Servicenavigation

Sprung zur Hauptnavigation

Hauptnavigation

Sprung zum Seiteninhalt

  1. Über den Verbund
    1. Hintergründe, Daten & Materialien
    2. Struktur
    3. Koordination
    4. Kooperationstreffen
  2. Wir in den Ländern
    1. Baden-Württem­berg
    2. Bayern
    3. Berlin
    4. Branden­burg
    5. Bremen
    6. Hamburg
    7. Hessen
    8. Mecklen­burg-Vor­pom­mern
    9. Nieder­sachsen
    10. Nord­rhein-West­falen
    11. Rhein­land-Pfalz
    12. Saar­land
    13. Sachsen
    14. Sachsen-Anhalt
    15. Schleswig-Holstein
    16. Thü­ringen
  3. Praxisdatenbank
    1. Über die Praxisdatenbank
    2. Recher­che
    3. Angebote eintragen
    4. Daten ändern
    5. Häufige Fragen
    6. Neue Angebote in der Datenbank
  4. Good Practice
    1. Was ist der Good Practice-Ansatz?
    2. Good Practice-Kriterien
    3. Good Practice-Beispiele
    4. Hintergründe und Materialien
    5. Good Practice-Werkstätten
    6. Good Practice-Glossar
  5. Kongress Armut & Gesundheit
    1. Kongressprogramm
    2. Satellitenprogramm
    3. Anmeldung
    4. Tagungsunterlagen
    5. Organisation und Kontakt
    6. Partner
  6. Service

Seiteninhalt

Sprung zur Fusszeile

07.04.2009

Stress führt zu zunehmenden psychischen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Arbeitnehmer/innen

In 84 Prozent der deutschen Betriebe gibt es Mitarbeiter/innen, die ständig unter hohem Zeit- und Leistungsdruck arbeiten. Von dem Dauerstress betroffen sind durchschnittlich 43 Prozent der Belegschaft. Zudem haben psychische Belastungen in den vergangenen drei Jahren zugenommen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle, repräsentative Befragung des Wirschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung (WSI), in der zwischen September 2008 und Januar 2009 1700 Arbeitnehmervertreter/innen aus Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten befragt wurden.  

79 Prozent der befragten Betriebsräte gaben an, dass psychische Belastungen in den vergangenen drei Jahren zugenommen haben. Besonders betroffen sind Beschäftigte in Dienstleistungsberufen sowie in den Branchen Verkehr, Nachrichten und Telekommunikation. Dort ist etwa jeder Zweite betroffen. Nach einer Einschätzung der WSI-Gesundheitsexpertin Elke Ahlers wird die Wirtschaftskrise die Arbeitsbedingungen noch verschlechtern: "Die Personaldecke in den Betrieben wird noch dünner, die Angst vor dem Jobverlust zunehmen. Dies dürfte sich negativ auf die Gesundheit der Beschäftigten auswirken."

Als Gründe für den Stress vieler Beschäftigter sieht Elke Ahlers neben Leistungs- und Termindruck hohe Arbeitsdichte und neue Organisationsformen innerhalb der Unternehmen. Dabei steuerten Kundenvorgaben und Ergebnisorientierung zunehmend den Arbeitsrhythmus der Angestellten - bei gleich bleibender Personaldichte.  

Ähnliche Gründe wie die von Elke Ahlers aufgeführten macht auch der aktuelle Barmer-Gesundheitsreport für den unverminderten Aufwärtstrend psychischer Erkrankungen in der Arbeitswelt verantwortlich. Dem Report zu folge ist der Anteil psychischer Belastungen an Krankenstand und Erkrankungsdauer gestiegen. Nach Muskel-Skelett-Erkrankungen sind Psychische und Verhaltensstörungen die zweithäufigste Krankheitsart; auch bei der Erkrankungsdauer werden sie nur von den Krebserkrankungen übertroffen.

In der Praxisdatenbank finden sich zahlreiche Projekte, die sich für mehr Gesundheit in der Arbeitswelt  und der betrieblichen Gesundheitsförderung einsetzen. Hier einige Beispiele:

Job Fit Regional (NRW)

Top on Job (Augsburg)

Suchtprävention im Betrieb (Traunstein)

Zurück zur Übersicht

Fusszeile

Sprung zum Seitenbeginn

Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.