln zuzusprechen. Diese Prozesse unterliegen einer beständigen Qualitätssicherung, Selbstkontrolle und -einschätzung. Künftige Basis für die Qualitätssicherung wird ein Qualitätshandbuch sein, das in Zusammenarbeit mit neun anderen evangelischen Kindergärten erarbeitet wurde.


Literatur

Adipositas-Bericht des Nds. Landesgesundheitsamtes Hannover (NLGA) 2004.

Niedersächsischer Armuts- und Reichtumsbericht 2006. In: Statistische Monatshefte Niedersachsen 12/ 2006.

Paritätischer Wohlfahrtsverband – Bezieher von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld, Kreise der Länder geordnet nach Anteil Kinder unter 15 Jahren. Berlin. Juli 2005.

Stadtteilprofile Wilhelmshaven kleinräumig in Zahlen, Hrsg.: Stadt Wilhelmshaven 2007.


Laufzeit des Angebotes

Beginn: September 2006

Abschluss: kein Ende geplant


Schwerpunkte des Angebotes
  • Bewegungs- und Mobilitätsförderung
  • Ernährung
  • Psychische Gesundheit

Stand

08.05.2015

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Projektträger

Kindertagesstätte Regenbogen der Ev. - luth. Friedenskirche

Projektlaufzeit

Beginn: September 2006

Abschluss: kein Ende geplant

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Frau Beate Greulich
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