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20.12.2010

Nationaler Aktionsplan "Für ein kindergerechtes Deutschland"

Definition der Qualitätsstandards für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Schlagwörter: Empowerment

In der UN-Kinderrechtskonvention aus dem Jahr 1989 ist verankert: Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, zentrale Lebenswelten wie Kita, Schule oder Kommune aktiv und nach den eigenen Wünschen mitzugestalten. Doch wie können Kinder und Jugendliche in Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden? Wie lässt sich Partizipation von Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Bereichen verwirklichen?

Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans „Für ein kindergerechtes Deutschland“ haben Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Stiftungen und Verbänden 14 allgemeine Qualitätsstandards für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen formuliert und für fünf zentrale Handlungsbereiche (Kindertageseinrichtungen, Schulen, Kommune, Kinder- und Jugendarbeit und Erzieherische Hilfen) aufbereitet. Das Ergebnis ist eine Broschüre mit Qualitätsstandards und konkreten Handlungsschritten für die Umsetzung erfolgreicher Partizipation vor Ort. 2009 wurde die Broschüre zum ersten Mal herausgegeben. Zahlreiche Anregungen aus Wissenschaft, Praxis und von Kindern und Jugendlichen flossen in die nun veröffentlichte Neuauflage ein. Die fünf erwähnten Handlungsbereiche wurden zudem ergänzt. Die Handreichung „Qualitätsstandards für Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“ richtet sich an alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und durch qualifizierte Beteiligung ihr Umfeld kinder- und jugendgerechter gestalten wollen.

Die Broschüre kann online auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bestellt oder kostenlos als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

Weitere Information zu der Initiative „Für ein kindergerechtes Deutschland“ finden sie unter: www.kindergerechtes-deutschland.de.

Wie Kinder und Jugendliche im Setting Kita oder im Setting Schule an gesundheitsfördernden Projekten beteiligt werden können, zeigen ausgewählte Ansätze guter Praxis in der Praxisdatenbank "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten".

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
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