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Termin

Beschäftigungsfähigkeit durch Gesundheitsförderung

Veranstalter: LASA Brandenburg / Gesundheit Berlin-Brandenburg / ESF-Projekt "Gesundheitsorientierte Arbeitsförderung"

Kategorie: Fachforum

Schlagwörter: Integration

Gesundheitsorientierung als Möglichkeit zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit ist ein anerkannter Handlungsansatz, wissenschaftlich belegt und ein inzwischen erfolgreich beschrittener Weg.

Gerade arbeitslosen Menschen fehlt oft nicht nur ein eigenständig erarbeiteter Lebensunterhalt, sondern auch durch die Arbeit erlebte Anerkennung. Das können krank machende Faktoren sein, besonders, wenn die Arbeitslosigkeit längere Zeit andauert. Zugleich müssen Probleme wie „Sinnfindung“, Neurhythmisierung des Alltags, Statusverlust und Orientierung in den Strukturen der Arbeitsförderung, verarbeitet werden. All das kann der Integration in den Arbeitsmarkt entgegenstehen. Vielfach brauchen die Betroffenen Unterstützung, damit physische und psychische Krankheiten bewältigt werden können oder besser gar nicht erst entstehen.

Im Rahmen der Veranstaltung wird beispielgebend für den gesamten Personenkreis auf arbeitslose Jugendliche eingegangen und dargestellt, dass auch junge Menschen gesundheitlichen Belastungen unterliegen, welche das sind und wie damit umzugehen ist.

Zum anderen dient das Forum als Auftakt für das weiterentwickelte ESF-Projekt „Vernetzung und Entwicklung von gesundheitsorientierter Arbeitsförderung in Brandenburg“, das kommunale und lokale Prozesse der Netzwerkbildung und Weiterentwicklung begleiten will, um für langzeitarbeitslose Menschen durch Maßnahmen der Gesundheitsförderung die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern und deren Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen.
Gemeinsam mit Akteuren aus der Arbeits- und Gesundheitsförderung des Landes Brandenburg und anderer Bundesländer sollen Wege diskutiert werden, wie lokale und regionale Prozesse gestaltet und durch den Projektträger begleitet werden können. Dazu gehört auch, unterschiedliches Aufgabenverständnis und unterschiedliche Herangehensweisen der Beteiligten transparent zu machen und im weiteren Prozess anzunähern.

Das Veranstaltungsprogramm kann hier heruntergeladen werden (PDF-Datei, 83 kB).

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.