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07.09.2010

Überarbeiteter "Leitfaden Prävention" des GKV-Spitzenverbandes erschienen

Schlagwörter: GKV, Prävention

Der GKV-Spitzenverband hat einen überarbeiteten „Leitfaden Prävention“ veröffentlicht. Ziel des GKV-Spitzenverbandes ist es, bei der Förderung präventiver Angebote in Zukunft konkreter und verbindlicher zu werden. So wurden die inhaltlichen und methodischen Anforderungen für die Förderung von präventiven Maßnahmen präzisiert und Ausschlusskriterien genauer definiert. Für die Gesundheitsförderung im Setting verweist der Leitfaden auf die Good Practice-Kriterien als Förderkriterien.

Stärker als bisher sollen wirtschaftlich und sozial schwache Personen berücksichtigt werden - so empfiehlt der Spitzenverband, auf Zuzahlungen und finanzielle Vorleistungen bei dieser Versicherten-Gruppe zu verzichten.

Zudem rückt settingbezogene Gesundheitsförderung stärker in das Blickfeld - so wurden neue Erkenntnisse aus dem Bereich Gesundheitsförderung an Schulen in den Leitfaden aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden im Besonderen die Landesvereinigungen für Gesundheit und die Regionalen Knoten als externe Begleiter schulischer Gesundheitsförderung genannt.  
Auch die Lebenswelt Stadtteil wird, in einem ganz neu formulierten Kapitel, hervorgehoben.

Wie bisher entscheiden die einzelnen Krankenkassen, welche Präventions-Angebote sie in ihren Leistungskatalog aufnehmen. Der Leitfaden legt dabei die Rahmenbedingungen für gesundheitsfördernde Maßnahmen fest.
Normalerweise ist es nicht möglich, dass Krankenkassen auf Dauer angelegte Personalstellen finanzieren - hier sind die Regionalen Knoten bei den Landesvereinigungen für Gesundheit ausdrücklich die Ausnahme.

Die überarbeitete Version des „Leitfadens Prävention“ finden Sie hier. Die Veränderungen gegenüber dem bisherigen Leitfaden sind hier abrufbar.  

Einen Einblick wie soziallagenorientierte Gesundheitsförderung in verschiedenen Settings umgesetzt wird bietet die Praxisdatenbank "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten".

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
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