Servicenavigation

Sprung zur Hauptnavigation

Hauptnavigation

Sprung zum Seiteninhalt

  1. Über den Verbund
    1. Hintergründe, Daten & Materialien
    2. Struktur
    3. Koordination
    4. Kooperationstreffen
  2. Wir in den Ländern
    1. Baden-Württem­berg
    2. Bayern
    3. Berlin
    4. Branden­burg
    5. Bremen
    6. Hamburg
    7. Hessen
    8. Mecklen­burg-Vor­pom­mern
    9. Nieder­sachsen
    10. Nord­rhein-West­falen
    11. Rhein­land-Pfalz
    12. Saar­land
    13. Sachsen
    14. Sachsen-Anhalt
    15. Schleswig-Holstein
    16. Thü­ringen
  3. Praxisdatenbank
    1. Über die Praxisdatenbank
    2. Recher­che
    3. Angebote eintragen
    4. Daten ändern
    5. Häufige Fragen
    6. Neue Angebote in der Datenbank
  4. Good Practice
    1. Was ist der Good Practice-Ansatz?
    2. Good Practice-Kriterien
    3. Good Practice-Beispiele
    4. Hintergründe und Materialien
    5. Good Practice-Werkstätten
    6. Good Practice-Glossar
  5. Kongress Armut & Gesundheit
    1. Kongressprogramm
    2. Satellitenprogramm
    3. Anmeldung
    4. Tagungsunterlagen
    5. Organisation und Kontakt
    6. Partner
  6. Service

Seiteninhalt

Sprung zur Fusszeile

27.08.2009

"Kariesschieflage": Robert Koch-Institut veröffentlicht Gesundheitsbericht zur Mundgesundheit

In den vergangenen Jahren ist ein Rückgang der Zahnerkrankungen (Karies) feststellbar. Das macht der aktuelle, vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Gesundheitsbericht zur Mundgesundheit, deutlich. Zugleich zeigt der Bericht, dass Menschen in prekären Lebenslagen häufig besonders stark von Mund- und Zahnerkrankungen betroffen sind.

Mund- und Zahnerkrankungen sind eng mit der Lebensweise verbunden, insbesondere mit dem Konsum von Zucker, Alkohol und Tabak. Gleichwohl besteht bei diesen Krankheiten ein hohes Präventionspotenzial und es gibt zahlreiche wirkungsvolle und kostengünstige Vorsorgemaßnahmen, so der Bericht.

Dem Bericht nach sind trotz insgesamt positiver Entwicklungen Erkrankungen des Mundes und der Zähne in Deutschland weit verbreitet: Weniger als ein Prozent aller Erwachsenen haben ein kariesfreies Gebiss. Über sieben Prozent der gesamten Leistungsausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung, insgesamt mehr als 10 Milliarden Euro, wurden 2007 für zahnärztliche Behandlung und Zahnersatz ausgegeben.

Bei Kindern und Jugendlichen konnten in den letzten Jahren unter anderem durch den breiten Einsatz von Fluoriden in der Gruppen- und Individualprophylaxe deutliche Verbesserungen der Zahngesundheit erreicht werden. Allerdings ist eine Polarisation der Kariesbetroffenheit bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu erkennen, d.h. eine kleine Teilgruppe der Erkrankten vereinigt den Großteil der kariösen Zähne auf sich.

Der Bericht kann auf der Seite des Robert Koch-Instituts online bestellt oder als PDF-Datei herunter geladen werden.

Hinweise zur Förderung der Mundgesundheit bei Kindern und Jugendlichen im Quartier finden sich auch in den Online-Arbeitshilfen "Prävention und Gesundheitsförderung im Quartier". Zudem enthält die Praxisdatenbank auf dieser Webseite zahlreiche Projekte, die sich mit dem Thema Zahngesundheit befassen. Ein Beispiel dafür ist das Schulprogramm der Fridtjof-Nansen-Schule.

Die Fridtjof-Nansen-Schule liegt im sozialen Brennpunkt Hannover-Vahrenheide. Die Schule integriert Gesundheitsförderung umfassend in den schulischen Alltag der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte. Übergreifendes Ziel ist die Anbahnung von lebenslangem, gesundheitsförderlichem, eigenverantwortlichem Lernen und Leben bei allen Beteiligten.

In der Kariesprophylaxe gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem jugendzahnärztlichen Dienst, der bereits zu Beginn der Schulzeit Kontakt zu den Eltern aufnimmt. Auch Elternabende zu Gesundheits- und Erziehungsthemen werden in Zusammenarbeit mit außerschulischen Fachkräften gestaltet.

Elternarbeit ist einer der Schwerpunkt des Schulprogramms. Den Eltern werden von Lehrkräften, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten - etwa bei der Schulgestaltung - angeboten. Informationen an die Eltern werden mehrsprachig herausgegeben, um die Beteiligung der verschiedenen Elterngruppen zu sichern. Elternabende etwa zu Gesundheits- und Erziehungsthemen werden regelmäßig abgehalten und sind in der Regel gut besucht. Die Eltern können sich auch an praktischen Angeboten zur gesunden Lebensführung beteiligen, zum Beispiel indem sie täglich Obst- und Gemüseteller als Ergänzung zum gemeinsamen Klassenfrühstück zubereiten und austeilen.

Weitere Projekte aus der Praxisdatenbank zum Thema Zahngesundheit finden Sie hier.

Zurück zur Übersicht

Fusszeile

Sprung zum Seitenbeginn

Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.