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Termin

Armut und Gesundheit – Zusammenhänge und Handlungsanforderungen

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege/ Universität Hamburg/ Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung

Kategorie: Veranstaltung

Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Hamburg (AGFW) setzt 2006 ihre Aktivitäten zur Überwindung verdeckter Armut fort. Im Rahmen der Kampagne soll nicht nur auf das Problem der verdeckten Armut aufmerksam gemacht werden, sondern ebenfalls Menschen durch konkrete Beratungsangebote geholfen werden.
Mit den jüngsten Veränderungen der Sozialgesetzbücher II und XII sowie durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz kommt es zu einem Umbau der Sozialleistungsgewährung. Bei den sozialen Diensten der Freien Wohlfahrtspflege gibt es starke Hinweise, dass immer mehr Betroffene im von Wettbewerb und Eigenverantwortung geprägten Reformprozess durch alle Raster fallen. Die Veränderungen im Sozial- und Gesundheitsbereich bringen finanzielle Einbußen mit sich. Die Erwartung der Selbstverantwortung, die Höhe und Pauschalierung von Leistungen im SGB II und die unbefriedigende Alltagspraxis der ARGE führen zu Verunsicherung. Mangelnde Transparenz und fehlende „gleiche Augenhöhe“ spielen dabei eine wichtige Rolle. Daher hat die Aufklärung über rechtliche Ansprüche
und Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von Sozialleistungen eine besondere Bedeutung. Über die unmittelbaren Folgen politischer Entscheidungen hinaus stellt die Armuts- und Gesundheitsforschung seit Jahren fest, dass besonders von Armut betroffene Bevölkerungsgruppen ein deutlich höheres Erkrankungs- und Sterblichkeitsrisiko haben.
In der Auftaktveranstaltung der Kampagne wollen wir über die Zusammenhänge von sozialer Ungleichheit, Armut und Gesundheit informieren wie auch diskutieren, welche Handlungsanforderungen sich an Politik und professionelle Praxis daraus ergeben.

Der genaue Veranstaltungsablauf kann dem Programm entnommen werden (über Link unten).

Anmeldung bitte bis zum 2. Mai 2006 an:
Arbeitsgemeinschaft der Freien
Wohlfahrtspflege Hamburg e.V.
Grevenweg 89
20537 Hamburg
Fax: 040 - 230 930

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.