Servicenavigation

Sprung zur Hauptnavigation

Hauptnavigation

Sprung zum Seiteninhalt

  1. Über den Verbund
    1. Hintergründe, Daten & Materialien
    2. Struktur
    3. Koordination
    4. Kooperationstreffen
  2. Wir in den Ländern
    1. Baden-Württem­berg
    2. Bayern
    3. Berlin
    4. Branden­burg
    5. Bremen
    6. Hamburg
    7. Hessen
    8. Mecklen­burg-Vor­pom­mern
    9. Nieder­sachsen
    10. Nord­rhein-West­falen
    11. Rhein­land-Pfalz
    12. Saar­land
    13. Sachsen
    14. Sachsen-Anhalt
    15. Schleswig-Holstein
    16. Thü­ringen
  3. Praxisdatenbank
    1. Über die Praxisdatenbank
    2. Recher­che
    3. Angebote eintragen
    4. Daten ändern
    5. Häufige Fragen
    6. Neue Angebote in der Datenbank
  4. Good Practice
    1. Was ist der Good Practice-Ansatz?
    2. Good Practice-Kriterien
    3. Good Practice-Beispiele
    4. Hintergründe und Materialien
    5. Good Practice-Werkstätten
    6. Good Practice-Glossar
  5. Kongress Armut & Gesundheit
    1. Kongressprogramm
    2. Satellitenprogramm
    3. Anmeldung
    4. Tagungsunterlagen
    5. Organisation und Kontakt
    6. Partner
  6. Service

Seiteninhalt

Sprung zur Fusszeile

Termin

11. Kongress "Armut und Gesundheit"

Veranstalter: Kooperationsprojekt von Gesundheit Berlin mit der BZgA, Krankenkassen und anderen Akteuren

Kategorie: Kongress

Am 18. und 19. November dieses Jahres wird in Berlin zum 11. Mal der Kongress „Armut und Gesundheit“ stattfinden. Im Jahr 1995 aus einer studentischen Initiative entstanden, ist er inzwischen die bundesweit größte Public-Health-Veranstaltung. 2004 waren bereits 1.500 Teilnehmer/innen daran beteiligt.

Der Kongress fokussiert auf den fachlichen Austausch über sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen. Ziel ist es dabei, ein Forum zu bieten, auf dem politische Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse begleitet, diskutiert und angeregt werden können. Damit ist eine Plattform entstanden, die sich zunehmend als Forum für alle beteiligten Akteure - Vertreter/innen von Politik, Krankenkassen, Wissenschaft, öffentlichem Gesundheitsdienst und Ärzteschaft, praktisch Tätige, Betroffene und Betreuende - etabliert hat. Über 250 Referent/innen und Moderator/innen werden versuchen, den Bogen zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen zu spannen.
Der 11. Kongress „Armut und Gesundheit“ wird als gemeinsame Veranstaltung von Gesundheit Berlin, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Berliner Ärztekammer, verschiedenen Krankenkassen, des Deutschen Instituts für Urbanistik und vielen weiteren Partnern am Freitag, 18. und Samstag, 19. November im Rathaus Schöneberg stattfinden. In diesem Jahr stehen über 50 Foren, Workshops und Diskussionen unter dem Motto „Präventionsziele gegen Armut: gesunde Lebenswelten gemeinsam gestalten“. Die Anregung zu der Thematik ergab sich aus Impulsen des Kongresses vor einem Jahr. Es sind zwei entgegengesetzte Trends zu beobachten: Zum einen nimmt die Armut in Deutschland stetig zu. Der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung und der Deutsche Ärztetag 2005 sprechen von 13,5 Millionen Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Zum anderen wird der Gesundheitsförderung in der öffentlichen Debatte sukzessive ein größerer Stellenwert eingeräumt. Da aber Armut und Krankheit unmittelbar miteinander verknüpft sind, sollen folgende Fragen diskutiert werden: Wie sozialpolitisch muss Gesundheitsförderung werden? Welche genaue Funktion hat Gesundheitsförderung, welche Sozialpolitik, wenn das gemeinsame Ziel darin besteht, das Gesundheitsniveau der Bevölkerung zu heben?

Grundsätzlich stellt sich die Frage, welche Wege nach dem Scheitern des Präventionsgesetzes beschritten werden und wie es gelingen wird das Wissen und die Konzepte, die in Erwartung auf das Präventionsgesetz entwickelt wurden, sinnvoll in die künftige Gestaltung der Gesundheitsförderung und Prävention zu integrieren. Die voraussichtliche Bundestagsneuwahl im September wird auch Einfluss auf die Präventionspolitik haben, über deren Konsequenzen zu diskutieren sein wird.

Die Vorstellung konkreter politischer Initiativen, wissenschaftlicher Erkenntnisse und erfolgreicher Praxis-Ansätze werden den Kongress charakterisieren. Grundsätzlich geht es beim Kongress Armut und Gesundheit auch darum, Strukturen zu vernetzen und die Möglichkeit für einen intensiven Austausch der Akteure aus den verschiedenen Arbeitsbereichen und Ebenen aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Praxis zu geben. Workshops und Podiumsdiskussionen zu 15 verschieden Themenbereichen der Gesundheitsförderung bieten den Rahmen für eine rege Diskussion. Der Markt der Möglichkeiten soll über aktuelle erfolgreiche Projekte informieren und zur Verbreitung der Ideen beitragen.

Die Schirmherrschaft des Kongresses übernehmen wie in den vergangenen Jahren die Bundesministerin für Gesundheit Ulla Schmidt und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit. Der 11. Kongress Armut und Gesundheit wird von Gesundheit Berlin in enger Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern sowie den Koordinator/innen der Themenbereiche vorbereitet.

Informationen

Gesundheit Berlin
Friedrichstraße 231
10969 Berlin

Mail kongress@gesundheitberlin.de
Telefon (030) 44 31 90 82

… zurück

Fusszeile

Sprung zum Seitenbeginn

Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.