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20.09.2006

Gesundheitsbericht 2006 für Deutschland erschienen

Wie steht es um unsere Gesundheit, welche Faktoren beeinflussen die Gesundheit, was leistet das Gesundheitswesen für Prävention und Gesundheitsförderung? Wie haben sich Angebot und Inanspruchnahme in der Gesundheitsvorsorgung verändert, wie viel geben wir für unsere Gesundheit aus, wie können sich Patientinnen und Patienten informieren und an Entscheidungen beteiligen? Der vom RKI herausgegebene Gesundheitsbericht 2006 bietet einen Überblick über die gesundheitliche Situation der Bevölkerung und das Gesundheitswesen in Deutschland. Zugleich liefert er Daten die zeigen, dass sich im Bereich der gesundheitlichen Chancengleichheit noch einiges bewegen muss.

Laut Bericht hat sich die Gesundheit der Deutschen hat sich in den letzten zehn Jahren insgesamt verbessert. Die Zahlen zeigen, dass die Lebenserwartung weiter gestiegen und die Sterblichkeit zurückgegangen ist. Bildungshintergrund und soziale Schicht wurden bei der Untersuchung des gesundheitlichen Zustandes der Bevölkerung berücksichtigt. Dabei zeigt sich, dass nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen von der günstigen Entwicklung der vergangenen Jahre profitieren. So stehen Menschen aus schwächeren sozialen Schichten in vielerlei Hinsicht gesundheitlich schlechter da als der Durchschnitt. Unterschiede zeigen sich auch zwischen den Geschlechtern.

Als größte Herausforderung für das Gesundheitssystem wird im Bericht die Alterung der Gesellschaft genannt. Nicht allein Krebserkrankungen, sondern auch Leiden wie Diabetes mellitus, Osteoporose, Schlaganfall und Demenz nehmen mit steigendem Lebensalter zu. Durch den demografischen Wandel relativieren sich daher auch die insgesamt positiven Gesundheitstrends der letzten Jahre. Zukünftig werden immer mehr ältere Menschen mit chronischen Krankheiten eine gute Behandlung und Pflege benötigen.

Der Bericht ist als PDF (6 MB) verfügbar unter www.rki.de. Eine gedruckte Version kann kostenlos schriftlich angefordert werden: Robert Koch-Institut, GBE, Seestraße 10, 13353 Berlin, E-Mail: gbe@rki.de, Fax 03018-754-3513.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
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