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Termin

Nicht das Falsche fordern

Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Sozialmedizin Niedersachsen e.V.

Kategorie: Fachtagung

Sie erhalten in jüngeren Jahren mehr Medikamente als Mädchen, was u.a. auch auf die Standardtherapien bei ADHS zurückzuführen ist, eine Krankheit, die vier mal häufiger
bei Jungen diagnostiziert wird als bei Mädchen. In der Selbsteinschätzung und öffentlichen Darstellung beispielsweise in der Schulklasse oder Peergroup stellen männliche Jugendliche dagegen ihre kompetenten und starken Seiten heraus. Geschlechtsspezifische Ansätze in der Gesundheitsförderungs- und Bildungsarbeit fokussieren bislang jedoch eher auf Mädchen und junge Frauen, wenn man von der Gewaltprävention einmal absieht. Im Rahmen der Fachtagung sollen die Gesundheits- und Bildungssituation von Jungen analysiert und geschlechtsspezifische Fördermöglichkeiten aufgezeigt werden. Jungenspezifische Gesundheitsförderung muß die Lebenslagen und Identitätsmerkmale von Jungen stärker einbeziehen und Zugänge neu entwickeln. Dies kann nur gelingen, wenn verschiedene Handlungsbereiche eng zusammen arbeiten und eine geschlechter-reflektierende Alltagspraxis entwickeln. Die Tagung richtet sich insbesondere an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendhilfeeinrichtungen, Schulen, der medizinischen Versorgung, Gesundheitsämtern, Krankenkassen, der Jungenarbeit sowie der sozialen Arbeit.

Kontakt:
Landesvereinigung für Gesundheit und
Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.
Jana Mirtschin
Tel.: 0511/ 3 88 11 89 - 27, Fax: 0511/ 3 50 55 95
E-Mail: info@gesundheit-nds.de

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.