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25.08.2010

Neue Publikation: Schwangerschaftsberatung und frühe Hilfen - eine Standortbestimmung

Schlagwörter: Frühe Hilfen, Schwangerschaft

Wie können sich Schwangerschaftsberatungen am besten in Netzwerke Früher Hilfen einbringen? Orientierungshilfen bei der fachlichen Standortbestimmung bietet eine neue Publikation mit dem Titel "Die Bedeutung der Schwangerschaftsberatung im Kontext Früher Hilfen". Herausgeber ist das Nationale Zentrum Früher Hilfen (NZFH) in Kooperation mit den Trägern der Schwangerschaftsberatungsstellen in der Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege (BAGFW).  

Deutschlandweit entstehen zunehmend mehr Netzwerke Früher Hilfen. Diese zielen darauf, Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern. Studien des NZFH haben gezeigt, dass Schwangerschaftsberatungsstellen für Familien in schwierigen sozialen Lagen dabei eine große Rolle spielen. Sie öffnen den Zugang zu Angeboten der Frühen Hilfen. Schwangerschaftsberatungsstellen genießen ein hohes Vertrauen bei den Familien und stellen ein besonders niedrigschwelliges Angebot dar, so das NZFH. Jedoch bestehe häufig Unklarheit darüber, wie Schwangerschaftsberatungsstellen ihre Rolle in Netzwerken Früher Hilfen ausgestalten können, so das NZFH weiter.

Die Publikation „Die Bedeutung der Schwangerschaftsberatung im Kontext Früher Hilfen“ führt in das Konzept der Frühen Hilfen ein und bietet Schwangerschaftsberatungen eine Orientierungshilfe bei der eigenen Rollenfindung in Netzwerken Früher Hilfen. So dient die Publikation als Hilfe bei der fachlichen Standortbestimmung, beim Ausloten der Möglichkeiten und Grenzen einer Einbindung in Netzwerke Früher Hilfen sowie bei der Ableitung von Folgerungen sowohl für die praktische Beratungsarbeit als auch für trägerpolitische Entscheidungen.

Die Publikation "Die Bedeutung der Schwangerschaftsberatung im Kontext Früher Hilfen - Standortbestimmung" kann kostenlos beim Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) unter www.fruehehilfen.de  heruntergeladen werden. In gedruckter Form kann die Publikation bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 02 21 / 8 992 257, E-mail: order@bzga.de angefordert werden.

Wie Projekte guter Praxis zum Thema Schwangere in schwierigen Lagen aussehen können, finden Sie hier. Weitere Projekte zum Thema bietet Ihnen die Praxisdatenbank "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten".

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
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