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07.01.2011

Gesundheitsförderung in der Sozialen Stadt auf dem 16. Kongress Armut und Gesundheit

Stefan Bräunling, MPH, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Schlagwörter: Soziale Stadt, Stadtentwicklung

Verschiedene Facetten, Handlungsfelder und Problemlagen der gesundheitsfördernden Gemeinde- und Stadtentwicklung waren auch in diesem Jahr Thema des Kongresses Armut und Gesundheit. Im Mittelpunkt standen interessante Beiträge zum Stellenwert von Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzepten für Planungssicherheit und bedarfsgerechte Steuerung, zu Partnerschaften für einen gesunden Stadtteil und zur Finanzierung gesundheitsfördernder Quartiersentwicklung.
Die Krankenkassen als Partner in der gesundheitsfördernden Quartiersentwicklung zu gewinnen, war Thema des Referates von Frau Dr. Bettina Reimann (Difu). Das Setting Stadtteil wird im Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes explizit benannt und gewürdigt - in der Praxis ist es jedoch noch unterrepräsentiert. Neben der Vielfalt von Trägern haben die Kassen oftmals selbst Projekte entwickelt und ein geringeres Interesse, sich auf bereits bestehende Projekte einzulassen. Festzuhalten ist, dass das Engagement von Krankenkassen für einen gesunden Stadtteil und der generelle Blick auf den Sozialraum in der Gesundheitsförderung noch ausbaufähig sind. Die Präsentation zum Vortrag ist hier (PDF-Datei, 150 kB) abrufbar.
Die Chance, aber auch der hohe Aufwand zur Mittelbündelung für gesundheitsförderliche Projekte im Quartier wurde im Beitrag von Eva Göttlein (Projektagentur Göttlein) zur Geschäftsstelle Gesundheit in der Fürther Innenstadt deutlich. Bestimmte Formulierungen sollten bekannt sein, um einen Erfolg versprechenden Förderantrag zu stellen. Die Präsentation von Frau Göttlein ist hier (PDF-Datei, 400 kB) abrufbar.

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