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Termin

Gesund altern in Baden-Württemberg - kommunale Netzwerke die tragen?

Kategorie: Fachtagung

Viele ältere Menschen sind durch eingeschränkte Mobilität, niedriges Einkommen und große räumliche Entfernungen zu den Angehörigen von Möglichkeiten der sozialen Teilhabe ausgeschlossen. Die Armutsrisikoquoten sind insbesondere bei allein lebenden hochaltrigen Frauen überdurchschnittlich hoch.

Erfolgreiche gesundheitsfördernde Angebote mit sozial benachteiligten älteren Menschen müssen bestehende Zugangswege in den Kommunen nutzen, am Bedarf vor Ort orientiert sein, ältere Menschen an Planungen beteiligen und sozial- und bildungsbenachteiligte Menschen erreichen. Am besten gelingt dies über kommunale Netzwerkstrukturen.

Die Fachtagung gibt einen Überblick über innovative kommunale Praxisbeispiele, die aufzeigen, wie Selbständigkeit und Lebensqualität älterer Menschen möglichst lange erhalten werden können. Mit den Beispielen möchten wir Impulse für die eigene Arbeit geben und Kooperationsmöglichkeiten anregen. Sie reichen von einer neuen sozialen Bürgerbewegung über die Neuausrichtung kommunaler Seniorenpolitik, Ansätzen zur Ressourcenstärkung älterer Menschen bis hin zu konkreten Modellen, gesunde Ernährung und altersgerechte Bewegung zu fördern.

Wir laden Sie ein zum kollegialen Fachaustausch mit den Verantwortlichen der Projekte sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Wohlfahrtsverbände, der Gemeinwesenarbeit, der Quartiere der Sozialen Stadt, den Kreisseniorenräten, Verantwortlichen aus Kommunen und Stadt-/Landkreisen, mit Ärztinnen und Ärzten, den Krankenkassen, dem Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung und haupt- und ehrenamtlich Interessierten.

Den Veranstaltungsflyer mit Anmeldeabschnitt finden Sie hier (PDF-Datei, 275 kB).

Programm

10.00 Öffnung des Tagungsbüros

10.15 Begrüßung und Eröffnung
Prof. Dr. Christian Ernst, Universität Hohenheim
Ministerialdirektor Thomas Halder, Ministerium für Arbeit und Soziales

10.35 Wiederbelebung des dritten Sozialraums - Leben und sterben, wo ich hingehöre
Prof. Dr. Klaus Dörner, Hamburg

11.20 Kaffeepause

11.30 NAIS - Neues Altern in der Stadt
Thomas Altgeld, Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e. V.

12.15 Physische, psychische und räumliche Ressourcen im 3. und 4. Alter
Dr. Christoph Rott, Universität Heidelberg

13.00 Mittagspause
Möglichkeit zum Essen in der Mensa (Voranmeldung erbeten, s. Anmeldung)

14.00 Parallele Workshops
W1: Selbst-verständlich altern: Selbstmanagement und Selbstverantwortung

W2: NAIS Bruchsal - Netzwerk für Neues Altern in Bruchsal

W3: Ernährung und Bewegung im Alter

15.30 Kaffeepause

15.45 Humorvoller Ausklang der Tagung

16.15 Ende der Tagung

Tagungsort:

Universität Hohenheim
Schloss Mittelbau, Aula
70599 Stuttgart

Anmeldung:

unter Angabe des gewünschten Workshops bis zum 15.01.09 vorzugsweise per Mail an den Regionalen Knoten Baden-Württemberg. Schriftliche Anmeldung mit dem Anmeldeformular an die Kontaktadresse (s. unten).

Kontakt:

Regionaler Knoten Baden-Württemberg
Regierungspräsidium Stuttgart
Landesgesundheitsamt
Christine Volk-Uhlmann
Nordbahnhofstr. 135
70191 Stuttgart
Tel: 0711 904 39 413
christine.volk-uhlmann@rps.bwl.de

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.