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Termin

Familiäre Gewalt & Ehrenmorde bei Migrantinnen

Veranstalter: Institut Psychologie & Sicherheit (IPS)

Kategorie: Seminar

Zu den sichtbarsten Phänomenen in diesem Bereich zählen Zwangsverheiratung und Ehrenmorde. Die Opfer werden im Namen der Ehre aber auch bedroht, eingesperrt, misshandelt oder entführt. Die Gewalt wird mit der Tradition oder Kultur gerechtfertigt und häufig von allen Familienmitgliedern unterstützt.Überwiegend sind die Opfer Frauen, es können aber auch Männer betroffen sein - z.B. als Liebhaber der Frauen oder aufgrund von Homosexualität.Für MitarbeiterInnen aus Institutionen ist es wichtig, die Signale dieser Gewalt möglichst frühzeitig zu erkennen, um die Betroffenen angemessen unterstützen zu können.
Das Seminar gibt einen Überblick über die Wurzeln der Kultur der Ehre und deren Formen und Veränderungen in der Migration. Anhand von Falldarstellungen wird die Situation von Betroffenen verdeutlicht. Die Spezifika dieser Form von Gewalt werden dargestellt, notwendige Schutzmaßnahmen und Lösungswege aufgezeigt. Dabei stellen wir auch ausgehend von den Erfahrungen bei Papatya die Möglichkeiten und Gefahren einer Kontaktaufnahme zwischen der Betroffenen und ihrer Familie vor.

Teilnahmegebühren
incl. MwSt., Tagungsunterlagen und Kaffeepause
Frühbuchertarif (bis 10.03.2008): 315,00 EUR
Spätbuchertarif (ab 11.03.2008): 345,00 EUR

Weiterführende Informationen

Anmeldung

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.