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01.02.2019

Dokumentation der 3. Good Practice-Lernwerkstatt "Von Anfang an mitgedacht: Nachhaltigkeit durch Multiplikatorenkonzepte" vom 17. Januar 2019 in Hannover

Nicola Jakobs, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.

Schlagwörter: Dokumentation, Good Practice, Nachhaltigkeit, Werkstatt

Die Ar­beit mit den Good Practice-Kriterien sind ein wichtiges In­stru­ment für die Qualitätsentwicklung und -sicherung im Rahmen von Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on. Damit gute Pra­xis in der so­zi­al­la­gen­be­zo­ge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung unterstützt wer­den kann, veranstaltete die Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit (KGC) Nie­der­sach­sen in den letzten Jahren verschiedene Workshops zu den Good Practice-Kriterien für kommunale Multiplikatorinnen und Multiplikatoren so­wie Fachkräfte aus den Lebenswelten Kita, Schule und Kom­mu­ne.
Zum Ein­stieg gab es im No­vem­ber 2017 ei­ne erste Lernwerkstatt, in der al­le 12 Kriterien dargestellt und diskutiert wurden. Aufgrund der positiven Rück­mel­dung­en wurde der An­satz der Lernwerkstätten ab Sommer 2018 weitergeführt. In drei weiteren Werk­stät­ten wurden, dem Be­darf kommunaler Ak­teu­rin­nen und Akteure ent­spre­chend, folgende Good Practice-Kriterien fokussiert:

  1. Konzeption, Zielgruppenbezug und Setting-Ansatz
  2. Integriertes Handlungskonzept und Vernetzung
  3. Multiplikatorenkonzept und Nachhaltigkeit
© LVG&AFS Niedersachsen e.V.

Der dritte Teil der Lernwerkstätten mit dem The­ma „Von An­fang an mitgedacht: Nach­hal­tig­keit durch Multiplikatorenkonzepte“ fand am 17. Ja­nu­ar 2019 in Hannover statt. In die­ser letzten Ver­an­stal­tung haben sich die Teilnehmenden in abwechselnden In­put- und Ar­beitsphasen mit den Kriterien „Multiplikatorenkonzept“ und „Nach­hal­tig­keit“ auseinandergesetzt. In den Ar­beitsphasen wurden er­neut Me­tho­den, wie die „Kompetenz-Zielscheibe“ oder „Ana­ly­se von Nach­hal­tig­keitsfaktoren“ vorgestellt, um die Kriterien prak­tisch zu er­pro­ben. Inhaltlich ab­ge­run­det wurde der Tag durch den In­put des externen Praxisbeispiels aus Holzminden: Iris Schol­le, Verantwortliche des Jugendzentrums Holzminden und Kers­tin Mey­er, Lei­te­rin des Kindergartens Neue Stra­ße haben den „Naschgarten“ in Holzminden vorgestellt und Ihre Er­fah­rung­en zum The­ma Nach­hal­tig­keit mit den Teilnehmenden ge­teilt. Erneut war das Ziel der Ver­an­stal­tung, mit­hil­fe von Impulsen und prak­tischen Beispielen die Be­deu­tung der Kriterien für die alltägliche Ar­beit aufzuzeigen und zu­sam­men mit den Teilnehmenden die Inhalte auf ih­re Ar­beitssituationen zu über­tra­gen. Mithilfe der engagierten Mit­ar­beit von 27 Teilnehmenden kam es zu ei­nem guten Aus­tausch un­ter­ei­nan­der und produktiven Ar­beitsphasen. Damit endet die erste Ver­an­stal­tungsreihe zu den Good Practice-Kriterien in der so­zi­al­la­gen­be­zo­ge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung. Aufgrund der positiven Re­so­nanz der Teilnehmenden wird ei­ne solche Ver­an­stal­tungsreihe voraussichtlich im Jahr 2019 in ähnlichem For­mat von der Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Nie­der­sach­sen angeboten.

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Zum Ein­stieg in die Ar­beit mit den Good Practice-Kriterien veranstaltete die Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit (KGC) Nie­der­sach­sen im No­vem­ber 2017 ei­ne erste Lernwerkstatt, in der al­le 12 Kriterien dargestellt und diskutiert wurden. Aufgrund der positiven Rück­mel­dung­en wird der An­satz der Lernwerkstätten ab Sommer 2018 weitergeführt. In drei Werk­stät­ten wer­den, dem Be­darf kommunaler Akteure ent­spre­chend, verschiedene Good Practice-Kriterien ge­son­dert fokussiert. Der erste Work­shop mit dem The­ma „Grund­la­gen zur Ent­wick­lung von Projekten und Maß­nah­men schaffen: Kon­zep­ti­on, Zielgruppenbezug und Setting-An­satz“ fand am 30. Au­gust 2018 in Hannover statt.

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