17.10.2007
Gesundheitsförderung für benachteiligte Kinder
www.gesundheitliche-chancengleichheit.de zeigt gute Praxis
Rike Hertwig, Gesundheit Berlin-Brandenburg
Pressemitteilung vom 17. Oktober 2007
Anfang der Woche hat der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) auf die besonderen gesundheitlichen Probleme von sozial benachteiligten Kindern aufmerksam gemacht: häufigere Fehlernährung, geringere Beweglichkeit und verstärkt psychische Belastungen. Wie hier Projekte gezielt ansetzen können, zeigt die Internetplattform www.gesundheitliche-chancengleichheit.de mit einer im Oktober komplett überarbeiteten Datenbank. Sie stellt bundesweit über 1.000 bestehende Angebote im Kurzprofil vor. Mehr als 60 Beispiele guter Praxis werden in ausführlichen Portraits gezeigt.
Zu den Angeboten im Kinder- und Jugendbereich gehört zum Beispiel das Programm „Fitness für Kids“ in Kindergärten, die Unterstützung von Kindern aus suchtbelasteten Familien oder von Alleinerziehenden.
Die Datenbank ist ein Ergebnis der Arbeit des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“, ein Verbundprojekt von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung, Landesvereinigungen für Gesundheit, Krankenkassen, Ärzteorganisationen und Wohlfahrtsverbänden. Insgesamt sind derzeit 46 Partner beteiligt. Die BZgA hat den Kooperationsverbund Ende 2003 ins Leben gerufen, um bewährte Ansätze der Gesundheitsförderung und innovative Angebote stärker zu verbreiten.
Ein Bildmotiv für das Beispiel guter Praxis „Fitness für Kids“ findet sich hier.
Vorschlag für die Bildunterschrift:
Angebote wie "Fitness für Kids" helfen, dass Defizite in der Bewegungsfähigkeit von Kindern aus sozial benachteiligten Familien aufgeholt werden. Als Beispiel guter Praxis wird das Projekt auf www.gesundheitliche-chancengleichheit.de vorgestellt.
Pressekontakt:
über die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ bei:
Gesundheit Berlin e.V., Öffentlichkeitsarbeit
Carsten Direske
Tel. 030 / 44 31 90-72
E-Mail: presse@gesundheitberlin.de



