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02.12.2014

Stadtentwicklung trifft Gesundheit

Kommunen gemeinsam gestalten

Helene Luig-Arlt, Büro für Stadtteilmanagement, Langballig

Schlagwörter: Stadtentwicklung, Strukturaufbau, Vernetzung

Auf dem 8. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik richtete der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit den Workshop „Stadtentwicklung trifft Gesundheit - Kommunen gemeinsam gestalten“ aus. Ziel der Veranstaltung war es, Gesundheit als Handlungsfeld einer integrierten Stadtentwicklung darzustellen und der Frage nachzugehen, wie sich Gesundheit als Querschnittsaufgabe in Kommunen verankern lässt. Vielfältige Erfahrungen aus der Praxis flossen in die Darstellungen ein.

©Ernst Fesseler

Im Gruß­wort des Kongresses unter dem Motto „Städtische Ener­gien - Zusammenleben in der Stadt“ wies die Bun­des­mi­nis­te­rin für Um­welt, Na­tur­schutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Bar­ba­ra Hendricks, da­rauf hin, dass „die Un­gleich­heit in unseren Städten und Ge­mein­den lei­der wie­der wächst: beim Einkommen, bei den Bil­dungs­chan­cen, in der Ge­sund­heit, bei den Um­welt- und Verkehrsbelastungen und beim Zu­gang zur Kultur…“. Ziel sei es, mit Hilfe von Förderprogrammen - ins­be­son­de­re dem Leitprogramm „Soziale Stadt“ -  „(…) den Menschen im Quar­tier wie­der in den Mit­tel­punkt stel­len, das heißt soziale Ge­rech­tig­keit und Teil­ha­be, sozialen Frie­den, ein gesundes und sicheres Zuhause und ei­ne lebenswerte Um­welt“ zu ge­stal­ten (BMUB, Berlin. 8. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik. S.3).

Nut­zung lokaler Fachpläne Ge­sund­heit in NRW

Dr. Heike Köckler, Raumplanerin, Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund, stellte u.a. die Ent­wick­lung lokaler integrierter (z.B. Stadt­pla­nung/Bau­ord­nung, Ge­sund­heit, Um­welt) Fachpläne Ge­sund­heit im Landeszentrum Ge­sund­heit NRW vor, die da­zu bei­tra­gen kön­nen, gesundheitsförderliche Be­din­gung­en stärker in städteplanerischen Pro­zessen zu verankern. An­re­gung­en für die Pra­xis bie­ten die Musterfachpläne der fikitven Stadt Healthhausen und des fiktiven Landkreises Ge­sund­brun­nen (Fachplan des Landkreises Gesundbrunnen: www.lzg.gc.nrw.de). Ziele solcher Fachpläne sind die Schaf­fung von mehr Um­weltgerechtigkeit und die Re­du­zie­rung von Mehrfachbelastungen. Zudem wer­den stärkere Sozialraumorientierung so­wie der Aus­bau ressortübergreifender Ko­o­pe­ra­ti­on empfohlen.

Stadtentwicklung in Fürth und Nürn­berg

©Ernst Fesseler

Integriertes Handeln stand auch im Mit­tel­punkt des Beitrages „Mehr als ge­wohnt! Ge­sund­heitsförderliche Stadtentwicklung in Fürth und Nürn­berg“ von Eva Göttlein, Fürth. In Zu­sam­men­ar­beit mit Kom­mu­nen und un­ter Ein­bin­dung von Kran­ken­kas­sen so­wie Forschungsprojekten und dem Pro­gramm „Soziale Stadt“ wer­den Stadtteilnetzwerke aufgebaut, Projekte über die Koordinierungsstel­len Ge­sund­heit entwickelt, Infrastrukturverbesserungen erarbeitet so­wie Akteure in den Quar­tieren aktiviert. So wurden Gärten in Schulen gebaut, Flutlichtanlagen für Jedermann-Sportplätze installiert so­wie Mikroprojekte in den Handlungsfeldern Er­näh­rung, Be­we­gung und Ent­span­nung entwickelt. Als Erfolgsfaktoren wurden gelungene Ko­o­pe­ra­ti­onen, Sponsoring, Mittelbündelung, Verstetigung und Trans­fer guter Projekte ge­nannt.

Strukturen schaffen - Beziehungen stif­ten

In der Po­di­ums­dis­kus­si­on, moderiert von Prof. Rai­mund Geene MPH (Hochschule Magdeburg-Stendal) und Helene Luig-Arlt (Bü­ro für Stadtteilmanagement Langballig), un­terstrich Prof. Rotraut Weeber (Hochschule für Wirt­schaft und Um­welt Nürtingen-Geislingen) die Be­deu­tung der realen kommunalen Bedarfserhebung. Auch müsse die fachübergreifende Zu­sam­men­ar­beit intensiviert wer­den. Um diesen Pro­zess zu un­ter­stüt­zen, so Eva Göttlein, sei aus der Per­spek­ti­ve der Stadtteil-Akteure ei­ne verlässliche, dau­er­haft finanzierte Koordinierungsstelle er­for­der­lich. Dr. Ant­je Richter-Kornweitz (Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Nie­der­sach­sen) betonte die wesentliche Auf­ga­be, ge­mein­sam Strukturen zu schaffen und Beziehungen zu stif­ten.

Auch auf Bun­des­ebe­ne un­ter­stüt­zen vielfältige Strukturen die Um­set­zung integrierter kommunaler Stra­te­gien. Dr. Frank Lehmann (BZgA) erwähnte in diesem Zu­sam­men­hang et­wa den kommunalen Partnerprozess und die kommunale Austauschplattform www.inforo-online.de.


Veranstaltungsmaterialien

Prä­sen­ta­ti­on „Gesundheitsfördernde Verhältnisse ge­mein­sam pla­nen und ge­stal­ten“,  Frau Dr. Köckler (PDF-Datei, 1,55 MB)

Prä­sen­ta­ti­on „Mehr als gewohnt - Gesundheitsförderliche Stadtentwicklungen in Fürth und Nürn­berg“, Eva Göttlein (PDF-Datei, 4,47 MB)

Die Online-Dokumentation des Gesamtkongresses finden Sie hier.

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Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Büro für Stadtteilmanagement, Langballig

Tel. 04636 977858
Fax: 04636 977857
luig-arlt@foni.net

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