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10.04.2007

Strategien zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit

Zehn Handlungsorientierungen auf der Grundlage des Projektes ‚Closing the Gap’ erschienen

Diese Strategien wurden auf der Abschlusskonferenz am 13. Februar 2007 präsentiert und liegen nun zusammengefasst als Handlungsempfehlungen vor. Vor dem Hintergrund der Erkenntnisse von ‚Closing the Gap’ regen die Bundeszentrale und ihre Kooperationspartner die Fachöffentlichkeit an, bei der Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit in Deutschland zehn Aspekten Rechnung zu tragen:

  • Berücksichtigen, dass gesundheitliche Ungleichheiten ein gesamtgesellschaftliches Problem sind
  • Soziale Einflussfaktoren anerkennen und sektorübergreifend zusammenarbeiten
  • Ziele klar formulieren
  • Zielgruppen genau festlegen
  • Gesundheitsförderung im Lebensumfeld der Menschen ansetzen
  • Gute Praxis definieren und verbreiten
  • Die Evidenzlage stärken
  • Vernetzende Aktivitäten fördern
  • Nationale Strategie entwickeln und abstimmen
  • Europa mitdenken

Die ausführlichen Handlungsempfehlungen als PDF gibt es hier.

Ein weiteres Ziel des Projektes war es, eine europäische Datenbank mit fundierten Informationen und vorbildlichen Projekten zu erstellen. Diese Datenbank enthält inzwischen über 90 beispielhafte Projekte aus 21 europäischen Ländern. Zum "Closing the Gap" Good Practice Directory.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.