18.01.2007
Regionale Knoten jetzt in allen 16 Bundesländern
Ziel: Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten in die Fläche bringen und qualitativ weiterentwickeln
Der Kooperationsverbund "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" hat seine regionalen Strukturen erfolgreich komplettiert: In den vergangenen Monaten nahmen in Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz regionale Kontaktstellen die Arbeit auf. Mit dem Startschuss für den Regionalen Knoten Saarland zum Jahresanfang 2007 sind nun sämtliche Bundesländer abgedeckt.
Die Regionalen Knoten unterstützen die Koordinierung der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung auf Landesebene und tragen so zur Stärkung des Themas wie auch zur Weiterentwicklung der Praxis bei. Um an bestehende Vernetzungsstrukturen anzuknüpfen, sind die Regionalen Knoten bei den Landesvereinigungen für Gesundheitsförderung (LVG) angebunden. In Bundesländern ohne LVG übernehmen vergleichbare Einrichtungen diese Funktion.
„Durch die Regionalen Knoten soll die Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landesebene weiter intensiviert und ein verstärkter Informations-Transfer zwischen den gesundheitsfördernden Angeboten erreicht werden. Die 16 Regionalen Knoten spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung von Guter Praxis in die Fläche“, würdigt Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Arbeit der Kontaktstellen. Finanziert werden die Regionalen Knoten über die BZgA, Krankenkassen und aus Mitteln der Landesvereinigungen für Gesundheit, die diese aus den jeweiligen Länderhaushalten bewilligt bekommen.
Durch vielfältige Vernetzungsarbeit leisten die Regionalen Knoten einen wichtigen Beitrag zu mehr gesundheitlicher Chancengleichheit: Die Regionalen Knoten beraten Einrichtungen bezüglich ihrer Präventionsangebote, weisen auf Beispiele guter Praxis oder auf Finanzierungsmöglichkeiten hin und regen den Austausch der Gesundheitsförderungsprojekte untereinander an. Ebenso betreuen die Regionalen Knoten Arbeitskreise, führen Fachveranstaltungen durch, konzipieren Wettbewerbe und initiieren neue Maßnahmen. |
Der Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ ist ein Verbundprojekt von Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Bundes- und Landesvereinigungen für Gesundheit, Krankenkassen und Ärzten, Wohlfahrtsverbänden und weiteren insgesamt 42 Partnerorganisationen.



