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21.05.2007

Neue Ergebnisse der Kinder- und Jugendgesundheitsstudie KIGGS

Laut RKI belegen die Daten, dass Kinder aus sozial benachteiligten Familien in allen Bereichen von Gesundheit und Lebensqualität schlechter gestellt sind. „In dieser Gruppe findet man eine Häufung von Risikofaktoren, eine Häufung von Unfällen, Krankheit, Übergewicht, Umweltbelastungen, eine schlechtere gesundheitliche Versorgung und häufigere psychische Auffälligkeiten“, heißt es in der Pressemitteilung des RKI. Kinder aus Familien mit einem niedrigen sozioökonomischen Status haben zudem weniger personale, soziale und familiären Ressourcen, um mit diesen Belastungen aktiv umgehen zu können.

Wie das RKI berichtet, ist das Krankheitsgeschehen bei Kindern und Jugendlichen gekennzeichnet durch eine Verschiebung von akuten zu chronischen Krankheiten und von somatischen zu psychischen Störungen. So findet man im Bereich der psychischen Gesundheit bei 11,5 Prozent der Mädchen (M) und 17,8 Prozent der Jungen (J) Hinweise auf Verhaltensauffälligkeiten oder emotionale Probleme. Die häufigsten Problembereiche sind Verhaltensprobleme (M=11,9 Prozent, J=17,6 Prozent), emotionale Probleme (M=9,7 Prozent, J=8,6 Prozent) und Hyperaktivitätsprobleme (M=4,8 Prozent, J=10,8 Prozent).

Eine PDF-Datei mit der Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier.

Am KiGGS nahmen 17.641 Jungen und Mädchen von 0 bis 17 Jahren an 167 Orten teil.
Weitere Informationen: www.rki.de und www.kiggs.de

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