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13.09.2006

Sozialleistungsquote auf niedrigstem Stand seit 1998

Die Bundesregierung gibt mit dem aktuellen Sozialbudget 2005 einen Überblick über das Leistungsspektrum und die Finanzierung der sozialen Sicherung insgesamt. Die Publikation präsentiert die wichtigsten Ergebnisse aus dem umfangreichen Tabellenprogramm zum Sozialbudget.

Im Jahr 2005 wurden insgesamt 695,7 Milliarden Euro für Sozialleistungen ausgegeben, meldet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales anlässlich der Publikation des Sozialbudgets. 2004 waren es 693,4 Milliarden Euro. Gemessen an der gesamtwirtschaftlichen Leistung Deutschlands ist die Sozialleistungsquote - das Verhältnis von Sozialleistungen zum Bruttoinlandsprodukt - im Jahr 2005 auf 31 Prozent zurückgegangen. Sie liegt damit im unteren Bereich der Schwankungsbreite der letzten zehn Jahre und ist die niedrigste seit 1998. Im Jahr 2004 betrug die Sozialleistungsquote noch 31,4 Prozent; im Jahr 2003 32,2 Prozent. Für 2006 wird wegen der
positiven Wirtschaftsentwicklung ein weiterer Rückgang der Sozialleistungsquote erwartet.

Neben einer Aktualisierung der Daten bis 2004 werden zusätzlich Schätzungen für das Jahr 2005 vorgestellt. Mit den auf vorläufigen Ergebnissen basierenden Schätzungen wird eine zeitnahe Berichterstattung über die Einnahmen und Ausgaben des deutschen Sicherungssystems möglich. Eine Projektion der Daten für das Endjahr des jeweiligen mittelfristigen Finanzplanungszeitraums wird in dem alle vier Jahre zu erstellenden Sozialbericht (Teil B) geliefert. Der nächste Sozialbericht der Bundesregierung mit Vorausberechnungen und Materialband (Sozialbericht 2008) wird voraussichtlich im Frühjahr 2009 veröffentlicht.

Weitere Informationen finden sie hier

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.