Termin
Gute Schule - Gesunde Schule / Beiträge zur Lehrergesundheit
24.09.2008 – 26.09.2008
Stuttgart
Baden-Württemberg
Veranstalter: bdp und DNBGF
Kategorie: Aktionstag
Dipl.-Psych. Stefan Drewes, Vorsitzender der Sektion Schulpsychologie im BDP
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
seit dem letzten Bundeskongress vor zwei Jahren sind in der Schulpsychologie in Deutschland deutliche Entwicklungen spürbar. So wurden in Nordrhein-Westfalen und in Baden-Württemberg jeweils 50 neue Stellen für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen geschaffen, die das etablierte schulpsychologische Unterstützungssystem für Schulen, Lehrkräfte, Eltern und Schüler verstärken werden.
Ich freue mich daher sehr, dass dieser Kongress in einem dieser Bundesländer stattfinden wird. Mit einem speziellen Angebot für die neuen Kolleginnen und Kollegen im Rahmen des „Jungen BUKO“ wollen wir zur Einarbeitung und Vernetzung der neuen Kolleginnen und Kollegen beitragen.
Mit dem Thema „Gute Schule - Gesunde Schule, Beiträge zur Lehrergesundheit“ stellen wir in diesem Jahr die schulpsychologischen Angebote und Tätigkeiten zum Erhalt und zur Unterstützung der Lehrergesundheit in den Mittelpunkt des Kongresses. Kaum eine andere Berufsgruppe steht so oft in der öffentlichen Kritik, zeigt in wissenschaftlichen Untersuchungen so hohe gesundheitliche Belastungen und ist so bedeutsam für die Bildung und Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, wie die Berufsgruppe der Lehrerinnen und Lehrer.
Das Kongressthema werden wir mit vier Themensträngen bearbeiten: „Schulentwicklung und Gesundheit“, „Coaching und Supervision“ , „Mobbing, Stress und Burnout“ sowie „Schulleitung und Personalführung“.
Ich danke ganz herzlich allen Sponsoren, den international renommierten Referentinnen und Referenten sowie den Kolleginnen und Kollegen, die einen Workshop leiten, für die Unterstützung und Förderung des Kongresses!
Seien Sie herzlich eingeladen, an diesem wissenschaftlich hochwertigen 18. Bundeskongress für Schulpsychologie teilzunehmen, Ihre Ideen und Erfahrungen einzubringen, sich anregen zu lassen und neue Impulse für die tägliche Arbeit zu gewinnen!
Ihr Stefan Drewes
Dr. Wolfgang Schuster, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart
Zum 18. Bundeskongress für Schulpsychologie vom 24.-26. September 2008 begrüße ich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr herzlich in der Landeshauptstadt Stuttgart.
Unter dem Leitgedanken „Gute Schule - Gesunde Schule, Beiträge zur Lehrergesundheit" spricht der 18. Bundeskongress für Schulpsychologie ein sehr bedeutendes Thema an. Denn nur wenn sich Lehrkräfte physisch und psychisch gesund fühlen, können sie ihre persönlichen, fachdidaktischen und fachmethodischen Kompetenzen und Kräfte für ihre Schülerinnen und Schüler voll einsetzen. Vor diesem Hintergrund ist eine intensive Beschäftigung mit dem Thema Lehrergesundheit - insbesondere auch aus schulpsychologischer Perspektive - äußerst wichtig.
Entscheidend dabei ist, wie Schulen und Lehrkräfte präventiv darin unterstützt werden können, dass Lehrkräfte lange gesund bleiben. Die Kompetenz und das breite Aufgabenspektrum der Schulpsychologen können Schulen auf dem Weg zu einer gesünderen Schule vielfältig unterstützen.
Der 18. Bundeskongress für Schulpsychologie ist sicherlich nicht nur ein gutes Forum für den Austausch und das Kennen lernen neuer Ansätze zur Förderung der Lehrergesundheit, sondern bietet auch die Möglichkeit Kontakte zu schließen und eine bessere Vernetzung zu erreichen.
Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass Sie die Tage nutzen können, um neue Anregungen für Ihre Arbeit in der Praxis zu gewinnen. Ich würde mich freuen, wenn Sie außerhalb des Kongresses auch ein wenig Zeit finden können, unsere schöne Landeshauptstadt zu erkunden, Beim Veranstalter und allen Beteiligten, die an der Durchführung des Kongresses beteiligt sind, möchte ich mich für die gute Vorbereitung bedanken.
Dr. Wolfgang Schuster
Dipl.-Psych. Helmut Heyse, Beauftrager des BUKO 2008
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wie kann eine hohe Qualität von Schule mit dem Erhalt und der Förderung, ggf. auch der Wiederherstellung von Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und Leistungsfähigkeit von Lehrkräften und Schulleitungen verbunden werden und was können Schulpsychologinnen und Schulpsychologen dazu beitragen? Mit dieser Frage möchten wir die Teilnehmer auch in der Tradition des oft beschworenen "Paradigmenwechsels" konfrontieren.
Der Schwerpunkt auf die Lehrenden wurde nicht nur wegen der derzeitigen Diskussion um Lehrermobbing im Internet gelegt. Während für die Schülerinnen und Schüler bereits vielerlei gesundheitsbezogene Aktivitäten in der Schule bestehen, wird die Gesundheit der Lehrkräfte und Schulleitungen noch stiefmütterlich behandelt.
Es ist weder im Bewusstsein der Öffentlichkeit, noch ausreichend im Bewusstsein der für Schule Verantwortlichen präsent, dass die Gesunderhaltung von Lehrerinnen und Lehrern und der schulischen Führungskräfte eine Bedingung für ein qualifiziertes Bildungswesen darstellt. Deswegen soll sich der 18. Bundeskongress für Schulpsychologie sich ganz auf das Thema Gute Schule - Gesunde Schule konzentrieren.
Die „Landauer Empfehlungen zur Lehrergesundheit“ betonen schon 2004 die Zusammengehörigkeit der Bemühungen um die schulische Qualität mit der Förderung der Gesundheit von Lehrkräften und Schulleitungen (http://www.lehrergesundheit.bildung-rp.de/ ), und es ist nicht zufällig, dass wir das Deutsche Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) als Mitveranstalter gewinnen konnten.
Für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen ist das Anliegen nicht neu. Aber angesichts des Missverhältnisses zwischen Aufgaben und Personalstand kommen die Lehrkräfte und Schulleitungen in der Konkurrenz mit hilfebedürftigen Schülerinnen und Schülern in der Regel zu kurz. Auch wenn erfreulicherweise in NW und BW neue Stellen geschaffen wurden - ein Nachdenken über Schwerpunkte und Akzente der schulpsychologischen Arbeit braucht starke neue Impulse.
Mancherorts gibt es bereits Aktivitäten zur Lehrergesundheit; aber die Rolle der Schulpsychologischen Dienste ist dabei durchaus noch entwicklungsfähig. Beim 18. Bundeskongress für Schulpsychologie wollen wir nun dieses Thema explizit aufgreifen und motivierend für die schulpsychologische Praxis aufarbeiten. Dazu werden wir Referentinnen und Referenten gezielt einladen, die sich in dem Themenfeld einen Namen gemacht haben. Der bisherige Referateblock wird also nicht mehr aus den eigenen Reihen bestritten. Die Vorarbeiten dazu sind schon weit gediehen. Für die Nachmittage und ggf. auch am Freitagvormittag sind weiterhin Workshops aus der Praxis der Schulpsychologie vorgesehen.
Ich wünsche Ihnen für die BUKO 2008 fruchtbare Ideen, anregende Kontakte und Ermutigung für Ihre Arbeit mit Lehrerinnen, Lehrern und Schulleitungen.
Helmut Heyse
alle weiteren Info´s zum Programm, Anmeldung, Anreise finden Sie hier: http://www.psychologietagungen.de/buko2008



