Termin
"Wie bitte?" Gesundheitsförderung in schwierigen Lebenslagen
19.11.2008
Kiel Mettenhof
Schleswig-Holstein
Kategorie: Fachtagung
„Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt, dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben.“ (Quelle: Ottawa Charta 1986)
Die Lebenssituation vieler Familien und damit auch der Kinder und Jugendlichen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Lage in den sozialen Brennpunkten spitzt sich zu. Insbesondere Kinder und Jugendliche brauchen in ihren Lebenswelten Unterstützung, um gesund und zukunftsfähig aufwachsen zu können.
Am Vormittag wird im Forum „Gesundheitsförderung in der Sozialen Stadt“ im Gespräch mit den Quartiersmanagern die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen im Fokus stehen. Möglichkeiten der Gesundheitsförderung für diese Zielgruppe im Quartier sollen diskutiert werden.
Am Nachmittag werden das Erkennen schwieriger Lebenslagen und der angemessene Umgang damit Schwerpunkt der Gespräche
sein. In Fachbeiträgen und Workshops geht es um die Situation der Betroffenen sowie um Kommunikation und Motivation. Lehrkräfte
aller Schularten, Schulsozialpädagogen, Elternvertreter und Mitarbeiter der Jugendarbeit sind herzlich eingeladen.
Verschiedene Modellprojekte aus Schleswig- Holstein werden vorgestellt: PeP - Förderschule; Du weißt, wo es lang geht - Schule; Gesundheit und Aktivität in Schulen; Audit Schule; Faustlos plus; TigerKids; Liebe, Sex und mehr…; Lebenslust-Leibeslust, Rück(g)rat
Den Veranstaltungsflyer können Sie hier herunterladen (PDF-Datei, 1 MB).
Veranstaltungsort:
Hof Akkerboom e.V.
Stockholmstr. 159
24 109 Kiel-Mettenhof
Anmeldung:
Bitte melden Sie sih bis zum 10.11.08 per Post, Fax oder E-Mail an unter:
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V.
Flämische Str. 6-10
24103 Kiel
Tel.: 0431/94 294
Fax: 0431/94 871
E-Mail: gesundheit@lvgfsh.de
Kosten:
Tagungsgebühr 18,- Euro
Bei einer Teilnahme ab 14:00 Uhr 12,- Euro
Programm
Forum "Gesundheitsförderung in der sozialen Stadt"
10:00 Uhr Begrüßung
Dietmar Katzer, Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V.
10:15 Uhr Aufgaben und Möglichkeiten von „Soziale Stadt“ im Bereich der Gesundheitsförderung
„Soziale Stadt“ und Gesundheit - wie passt das zusammen?
Helene Luig-Arlt, Stadtteilmanagement Flensburg und Mitglied im Beratenden Arbeitskreis der BZgA „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“
10:45 Uhr Engagement für eine gesunde Kommune
Am Beispiel TK - Förderung
Maike Schmidt, TK-Hauptverwaltung
11:15 Uhr Beispiele aus dem ländlichen Raum
Aktionsplan „Holsteinische Schweiz „Ganztags leicht(er) leben“
Stephan Rehberg, Projektkoordinator (BQOH), Eutin
11:45 Uhr Perspektiven für die Zusammenarbeit
Wo stehen wir und wie geht es weiter?
12:30 - 14:00 Uhr Mit den Projekten im Gespräch - Posterpräsentationen
Zeit für Fragen, Vernetzung, konkrete Verabredungen
Mittagsimbiss
Fachtagung "Wie bitte?" Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche in "schwierigen" Lebenslagen
14:00 Uhr Was heißt hier schwierig?
Ausgegrenzt und abgefunden? Innenansichten der Armut - wie sehen sich die Betroffenen selbst?
Liesel Amelingmeyer, Dipl. Sozialpädagogin,
14:45 Uhr Leben im Quartier
Anette Quast, Quartiersmanagement Itzehoe-Edendorf
15:30 Uhr Mit den Projekten im Gespräch - Posterpräsentationen
16:30 Uhr - 17:45 Uhr Workshops
Information und fachlicher Austausch
I. Einstieg in die motivierende Gesprächsführung mit Jugendlichen
Hilke Oltmanns, Supervisorin, Bildungsreferentin, Droge 70
II. Genau hinschauen, um besser zu verstehen - Körpersprache bewusst erleben
Anita Hüseman, Theaterpädagogin KALEIDOSKOP (Theater und Kommunikation)
III. Mobbing…
Christa Limmer, Aktion Kinder- und Jugendschutz
Landesarbeitsstelle Schleswig-Holstein e. V.
Anschließend kurze Schlussrunde
Ende der Veranstaltung ca. 18:00 Uhr



