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09.05.2006

Programm für eine bessere Sozial- und Gesundheitspolitik vorgestellt

Das gesundheitspolitische und gesundheitsökonomische Potenzial von Prävention und Gesundheitsförderung wird zu wenig wahrgenommen, heißt es in dem Papier. Dabei haben gesundheitsfördernde und präventive Aktivitäten einen entscheidenderen Anteil an der Erhaltung und Verbesserung des Gesundheitszustandes als medizinisch-kurative Leistungen. Zudem lassen sie langfristig kostendämpfende Wirkungen erwarten. Sozial benachteiligte Gruppen werden mit präventiven Angeboten bisher kaum erreicht, obwohl sie vergleichsweise stärker von chronischen Erkrankungen betroffen sind und eine deutlich geringere Lebenserwartung haben. Als wichtige Handlungsfelder nennt die Autorengruppe die Gesundheitschancen folgender Generationen, den Bereich „Gesund alt werden“, „Geschlechtergerechte Prävention und Gesundheitsförderung“ und die „Sozialraumorientierte Prävention“.

Die Publikation „Prävention und Gesundheitsförderung - ein Programm für eine bessere Sozial- und Gesundheitspolitik“ soll die weitere Diskussion anregen und ist als PDF-Dokument (440 KB) kostenlos online verfügbar über die Seiten der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
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