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Termin

Epidemiologische Krebsregister und klinische Tumorzentren: Instrumente der Qualitätssicherung in der Krebsforschung

Veranstalter: Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin

Kategorie: Veranstaltung

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 170.000 Männer und 180.000 Frauen neu an Krebs. Die Zahlen steigen - bedingt durch die Alterung der Bevölkerung - von Jahr zu Jahr an. Bezogen auf gleiche Altersgruppen ist erfreulicherweise in den letzten Jahren ein Rückgang der Erkrankungshäufigkeit zu beobachten. Epidemiologische Krebsregister beobachten diese zeitlichen Trends und analysieren auch die räumliche Verteilung von Krebs in der Bevölkerung. So können Regionen mit hoher und niedriger Krebsgefährdung identifiziert werden. Inzwischen existieren Krebsregister in allen Bundesländern. Klinische Tumorzentren sammeln Daten zum Verlauf der Krebserkrankung und dokumentieren die Art der Therapie. Sie registrieren z.B., welche Operation durchgeführt wurde, welche Chemo- oder Strahlentherapie gewählt wurde. Mit Hilfe der Daten der Krebsregister wird z.B. erforscht, ob die Überlebenschancen durch frühere Erkennung oder durch eine verbesserte Therapie ansteigen. Krebsregister prüfen auch, ob die Krebsfrüherkennung effektiv arbeitet. Mit Hilfe der Daten der Tumorzentren sind z.B. Vergleiche zwischen verschiedenen Therapieverfahren möglich. Der Vortrag richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, Gesundheitspolitiker/innen sowie an interessierte Laien.

Kontakt und Informationen

Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin
Institutsdirektorin: Prof. Dr. Iris Pigeot
Linzer Straße 10, 28359 Bremen
Telefon: 04 21/59 59 60
Telefax: 04 21/59 59 6-65
Email: kontakt@bips.uni-bremen.de
Internet: www.bips.uni-bremen.de

Veranstaltungsort

Gästehaus der Universität
28199 Bremen, Teerhof 58
Zeit: 19.30 bis 21 Uhr

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und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
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