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Termin

Gesundheitliche Risiken erkennen - Und dann?

Veranstalter: Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit, Justus-Liebig-Universität Gießen, Regionaler Knoten Hessen

Kategorie: Fachtagung

Schlagwörter: Familie

Berichte zur steigenden Armut bei Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zeigen einer breiten Öffentlichkeit einen Handlungsbedarf auf, die dadurch resultierende Chancenungleichheit für die Betroffenen zu reduzieren. Wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass schwierige soziale Lebenslagen zu einer geringeren gesundheitlichen Lebensqualität und Lebenserwartung führen. Akteure aus der Jugendhilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Gesundheitsförderung beschreiben im Zusammenhang mit sozialer Benachteiligung ähnliche Ziele, Handlungsansätze und integrieren gesundheitsrelevante und gesundheitsfördernde Aspekte, ohne dass diese als solche benannt werden.
Die zentralen Fragestellungen der Fachtagung lauteten: Wie können sich Interventionen am tatsächlichen Bedarf der Zielgruppe orientieren? Wie sollte eine soziallagenbezogene Maßnahme konzipiert sein, damit sie eine möglichst nachhaltige gesundheitsförderliche Wirkung erzielt? Warum ist eine qualitätsorientierte Projektentwicklung für den Erfolg und die Finanzierung einer Maßnahme wichtig?

Neben den Eingangsreferaten wurden - ausgehend vom Public Health Action Cycle und seinen zirkulär angelegten Phasen - fünf Workshops organisiert. Ziel der Veranstaltung war es, die 127 Teilnehmer/innen zu motivieren, in Zukunft verstärkt qualitätsgesteuerte Maßnahmen in zentralen Settings wie Kindertagesstätten, Schulen und Quartieren zu initiieren. Dabei sollte die Zusammenarbeit der Akteure des Kinder- und Jugendbereichs mit Partnern der Gesundheitsförderung angeregt werden. Die Rückmeldungen zur Fachtagung zeigen, dass vielen Besucher/innen durch die Vermittlung von neuen grundlegenden Kenntnissen in der Gesundheitsförderung sowie Projektentwicklung und -umsetzung wertvolle Impulse für die Entwicklung eigener gesundheitsförderlicher Angebote gegeben werden konnten.

Die Veranstaltung fand in Kooperation statt zwischen dem Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit, der Justus-Liebig-Universität Gießen und dem Regionalen Knoten Hessen als ein Arbeitsbereich der HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm (PDF-Datei, 150 kB).

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und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
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