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Termin

Gesunde Lebenswelten - Vernetze Strukturen für Gesundheitsförderung und Prävention

Veranstalter: Kooperationsveranstaltung von Gesundheit Berlin e.V. mit dem AOK-Bundesverband, dem Berliner Zentrum Public Health und der AG Public Health des Wissenschaftszentrums für Sozialforschung

Kategorie: Tagung

Eine solche Gesundheitsförderung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, und sie ist auf Vernetzung angewiesen. Das Handlungsfeld der Gesundheitsförderung ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Trägerinstitutionen, Problemfelder und Interventionsstrategien. Die Pluralität der Aktivitäten ist ein großes Potential in der Gesundheitsförderung, trägt aber auch zu einer mangelnden Transparenz des Handlungsfeldes bei. Netzwerke als Handlungsstrategie der Gesundheitsförderung dienen damit mehreren Zielen. Zum einem tragen sie dem Umstand Rechnung, dass Gesundheit nur durch die Verbesserung der gesundheitlichen Rahmenbedingungen in den relevanten gesellschaftlichen Bereichen zu erreichen sind. Netzwerke leisten so politische und gesellschaftliche Lobbyarbeit im Sinne der Gesundheitsförderung und Prävention. Zum anderen bieten sie die Möglichkeit, den Erfahrungsaustausch zu dauerhaften Strukturen voranzutreiben. Netzwerke dienen somit als Informationsbörse, erleichtern Kooperationswege und tragen zur Strukturentwicklung bei.
Auf Nachhaltigkeit zielende Netzwerkaktivitäten mit definierten Teilnehmerkreisen tragen auch zur Entwicklung von Good Practice bei und schaffen Synergieeffekte für die Netzwerkbeteiligten.

Wie müssen diese Netzwerke der Gesundheitsförderung organisiert sein, um zur Weiterentwicklung nachhaltiger Strukturen in der Gesundheitsförderung genutzt werden können? Wie könnten Rahmenvereinbarung auf Länderebene aussehen?

Diese Diskussion wird gebündelt auf einer Expertentagung, die als Kooperationsveranstaltung von Gesundheit Berlin e.V. mit dem AOK-Bundesverband, dem Berliner Zentrum Public Health und der AG Public Health des Wissenschaftszentrums für Sozialforschung am 1. September 2005 am Wissenschaftszentrum Berlin durchgeführt wird.

Fachtagung am Donnerstag, den 1. September 2005, von 10 bis 16 Uhr im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Reichpietschufer 50, 10785 Berlin

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.