Termin
Fortbildungsmodul für den Psychologischen Dienst der Bundesagentur für Arbeit
16.12.2010
Mannheim
Hessen
Veranstalter: Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V., BZgA, Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Autor: Rolf Reul
Kategorie: Fortbildungsveranstaltung
Schlagwörter: psychische Gesundheit
Der Regionale Knoten Hessen erhielt die Gelegenheit im Rahmen des Workshops der BA ein Modul mit dem Titel "Gesundheitliche Chancengleichheit im Kontext von Erwerbslosigkeit" anbieten zu können. Im Rahmen dieses Moduls wurden neben Grundlagen zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung und den Strukturen des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“, insbesondere zur Rolle der Regionalen Knoten in den Bundesländern, drei sehr unterschiedliche Praxisbeispiele präsentiert.
Frau Faryn-Wewel (Team Gesundheit GmbH) aus NRW stellte den Anwesenden den "JobFit Ansatz" vor. Im Anschluss erfolgte ein Beitrag von Herrn Höhre (Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH) mit dem Titel "Ritualisierter Alltag langzeiterwerbsloser Menschen 50plus. Zum Abschluss referierte Herr Zach (Internationaler Bund) zum Programm „Bodyguard“. In diesem Programm wird der Setting-Ansatz praktiziert, während sich die Psychologinnen und Psychologen der BA am Individualansatz im Rahmen des Fallmanagements orientieren. Es wird in Einrichtungen des IB vor Ort umgesetzt und ist als erstes Good Practice-Programm vom Kooperationsverbund ausgezeichnet worden.
Zusammenfassend lässt sich konstatieren, dass es sehr wichtig ist, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Psychologischen Dienstes der BA in bestehende regionale Netzwerkstrukturen der Gesundheitsförderung einzubeziehen, um von ihren Erfahrungen mit der Zielgruppe zu profitieren, und dann in der Folge gemeinsam mit anderen Akteuren gesundheitsförderliche Maßnahmen zu implementieren. Die Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit von Arbeitslosen wird aber auch zukünftig sehr stark davon abhängen, inwieweit es flächendeckend gelingt, die Gesundheitsförderung im beschäftigungsorientierten Fallmanagement der BA einzubinden.



