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Termin

Sexuelle Lebenskunst und Pädagogik – Zwischen Machbarkeit und Inspiration

Veranstalter: Gesellschaft für Sexualpädagogik e.V. & Philosophische Fakultät der CAU

Kategorie: Fachtagung

„Sexuelle Lebenskunst“ umfasst einen weiten Bedeutungsraum von der „nackten“ Überlebenskunst bis zur Kunst des Liebens, von einer anspruchsvollen ars erotica der Antike bis zur postmodernen Liebeskunst. Angesichts der Vielfalt populärer Glücksangebote ist die Gestaltung des eigenen Lust- und Liebeslebens keine einfache Aufgabe - und kein einfaches Thema für die (Sexual)pädagogik. Ist sexuelle Lebenskunst machbar oder ein Ergebnis von Inspiration, vielleicht nur des Zufalls? Können Philosophie, Sexualwissenschaft und Pädagogik das Scheitern und Gelingen in Lust und Liebe nur beschreiben oder auch etwas Hilfreiches zur Bewältigung sexueller Lebenskunst beitragen?

Ziele der Tagung sind:

- Sexualität als Bildungsthema zu reflektieren
- Sexualpädagogisches Tun kunstvoller zu gestalten
- Erwachsene als Zielgruppe in den Blick nehmen
- Qualität in der Sexualpädagogik gemeinsam weiterzuentwickeln

Zielgruppe: Alle sexualpädagogisch Tätigen und Interessierten des Erziehungs-, Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsbereichs und alle, die nicht professionell, aber persönlich am Thema interessiert sind.
Mit der Fachtagung feiert die GSP gleichzeitig ihren 10jährigen Geburtstag und damit nicht nur die „Kunst“ der sexuellen Bildung, sondern auch sich selbst und das bisher Geleistete. Zur Tagung gehört neben dem umfangreichen Fachprogramm entsprechend auch ein Festbuffet mit Rahmenprogramm.

Tagungsverlauf: Die Tagung beginnt am Freitag, 26. 9. um 13.30 Uhr mit einer Begrüßung und thematischen Einführung, es folgen Lesungen und Workshops u. a. zu folgenden Themen:

- Sexuelle Lebenskunst lehren
- Sexueller Lebensalltag von Kindern: Von der Kunst ihn zu bewältigen
- Sexueller Lebensalltag von Jugendlichen in prekären Lebenslagen
- „Sex-Filme“ von Jugendlichen
- Kulturgeschichte der erotischen Kleidung
- Geschichten erzählen: Dichtung und Wahrheit zum Thema Sexualität
- Erotische Kunst im Unterricht
- Scheitern und Gelingen in Lust und Liebe
- Die Kunst der Verführung
- Rituale des Begehrens
- Ebenen der Öffentlichkeit von Pornografie
- Zum Teufel mit der Moral?
- Sexualität und Religion, Dimensionen einer Verstrickung.
- Die Kunst sich zu verkaufen: Qualität, Angebot und Nachfrage in der Sexualpädagogik

Am Abend folgt ein Festbuffet mit Programm (im Tagungsbeitrag inbegriffen).

Am Samstag, 27.9., 11.30 Uhr hält der zurzeit in Deutschland bekannteste „Philosoph der Lebenskunst“, Prof. Dr. Wilhelm Schmid einen Gastvortrag zum Thema „Sexuelle Lebenskunst“.

Der Vortrag kann auch von Gästen besucht werden, die nicht zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung gehören.
Am Nachmittag können die Tagungsteilnehmenden sich per Mitmachaktion mit neuen Anregungen zur „Vielfalt im sexualpädagogischen Methodenrepertoire“ bekannt machen.

Den Schluss der Tagung bildet ein Fachforum zu den Schlüsselbegriffen „Kunst - Pädagogik und Qualität“, auf dem die Konsequenzen für die Zukunft der Sexualpädagogik in Deutschland gezogen werden.

Die Tagung endet am 27. 9. um 16.30 Uhr mit einem rückblickenden Videoclip. Danach haben Sie noch Gelegenheit zum Austausch mit Kolleginnen und Kollegen in unserer Lounge.

Nähere Informationen unter:
Homepage der GSP: www.gsp-ev.de
Homepage der Fachtagung: www.tagung-gsp.de

Anmeldung:
per Internet: www.tagung-gsp.de
per E-Mail: kontakt@gsp-ev.de
oder per Fax: 0431 - 880 54 97
Prof. Dr. Uwe Sielert, Universität Kiel, Olshausenstr. 75, 24118 Kiel Stichwort: Tagung sexuelle Lebenskunst

Tagungsbeitrag:
für gsp-Mitglieder: 100.- € / für Nichtmitglieder: 120.- € (nicht Berufstätige: 90.- €)
GSP - Kto-Nr: 670 8684, BLZ 660 908 00 (BB Bank)
Die Anmeldung wird verbindlich bei Eingang des Tagungsbeitrages.
Eine Rückerstattung des Beitrages ist nicht möglich.
Tagungsgetränke, das Festbuffet und das Abendprogramm sind inbegriffen. Getränke zum Buffet müssen selbst gezahlt werden.

Ort:
Institut für Pädagogik der CAU, Olshausenstraße 75, 24118 Kiel

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
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