Servicenavigation

Sprung zur Hauptnavigation

Hauptnavigation

Sprung zum Seiteninhalt

  1. Über den Verbund
    1. Hintergründe, Daten & Materialien
    2. Struktur
    3. Koordination
    4. Kooperationstreffen
  2. Wir in den Ländern
    1. Baden-Württem­berg
    2. Bayern
    3. Berlin
    4. Branden­burg
    5. Bremen
    6. Hamburg
    7. Hessen
    8. Mecklen­burg-Vor­pom­mern
    9. Nieder­sachsen
    10. Nord­rhein-West­falen
    11. Rhein­land-Pfalz
    12. Saar­land
    13. Sachsen
    14. Sachsen-Anhalt
    15. Schleswig-Holstein
    16. Thü­ringen
  3. Praxisdatenbank
    1. Über die Praxisdatenbank
    2. Recher­che
    3. Angebote eintragen
    4. Daten ändern
    5. Häufige Fragen
    6. Neue Angebote in der Datenbank
  4. Good Practice
    1. Was ist der Good Practice-Ansatz?
    2. Good Practice-Kriterien
    3. Good Practice-Beispiele
    4. Hintergründe und Materialien
    5. Good Practice-Werkstätten
    6. Good Practice-Glossar
  5. Kongress Armut & Gesundheit
    1. Kongressprogramm
    2. Satellitenprogramm
    3. Anmeldung
    4. Tagungsunterlagen
    5. Organisation und Kontakt
    6. Partner
  6. Service

Seiteninhalt

Sprung zur Fusszeile

20.10.2006

Lebensverhältnisse beeinflussen Gesundheit - Arzneimittelbedarf bei Arbeitslosen und in wirtschaftlich schwachen Regionen am höchsten

Im Branchenvergleich bekommen Arbeitslose laut einer Studie der Techniker Krankenkasse (TK) mit Abstand die meisten Medikamente. Eine Studie zum Arzneimittelverbrauch des Instituts für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) belegt den Zusammenhang von Lebensverhältnissen und Arzneimittelverbrauch im regionalen Vergleich.

Nach dem aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) erhielten Arbeitslose im vergangenen Jahr durchschnittlich die meisten Tagesdosen an Medikamenten. Auch Berufsgruppen mit hohen gesundheitlichen Belastungen wie in Ordnungs- und Sicherheitsberufen benötigen überdurchschnittlich viele Medikamente. Eher wenig Arzneimittel wurden an Beschäftigte in Bau-, Holz- und Medienberufe sowie an Naturwissenschaftler verschrieben.

Der ‚Arzneimittel-Atlas’, eine aktuelle Studie des Instituts für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES), zeigt ein deutliches Gefälle im Medikamentenverbrauch in den verschiedenen Regionen Deutschlands: "Je höher das Bruttoinlandsprodukt, desto geringer sind die Arzneimittelausgaben eines Bundeslandes. Mehr Wirtschaftskraft bedeutet mehr Reichtum und Wohlstand und damit mehr Gesundheit." Dieses Fazit zieht Professor Bertram Häussler, Direktor des Instituts für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) und Autor des ‚Arzneimittel-Atlas‘. Bei der Gesundheit gebe es ein deutliches Nord-Süd- und Ost-West-Gefälle. Das reichste Flächenland Bayern hat im Verhältnis zum BIP pro Kopf die niedrigsten Arzneimittelausgaben. Dagegen haben die ärmsten Länder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen pro Kopf die höchsten Ausgaben für Arzneimittel.

Das Gefälle der unterschiedlichen Lebensverhältnisse in den Regionen Deutschlands spiegelt sich auch in den Ergebnissen einer Forschungsarbeit von TNS Infratest für die Friedrich-Ebert-Stiftung. Sie zeigt die Unterschiedlichkeit der Lebensverhältnisse und ihre Wahrnehmung durch die Menschen in Ost und West: Danach rechnen sich in den alten Bundesländern vier Prozent der Bürger dem sogenannten Prekariat zu, in den neuen Bundesländern mit 25 Prozent sechsmal so viele.

Gesundheitsreport 2006 der Techniker Krankenkasse

Regionalauswertung des Arzneimittelatlas des IGES

Übersicht Arzneimittelatlas des Instituts für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES)  

Ergebnisse der Forschungsarbeit von TNS Infratest im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung

Zurück zur Übersicht

Fusszeile

Sprung zum Seitenbeginn

Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.