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04.10.2007

"Teilhabe stärken - Empowerment fördern - Gesundheitschancen verbessern!"

Programmheft zum 13. Kongress „Armut und Gesundheit“ erschienen

Unter welchen Voraussetzungen ergreifen auch benachteiligte Bevölkerungsgruppen Chancen zur Teilhabe und zur Verbesserung ihrer Gesundheit? Und wie können sie dabei am besten unterstützt werden? Diese Fragen werden auf dem bundesweit größten Public Health-Kongress am 30. November und 1. Dezember 2007 im Berliner Rathaus Schöneberg diskutiert. 1.600 Teilnehmende aus Wissenschaft, Politik und Praxis werden erwartet.

Das Einführungsreferat zu den Begriffen Teilhabe und Empowerment wird Professor Thomas Abels, Universität Bern, halten. In den sich anschließenden über 70 Foren und Workshops werden bestehende Konzepte auf ihre Anwendbarkeit und Umsetzung in den unterschiedlichen Lebenswelten wie Schule, Betrieb, Stadtteil, KiTa, Familie oder Krankenhaus diskutiert. Sie werden weiterhin für unterschiedliche Zielgruppen wie Kinder- und Jugendliche, ältere Menschen, Behinderte, Patienten, Wohnungslose und Arbeitslose überprüft.

Im Fokus der Diskussion stehen Strategien der Gesundheitsförderung: Wie können quantitative Gesundheitsziele zur Verringerung der sozialen Ungleichheit bestimmt werden? Wie sehen gelungene Strategien beispielsweise in der Suchtprävention, der AIDS-Prävention oder des Gender Mainstreamings aus? Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Frage der Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung. Diskutiert werden dabei insbesondere die im Rahmen des bundesweiten Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ entwickelten Kriterien guter Praxis.

Integriert in den Kongress ist das 6. Symposium „Migration und Gesundheit“ von der Charité-Frauenklinik und der Alice Salomon Fachhochschule Berlin mit dem Schwerpunkt „Frauengesundheit, Migration und Kultur in einer globalisierten Welt“. Dem Kongress vorgelagert ist am 29. November eine Satellitenveranstaltung unter dem Titel „Mehr Gesundheit für alle: Gemeinsam gesunde Lebenswelten gestalten“ vom BKK Bundesverband und von Gesundheit Berlin.

Die Schirmherrschaft des Kongresses haben erneut die Bundesministerin für Gesundheit, Ulla Schmidt, und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, übernommen. Der Kongress ist auch in diesem Jahr von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales als Bildungsurlaub für Arbeitnehmer/innen des Landes Berlin anerkannt. Für Ärztinnen und Ärzte ist der Kongress mit neun Punkten von der Ärztekammer zertifiziert.

Programmhefte können angefordert werden per E-Mail an kongress2007@gesundheitberlin.de oder unter Telefon 030 / 44 31 90 71. Das Programm steht auch online unter www.armut-und-gesundheit.de bereit. Hier direkt zum Download als PDF.

Der von Gesundheit Berlin organisierte 13. Kongress Armut und Gesundheit im Rathaus Schöneberg ist eine Gemeinschaftsinitiative von mehr als 20 Partnern wie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Hans-Böckler-Stiftung, medico, Krankenkassen wie VdAK/AEV, BKK Bundesverband, Knappschaft, AOK Bundesverband, Wohlfahrtsverbänden und vielen weiteren Organisationen.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.