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Termin

Sozialdemographischer Wandel - Soziale Konsequenzen für Jugendliche

Veranstalter: Universität Potsdam, Institut für Erziehungswissenschaft

Kategorie: Fachtagung

Für Deutschland ist ein gravierender soziodemografischer Wandel prognostiziert, die Überalterung der Gesellschaft schreitet rasch voran. Durch diese Entwicklung wird sich der (relative) Anteil der sozialen Gruppe der Jugendlichen in den nächsten Jahren verkleinern, was erhebliche Konsequenzen nach sich zieht, z.B. Gefahr einer Marginalisierung. Schon jetzt wird den jungen Generationen eine zunehmende sozialökonomische Last und eine wachsende sozialpolitische Verantwortung aufgebürdet. Aber auch kulturelle Veränderungen gehen mit dem soziodemografischen Wandel einher: Einerseits minimieren bzw. verändern sich die exklusiven Sozialräume für Jugendliche, andererseits ist auch eine Angleichung generationaler Lebensstile zu beobachten.
Begleitet wird der demografische Wandel von hohen Mobilitätsanforderungen bzw. strukturellen Abwanderungszwängen, insbesondere in den neuen Bundesländern. Vor allem in den strukturschwachen ländlichen Regionen müssen sich Jugendliche zwischen Gehen und Bleiben entscheiden, wobei solche Entscheidungsprozesse an individuelle, soziale und kulturelle Ressourcen gebunden sind.

Kontakt
Universität Potsdam
Humanwissenschaftliche Fakultät
Institut für Erziehungswissenschaft
Lehrstuhl für
Erziehungs- und Sozialisationstheorie
PSF 60 15 53
14415 Potsdam

Tel.: +49 331 977 2324
Fax: +49 331 977 2067

E-Mail: koster@uni-potsdam.de

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
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