Termin
Lebenslaufbezogene Hilfen in Europa: Lernen von Vielfalt und Differenz in der Praxis
23.11.2007 – 24.11.2007
Tübingen
Baden-Württemberg
Veranstalter: Institut für Erziehungswissenschaft
Kategorie: Tagung
Tagungsorte
Die Vorträge am Freitagmorgen finden: im Kupferbau HS 21, Hölderlinstr. 5, statt. Die Themenforen, die weiteren Vorträge und die Podiumsdiskussion am Freitagnachmittag und - abend sowie am Samstagmorgen tagen im
Institut für Erziehungswissenschaft,
Münzgasse 22 - 30
72070 Tübingen
Anmeldung und Information
Institut für Erziehungswissenschaft
31. Tübinger Sozialpädagogiktag
Andrea Bosch / Katharina Strauss
Münzgasse 22 - 30
72070 Fax: 07071/ 29-5738
E-Mail: sozpaedtag@ife.uni-tuebingen.de
Internet: http://www.erziehungswissenschaft.uni-tuebingen.de
Ob und wie Soziale Arbeit von den Erfahrungen anderer Länder lernen kann, steht im Mittelpunkt des 31. Sozialpädagogiktages. Als Richtschnur für Austausch und Vergleich dient dabei ein besonderes Verständnis von Sozialer Arbeit: Sie ist Hilfe zur Bewältigung im Lebenslauf. Allerdings unterscheiden sich institutionelle Regelungen des Lebenslaufs in Europa und die zugrundeliegenden kulturellen Vorstellungen von normalem’ und gelingendem’ Leben. Solche Normalitätsvorstellungen beeinflussen die Feststellung von Hilfebedarf und die Auswahl von Hilfeformen. Ländervergleiche machen alternative Deutungen und Handlungsansätze sichtbar und bergen damit Potenziale für (Selbst)-Kritik und Innovation. Das Verhältnis zwischen Lebenslauf und Hilfe und der Vergleich unterschiedlicher Lebenslaufregimes‘ ist Gegenstand der einleitenden Vorträge. Konkretisiert wird dies in Rundgesprächen zu ausgewählten Problemlagen. An Fallbeispielen soll mit Gästen aus dem In- und Ausland ein Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Feststellung von Hilfebedarf und der Hilfepraxis stattfinden. Die Fragen zum Schluss lauten: Haben Globalisierung, Europäisierung und Migration den nationalen Handlungsrahmen Sozialer Arbeit nicht längst entscheidend geprägt? Welche Chancen, Risiken und Herausforderungen bestehen für die Soziale Arbeit?



