Servicenavigation

Sprung zur Hauptnavigation

Hauptnavigation

Sprung zum Seiteninhalt

  1. Über den Verbund
    1. Hintergründe, Daten & Materialien
    2. Struktur
    3. Koordination
    4. Kooperationstreffen
  2. Wir in den Ländern
    1. Baden-Württem­berg
    2. Bayern
    3. Berlin
    4. Branden­burg
    5. Bremen
    6. Hamburg
    7. Hessen
    8. Mecklen­burg-Vor­pom­mern
    9. Nieder­sachsen
    10. Nord­rhein-West­falen
    11. Rhein­land-Pfalz
    12. Saar­land
    13. Sachsen
    14. Sachsen-Anhalt
    15. Schleswig-Holstein
    16. Thü­ringen
  3. Praxisdatenbank
    1. Über die Praxisdatenbank
    2. Recher­che
    3. Angebote eintragen
    4. Daten ändern
    5. Häufige Fragen
    6. Neue Angebote in der Datenbank
  4. Good Practice
    1. Was ist der Good Practice-Ansatz?
    2. Good Practice-Kriterien
    3. Good Practice-Beispiele
    4. Hintergründe und Materialien
    5. Good Practice-Werkstätten
    6. Good Practice-Glossar
  5. Kongress Armut & Gesundheit
    1. Kongressprogramm
    2. Satellitenprogramm
    3. Anmeldung
    4. Tagungsunterlagen
    5. Organisation und Kontakt
    6. Partner
  6. Service

Seiteninhalt

Sprung zur Fusszeile

05.11.2010

„Kaum Bewegung, viel Ungleichheit“ - neue Studie der Heinrich Böll Stiftung

Wie ist es um gesellschaftliche Aufstiegschancen in Deutschland bestellt? Im Auftrag der Heinrich Böll Stiftung hat Dr. Reinhard Pollak vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung die Chancen sozialer Mobilität - also die Chancen zum sozialen Auf- und Abstieg in der Bundesrepublik in den Blick genommen. Dabei werden Herkunft und Bildungsstand über mehrere Generationen analysiert (Jahrgänge 1920 bis 1978).

Betrachtet man die langfristige Entwicklung sozialer Mobilität fällt auf, dass die im Krieg oder unmittelbar danach geborenen Generationen vergleichsweise mobil waren. So konnten beispielsweise von den 1940 bis 1949 in Westdeutschland geborenen Männern etwa 40 Prozent eine höhere Klassenposition erreichen als ihre Väter. Deutlich anders war die Situation von Frauen: In den alten Bundesländern stiegen weniger als 30 Prozent der Frauen auf.  
30 Jahre später zeigt sich: Für westdeutsche Männer haben sich die Aufstiegschancen geringfügig verschlechtert und die Abstiegsrisiken leicht erhöht. Für westdeutsche Frauen ist es deutlich aufwärts gegangen. In den ostdeutschen Bundesländern sind Verschlechterungen zu verzeichnen: Die Möglichkeit sozial aufzusteigen geht im Besonderen bei Männern stark zurück.
Die Studie zeigt auch, dass Auf- und Abstiege über mehr als eine soziale Schicht kaum möglich sind: Nur etwa ein Prozent der Kinder aus Familien, in denen der Vater ungelernter Arbeiter ist, schafft es, eine leitende Angestelltenposition zu beziehen. Der Autor stellt zusammenfassend fest: „Soziale Herkunft übertrumpft Talent und Leistungsbereitschaft.“ So würden Begabungsreserven nicht ausschöpft, die auch angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels dringend gebraucht werden.

Die Studie als PDF-Dokument finden Sie hier (PDF-Dokument, 1.3 MB).

Zurück zur Übersicht

Fusszeile

Sprung zum Seitenbeginn

Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.